Leibniz Summer Fellowships in the field of “German and/or European (including Eastern European) History in the Twentieth Century”
The Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam / Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF) is pleased to invite applications for two
Leibniz Summer Fellowships in the field of “German and/or European (including Eastern European) History in the Twentieth Century”.
These two-month fellowships provide international scholars an opportunity to pursue individual research in Germany while participating in the academic life of one of Germany’s major historical research centres.
Preisverleihung "CLIO 2026 – der Preis für den besten Film zu einem historischen Thema“
Zeit: 19:00 Uhr, 18:30 Uhr Sektempfang
Zum achten Mal vergibt der Verein »moving history – Festival des historischen Films Potsdam« die CLIO für eine aktuelle deutsche Film- und Fernsehproduktion, die sich auf besonders gelungene Weise mit einem historischen Thema befasst. Die Clio gilt in der griechischen Mythologie als die Muse der Geschichtsschreibung.
Gewinner der CLIO 2026 - Preis für den besten Film zu einem historischen Thema ist:
EINAR SCHLEEF – ICH HABE KEIN DEUTSCHLAND GEFUNDEN
Regie Sandra Prechtel, Filmgalerie 451 (2026)
Die Landeshauptstadt Potsdam – UNESCO Creative City of Film – ist Stifterin des mit 5.000 € dotierten Preises. Die Schirmherrschaft für moving history 2026 haben die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Potsdam, Noosha Aubel, und der Schauspieler Jörg Schüttauf übernommen.
Neben der Regisseurin Sandra Prechtel nehmen an der Preisverleihung die Schauspielerin Jutta Hoffmann, der Schirmherr der CLIO 2026 Jörg Schüttauf, die Schirmherrin des Festivals Noosha Aubel, Laudator Gunnar Decker sowie Moderator Patrick Wellinski teil.
Für die Clio 2026 waren zudem nominiert:
SILENT FRIEND
von Ildikó Enyedi | Pandora Film | 2025
KARLA
von Christina Tournatzés | achtung panda! | 2025
BORN TO FAKE
von Benjamin Rost, Erec Brehmer | MSZ Production & Consulting | 2025
HOLOFICTION
von Michal Kosakowski | Kosakowski Films | 2025
DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE
von Kirill Serebrennikow | CG Cinéma International, Hype Studios, Lupa Film I 2025
Der Gewinnerfilm, alle nominierten Filme sowie drei moving history | Spezial werden ab 25. September 2026 im Filmmuseum Potsdam und im ersten Quartal 2027 im Zeughauskino Berlin gezeigt.
- Zum Spielplan
- Informationen zu Tickets und Reservierungen
Alle Informationen zur CLIO 2026 und zum Filmfestival finden Sie auf der Website des Veranstalters moving history e.V.
Veranstalter:
Die Preisverleihung ist eine Veranstaltung des moving history – Festival des historischen Films Potsdam e.V. in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Die Veranstaltungen werden gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg und vom Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM). Partner sind das Filmmuseum Potsdam und das Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums (DHM).
Buchvernissage: Diplomatie in Gesellschaft
Beginn: 18:00 Uhr
Podiumsdiskussion mit:
- den Herausgeberinnen des Buches «Diplomatie in Gesellschaft»
Dr. Carolin Liebisch-Gümüş (Potsdam) und Prof. Dr. Britta-Marie Schenk (Luzern) - den Luzerner Studierenden Olivia Maag und Lukas Patrick Naser
Moderation: Priv-Doz. Dr. Jonathan Voges (Hannover/Potsdam)
Was verbindet einen Berliner Zoodirektor mit den deutsch-chinesischen Beziehungen im kalten Krieg? Existierte feministische Diplomatie bereits in den 1930er-Jahren? War die Schweizer Neutralität mehr ein kulturelles Image als aussenpolitische Praxis? Wie brachte ein Hund politisches Tauwetter zwischen Kennedy und Chruschtschow? Und was hat der Papst mit Diplomatie zu tun?
Der Abend beleuchtet, wie eng Diplomatie und Gesellschaft verflochten sind und welche Einsichten die Geschichte für die heutige Diplomatie bietet. Vorgestellt wird die Publikation «Diplomatie in Gesellschaft» (Intercom Verlag Zürich). Anschliessend präsentieren Studierende der Universität Luzern ihre Beiträge, die sich im Frühjahrssemester 2026 mit Diplomatiegeschichte beschäftigt haben.
Veranstalter:
Universität Luzern, Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Historisches Seminar in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
Ausstellung: Alles bleibt anders – Alltag im Wandel
Wie verändern große gesellschaftliche Wandlungsprozesse das tägliche Leben? Die Ausstellung „Alles bleibt anders – Alltag im Wandel“ des Leibniz-Labs „Umbrüche und Transformationen“ lädt dazu ein, den Umbrüchen der vergangenen 50 Jahre nachzuspüren und eigene Erfahrungen in die Ausstellung einzubringen.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie Digitalisierung und Globalisierung, der Zusammenbruch des Staatssozialismus und die Deutsche Einheit sowie die wachsende Bedeutung von Umwelt- und Klimaschutz. Anhand von anschaulichen Beispielen aus Arbeitswelt, Wohnen, Mobilität und Freizeit zeigt die Ausstellung, wie diese Entwicklungen den Alltag geprägt haben und bis heute nachwirken.
Die Schau ist vom 11. November 2026 bis zum 10. Januar 2027 im Foyer der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zu sehen (Eintritt kostenfrei). Danach wandert sie weiter nach Nürnberg, Bremerhaven, Marburg und Leipzig.
In Potsdam richtet sich der Blick besonders auf den Natur- und Umweltschutz. Dieser spielte bereits für den Umbruch 1989/90 eine wichtige Rolle und gewinnt angesichts des Klimawandels wieder an Bedeutung. Die Ausstellung regt dazu an, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden und über die Herausforderungen und Chancen von gesellschaftlichen Wandlungsprozessen ins Gespräch zu kommen.
Vernissage
Die Eröffnung der Ausstellung findet am 10. November 2026 um 18.00 Uhr im Veranstaltungssaal der Bibliothek statt. Für eine Teilnahme an der Ausstellungseröffnung wird um eine Anmeldung per Mail (lab [at] zzf-potsdam [dot] de) gebeten.
Begleitveranstaltungen
10. Dezember 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr
Veranstaltungssaal der Stadt- und Landesbibliothek
Handwerk Ost – Arbeits- und Lebenswelten zwischen Plan und Markt
Buchvorstellung und Diskussionsrunde
Mit Thomas Schaarschmidt (ZZF Potsdam) und Alexia Pooth (Universität Bochum/ZZF)
15. Dezember 2026, 18:00 Uhr
Potsdamer Gespräche: Die 1990er Jahre in Potsdam ausstellen
Stadt- und Landesbibliothek und Potsdam Museum
Führung und Gespräch
Mit Anja Tack (Potsdam Museum/ZZF) und Julia Wigger (ZZF)
Führungen
17. November 2026, 17:00 bis 18:00 Uhr
Geführter Rundgang durch die Ausstellung
Foyer der Stadt- und Landesbibliothek
Es wird um eine Anmeldung per Mail (lab [at] zzf-potsdam [dot] de) bis zum 16. November 2026 gebeten.
26. November 2026, 17:30 bis 18:30 Uhr
Geführter Rundgang durch die Ausstellung
Foyer der Stadt- und Landesbibliothek
Es wird um eine Anmeldung per Mail (lab [at] zzf-potsdam [dot] de) bis zum 25. November 2026 gebeten.
7. Januar 2027, 17:00 bis 18:00 Uhr
Geführter Rundgang durch die Ausstellung
Foyer der Stadt- und Landesbibliothek
Es wird um eine Anmeldung per Mail (lab [at] zzf-potsdam [dot] de) bis zum 6. Januar 2027 gebeten.
Das Leibniz-Lab „Umbrüche und Transformationen“ bündelt und wertet die bestehenden Forschungserkenntnisse von 28 Leibniz-Instituten aus, um aus früheren Umbrüchen für Gegenwart und Zukunft zu lernen. Das Leibniz-Lab wird geleitet vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) Potsdam und dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig, gefördert durch die Leibniz-Gemeinschaft.
Schalke 04: Warum Fans für ihren Verein leben und sterben
Im Sportschau-Beitrag wird beleuchtet, wie die Gesellschaft der Stadt Gelsenkirchen im Ruhrgebiet und der Fußballverein FC Schalke 04 miteinander verbunden sind.