Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) zur Promotion
Am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) ist in der Abteilung IV »Regime des Sozialen« frühestens zum 1. Juli 2026 eine Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) zur Promotion zu besetzen. Die Stelle ist in Teilzeit (30 Wochenstunden) und befristet für 4 Jahre zu besetzen. Die Vergütung erfolgt in der Entgeltgruppe 13 TV-L.
Deutschlandfunk-Kalenderblatt zum Palast der Republik
Parlamentssitz und Bowlingbahn unter einem Dach: Am 23. April 1976 wurde der Palast der Republik eröffnet. Der Bau vereinte die Widersprüche der DDR. Nach der Schließung wurde um seine Zukunft gestritten – und damit auch um den Umgang mit der DDR-Vergangenheit.
Neues Buch legt die Grundlage für die Landshut-Ausstellung in Friedrichshafen
2027 wird in Friedrichshafen die Ausstellung zur »Landshut«, dem Flugzeug, das 1977 von palästinenischen Terroristen entführt wurde, eröffnet. Wer sich vorbereiten will, kann sich einlesen.
Die Goldmacher - Das Geheimnis der DDR-Sportelite
Die DDR setzte früh auf den Sport als politisches Instrument. Mit einem ausgeklügelten Talentsichtungssystem wurden sportliche Talente ausgewählt, in Internaten untergrebracht und täglich trainiert. Die Dokumentation von »Terra X History« erzählt persönliche Geschichten ehemaliger Sportler*innen, die in diesem System ausgebildet wurden.
Moving Labs: Industriekultur leben und die Zeit nach der Kohle gestalten. Arbeitswelten in Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg und im Ruhrgebiet
Werkstattbericht, Bilderbingo und Podiumsgespräch zu Industrieregionen im Wandel
7.Mai 2026, 16:30 Uhr, Kraftwerk Zschornewitz
Die Industriekultur lebt vom Ehrenamt und vom Austausch vor Ort. Das Leibniz-Lab für Umbrüche und Transformationen organisiert deshalb eine Diskussion von Ehrenämtler*innen, Auszubildenen und Studierenden zu industriekulturellem Erbe und Arbeitswelten in Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg und im Ruhrgebiet. Im Anschluss daran sollen die Ergebnisse der Diskussion einer breiteren regionalen Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dazu lädt das Leibnz-Lab ab 16:30 Uhr ins Kraftwerk Zschornewitz ein.
Die Veranstaltung beginnt mit einem Bericht über die Diskussionen am Vormittag. Danach gibt es Zwipro, Oberkipper, Sabotagebalken und vieles mehr zu sehen. Zeigt das Titelbild eine Aufnahme aus Sachsen-Anhalt oder dem Ruhrgebiet? Raten Sie mit bei „Auf Schicht“ - einem Bilderbingo. Zum Abschluss gibt es ein Podiumsgespräch dazu, wie Industriekultur bewahrt und Zukunft gestaltet werden kann – mittendrin im einst leistungsstärksten Braunkohlekraftwerk der Welt. Mit dabei sind Ehrenämtler*innen, Wissenschaftlern der Leibniz- Gemeinschaft, Vertretern des Just Transition Center, Festival Osten & Forum Rathenau, u.v.a.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Netzwerk Industriekultur Sachsen-Anhalt (NIK) und der Ferropolis Stiftung Industriekultur gGmH mit dem Leibniz-Lab „Umbrüche und Transformationen“ unter Beteiligung folgender Leibniz-Institute: Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Deutsches Bergbaumuseum Bochum/Leibniz Forschungsmuseum für Georessourcen, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam im Rahmen der Reihe „Moving Labs“ des Leibniz-Lab.
Mehr Infos zur Veranstaltung erhalten Sie auf der Website des Leibniz-Lab.
Rüdiger Graf in der 3sat-Kulturzeit zur Ölkrise
Die 3sat-Sendung »Kulturzeit« vom 14. April 2026 befasste sich u.a. mit dem Umgang der Politik mit Wirtschafts- und Energiekrisen. Im Interview äußerte sich ZZF-Historiker Rüdiger Graf zum historischen Vergleich mit der Ölkrise in den 19070er Jahren (ab 11:55 min). Damals seien Maßnahmen zum Einsparen von Energie positiv aufgenommen worden.