Das Leben festhalten
Bilder von Leichtigkeit und Normalität inmitten einer Welt, die zutiefst erschüttert wurde.
Finissage: Harald Lesch liest »Weiter geht's nicht. Das Ende der Sowjetunion auf Kamschatka 1991/92«
Kunst und Politik im Schloss Charlottenburg
Praxisprojekt
des Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Public History der Freien Universität Berlin (FU).
Betreuung von Seiten des ZZF: Dr. Irmgard Zündorf
Betreuung von Seiten der SPSG: Julia Hagenberg, Dr. Susanne Evers
"Im Untergang hatte er Wiedererkennungswert: Hornbrille, Strohhut"
Erich Honecker gehört zu den einflussreichsten Politikern der deutschen Nachkriegsgeschichte. In der kollektiven Erinnerung existiert der einstige Staatschef der DDR heute aber oftmals als Witzfigur. Seit langem wird er parodiert und karikiert. Neuerdings begegnet man Honecker auf Social-Media-Plattformen sogar als KI-Grüßonkel.
Warum ist von Honecker nur solch ein kurioses Abziehbild geblieben? Der Historiker und Honecker-Biograf Martin Sabrow sagt im Interview mit der "Zeit", das habe wenig mit dessen Persönlichkeit und Politik zu tun.
Vom Mythos zur Mittelmäßigkeit: Berlin, eine Stadt auf der Suche nach dem nächsten großen Ding
100 Jahre lang von historischen Ausnahmesituationen geprägt, büßt Berlin derzeit seinen Nimbus einer außergewöhnlichen Metropole ein, meint Kai Müller in seinem aktuellen Essay im "Tagesspiegel".
„Rechter Terror kommt im Unterricht kaum vor“
Anfang März haben das ZZF und das Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam (MMZ) ein neues Portal zur Geschichte des Rechtsradikalismus online veröffentlicht. Es bietet eine kommentierte Auswahl von bislang schwer zugänglichen Zeugnissen aus der Zeit zwischen 1945 und 2000. Sie verdeutlichen, wie sich die Ideologie, die Organisation und das Auftreten des Rechtsradikalismus entwickelte.
Mitgliederkartei der NSDAP ist jetzt im Netz einsehbar – Historiker Frank Bösch
Die Mitgliederkartei der NSDAP ist jetzt im Netz einsehbar. Bisher musste ein Antrag gestellt werden und eine Einsicht war ausschließlich im Bundesarchiv möglich. Was diese Veröffentlichung für die Foschung, aber auch für die private Aufarbeitung in Familien bedeutet, beantwortet Frank Bösch im Gespräch der Sendung Kultur heute des Deutschlandfunks. (Beitragslänge: 06:44 Min.)