»Ich kann als Historiker keinen ›Faulheits-Shift‹ erkennen«
Im aktuellen politischen Diskurs kommt immer wieder die Frage auf, ob die Deutschen häufiger krank würden oder fauler geworden seien? Weder noch, so ZZF-Abteilungsleiter Winfried Süß im Interview mit der ZEIT. »Faulheit ist ein moralisches Urteil. Und der Arbeitsbevölkerung in Deutschland generell Faulheit zu unterstellen, halte ich für infam – diese Unterstellung ist empirisch falsch.«
"Das IOC hat damals mit den NS-Sportfunktionären paktiert"
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verkaufte zuletzt in seinem Online-Shop T-Shirts mit den offiziellen Motiven der Olympischen Spiele von 1936 in Nazi-Deutschland.
Die Sehnsucht nach dem schöneren Gestern: Wie rechts ist Nostalgie?
Was halten Historiker von dem Phänomen, das die Vergangenheit stets besser erscheinen lässt, als sie war – und mit dem Rechtsparteien Politik machen? „Zukunft ist für uns kein tröstendes Wort mehr, sie ist Dystopie und nicht mehr Utopie", so die Antwort von Martin Sabrow im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Perestroika from Below
ERC Forschungsprojekt
finanziert von der Europäischen Union
Dr. Juliane Fürst erhielt ein Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) für die Leitung eines Teams aus zwei Post-Docs und drei Doktoranden
Projektbeginn: August 2022
Legacies of Communism? Post‐Communist Europe from Stagnation to Reform, between Autocracy and Revolution
Interdisziplinäre Forschungsnetzwerk
gefördert aus SAW-Mitteln der Leibniz-Gemeinschaft
Projektleitung: Jan Claas Behrends und Juliane Fürst
Nuclear Reaction on the Khreshchatyk: Ukrainian Society and its Path from Perebudova to Decoloniality, 1986–1994
Verbundprojekt
im Leibniz-Professorinnen-Programm „Nuclear Reaction on the Khreshchatyk: Ukrainian Society and its Path from Perebudova to Decoloniality, 1986-1994“
Leitung: Juliane Fürst