"Im Untergang hatte er Wiedererkennungswert: Hornbrille, Strohhut"

Erich Honecker gehört zu den einflussreichsten Politikern der deutschen Nachkriegsgeschichte. In der kollektiven Erinnerung existiert der einstige Staatschef der DDR heute aber oftmals als Witzfigur. Seit langem wird er parodiert und karikiert. Neuerdings begegnet man Honecker auf Social-Media-Plattformen sogar als KI-Grüßonkel. 

Warum ist von Honecker nur solch ein kurioses Abziehbild geblieben? Der Historiker und Honecker-Biograf Martin Sabrow sagt im Interview mit der "Zeit", das habe wenig mit dessen Persönlichkeit und Politik zu tun.

„Rechter Terror kommt im Unterricht kaum vor“

Anfang März haben das ZZF und das Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam (MMZ) ein neues Portal zur Geschichte des Rechtsradikalismus online veröffentlicht. Es bietet eine kommentierte Auswahl von bislang schwer zugänglichen Zeugnissen aus der Zeit zwischen 1945 und 2000. Sie verdeutlichen, wie sich die Ideologie, die Organisation und das Auftreten des Rechtsradikalismus entwickelte. 

Mitgliederkartei der NSDAP ist jetzt im Netz einsehbar – Historiker Frank Bösch

Die Mitgliederkartei der NSDAP ist jetzt im Netz einsehbar. Bisher musste ein Antrag gestellt werden und eine Einsicht war ausschließlich im Bundesarchiv möglich. Was diese Veröffentlichung für die Foschung, aber auch für die private Aufarbeitung in Familien bedeutet, beantwortet Frank Bösch im Gespräch der Sendung Kultur heute des Deutschlandfunks. (Beitragslänge: 06:44 Min.)