Workshop: How do Infrastructures Matter?
Organizers, ZZF Potsdam:
Rüdiger Graf, Michael Homberg, Carolin Liebisch-Gümüş, Isabella Löhr, Christopher Neumaier, Carolyn Taratko
PROGRAM
Welcome and Introduction
Carolyn Taratko & Rüdiger Graf
10:00 – 10:30
Panel 1: Technological Knowledge Infrastructure
10:30– 12:00
- Julian Schellong, TU Darmstadt: Data Continuity and Technological Transformation in the Swiss Meteorological Observation Network, 1860s/1970s
- Carolin Liebisch: The Authority of Infrastructure: How Technical Regulation Justified Migration Control
- Caroline Elfe: Exploring the infrastructures of the reproductive market: making families in the age of assisted reproduction
Chair: Michael Homberg
Lunch Break 12:00 – 1:00
Panel 2: Emotionalizing Infrastructures
1:00 – 2:30
- Elisabeth Kimmerle: Reclaiming the Night by Taxi? Gender and Infrastructures of Fear in 1980s West Berlin
- Mario Bianchini: Energy Avatarization: Anthropomorphizing Energy Infrastructures in East, West, and Nazi Germany
- Niklas Weber: "Jim Crow Car", "Judencoupé" and "Eingeborenenwagen": Racial segregation on the railways of the 19th century
Chair: Isabella Löhr
Coffee Break 2:30 – 3:00
Panel 3: Experiencing and Normalizing Infrastructure
3:00 – 4:30
- Leon Waldmann: Wie normalisieren sich Infrastrukturen? Überlegungen zu sozialen und ökologischen Folgen von Umgehungsstraßen
- Lisa Thiel: “One or Two Rooms?” – Understanding Housing as Infrastructure
- Beatrice Azzola: Oil matters: Gas station history between domesticity and alienation
Chair: Christopher Neumeier
Coffee Break 4:30-4:45
Panel 4: Infrastructural Agency
4:45-6:00
- Julian Bock: From Parking Garage to Kindergarten. Debates on Adaptive Reuse and the Materiality of Automobile Infrastructure in 1980s West Berlin
- Francis Kirk: Infrastructure of crime: housing estates and street violence in Kryvyi Rih, Ukraine, 1987-1994
Chair: Carolin Liebisch-Gümüs
Keynote Lecture
6:15 – 7:45
Brian Larkin: The Political Economy of Light
Chair: Rüdiger Graf
Volksmusik, Schlager und die deutsche Einheit
ZZF-Historiker Nikolai Okunew zu Gast im Podcast »Kompressor« des Deutschlandfunk Kultur. Im Interview spricht er über den Einfluss der deutschen Einheit auf die Volks- und Schlagermusik. In den 1990er-Jahren fand ein Boom in der Volksmusik statt. Dabei spielte kaum eine Rolle, ob die Künstler*innen aus Ost- oder Westdeutschland kamen, so Okunew.
»Ich kann als Historiker keinen ›Faulheits-Shift‹ erkennen«
Im aktuellen politischen Diskurs kommt immer wieder die Frage auf, ob die Deutschen häufiger krank würden oder fauler geworden seien? Weder noch, so ZZF-Abteilungsleiter Winfried Süß im Interview mit der ZEIT. »Faulheit ist ein moralisches Urteil. Und der Arbeitsbevölkerung in Deutschland generell Faulheit zu unterstellen, halte ich für infam – diese Unterstellung ist empirisch falsch.«
"Das IOC hat damals mit den NS-Sportfunktionären paktiert"
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verkaufte zuletzt in seinem Online-Shop T-Shirts mit den offiziellen Motiven der Olympischen Spiele von 1936 in Nazi-Deutschland.
Die Sehnsucht nach dem schöneren Gestern: Wie rechts ist Nostalgie?
Was halten Historiker von dem Phänomen, das die Vergangenheit stets besser erscheinen lässt, als sie war – und mit dem Rechtsparteien Politik machen? „Zukunft ist für uns kein tröstendes Wort mehr, sie ist Dystopie und nicht mehr Utopie", so die Antwort von Martin Sabrow im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung.