Lebenswelten der radikalen Rechten in der Bonner Republik
Wie bildeten sich nationalistische Milieus in der Bonner Republik und welche Veränderungen durchliefen sie?
Geschlecht und Arbeit in Polen
Welche Verflechtungen von Arbeit und Geschlecht gab es im Kontext der langen Zeit der Transformation in Polen zwischen 1980 und 2004? Johannes Kleinmann betrachtet diskursive, politische und sozioökonomische Kontinuitäten und Brüche der Vergeschlechtlichung von Erwerbs- und Care-Arbeit sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen. Die Verknüpfung wirtschafts- und geschlechtshistorischer Ansätze ermöglicht dabei einen erweiterten analytischen Zugang zu den Dynamiken des Transformationsprozesses und ihren Implikationen.
Das Leben festhalten
Bilder von Leichtigkeit und Normalität inmitten einer Welt, die zutiefst erschüttert wurde.
Finissage: Harald Lesch liest »Weiter geht's nicht. Das Ende der Sowjetunion auf Kamschatka 1991/92«
Kunst und Politik im Schloss Charlottenburg
Praxisprojekt
des Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Public History der Freien Universität Berlin (FU).
Betreuung von Seiten des ZZF: Dr. Irmgard Zündorf
Betreuung von Seiten der SPSG: Julia Hagenberg, Dr. Susanne Evers
"Im Untergang hatte er Wiedererkennungswert: Hornbrille, Strohhut"
Erich Honecker gehört zu den einflussreichsten Politikern der deutschen Nachkriegsgeschichte. In der kollektiven Erinnerung existiert der einstige Staatschef der DDR heute aber oftmals als Witzfigur. Seit langem wird er parodiert und karikiert. Neuerdings begegnet man Honecker auf Social-Media-Plattformen sogar als KI-Grüßonkel.
Warum ist von Honecker nur solch ein kurioses Abziehbild geblieben? Der Historiker und Honecker-Biograf Martin Sabrow sagt im Interview mit der "Zeit", das habe wenig mit dessen Persönlichkeit und Politik zu tun.
Vom Mythos zur Mittelmäßigkeit: Berlin, eine Stadt auf der Suche nach dem nächsten großen Ding
100 Jahre lang von historischen Ausnahmesituationen geprägt, büßt Berlin derzeit seinen Nimbus einer außergewöhnlichen Metropole ein, meint Kai Müller in seinem aktuellen Essay im "Tagesspiegel".