The Digital Transformation. Computers and the Remaking of Society, 1980s to 2000
The workshop is organised by the University of Lucerne’s Swiss National Science Foundation (SNSF) Starting Grant project »The Microcomputer as a Medium of Transformation in Europe, 1980–2000« hosted at the University of Lucerne, in collaboration with the Leibniz research group »Digital Inequalities. Divides, Hierarchies, and Boundaries in Germany, 1970s to 1990s« headed by the Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF).
Organization: Gleb J. Albert, David Betzing, Milka Lehner
Workshop Programme
Thursday, 3 September 2026
9:00–10:00 | Welcome/Introduction
Gleb J. Albert (University of Lucerne), Michael Homberg (Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam)
10:00–11:45 | Panel I
- Aurelia Brandenburg (Bern Academy of the Arts): Mom Wanted to Take ›Their‹ Games Away? German Gaming Magazines and the Myth of the State as an Oppressor of Gamer Culture 1980–2000
- Nils Bühler (University of Cologne): Divided yet United? An Entangled History of East and West German Video Game Policy
12:00-13:30 | Lunch break
13:30–15:15 | Panel II
- Ivo Furman (Istanbul Bilgi University): Framing Computer Literacy. Computing Magazines and Educational Reform in Türkiye, 1984–1991
- Lennart V. Schmidt (Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam): Coding the Border. West Germany’s Migration Databases and the Making of the Schengen Information System, 1967–1995
15:30–17:30 | Panel III
- Laura Kurz (Technical University of Darmstadt): Co-constructing Gender-sensitive Technology. Scientific Approaches and Policies in Germany in the 1990s
- Nina Neuscheler (Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam): From Secretary to Assistant. How Computers Transformed Women’s Clerical Work
Friday, 4 September 2026
9:00–10:45 | Panel IV
- David Betzing (University of Lucerne): Digital Unification. Reactions from West German Gaming Actors to Reunification
- Ignasi Medà Calvet (La Salle Campus Barcelona – Universitat Ramon Llull): Domesticating the Microcomputer. User Appropriation and the Construction of the Spanish 8-bit Videogame Market (1980–1990s)
11:00–13:00 | Panel V
- Milka Lehner (University of Lucerne): The Peaceful Computer versus »Evil Media«? BBSs During the Bosnian War 1992–1995
- Antonino Sciotto (University of Eastern Piedmont): Local Connections, Global Relations. Italian Radical Left and Telematic Links
13:00-14:30 | Lunch break
14:30–16:45 | Panel VI
- Jeannine Honig (Technical University of Darmstadt): »The Efficient Problem Solver«. Piaget’s Epistemology and AI as the Foundation for Education in the United States from the 1970s onward
- Tim Schinschick (Georg Eckert Institute Braunschweig): ›Chancengleichheit‹ in Computer Classes? The Introduction of Computers in West German Schools as a History of Digital In-/Equalities
17:00–18:00 | Roundtable: Doing Computing History. Approaches and Blind Spots
Participants:
- Maria B. Garda (University of Turku)
- Ivo Furman (Istanbul Bilgi University)
- Patryk Wasiak (Institute of History, Polish Academy of Sciences)
- Gleb J. Albert (University of Lucerne)
- Michael Homberg (Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam)
Was lehrt(e) die Vergangenheit? Die Frage nach dem Orientierungswert von Geschichte
Der Leibniz-Forschungsverbund »Wert der Vergangenheit« widmet sich auf seiner Jahrestagung 2026 einer für den Verbund zentralen Kategorie: dem Orientierungswert der Vergangenheit.
Veranstalter:
Leibniz-Forschungsverbund "Wert der Vergangenheit" in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung
Zielgruppe:
Die Jahrestagung 2026 richtet sich an alle Interessenten, die Geschichte verhandeln – sei es in Wissenschaft, Museen, Gedenkstätten, Schule, Politik, Medien oder in der Alltagsdiskussion.
Die Tagung widmet sich dem gesellschaftlichen Orientierungswissen, das historische Forschung und Reflexion bieten können. Sie beleuchtet das Spannungsfeld von vergangenheitsbezogener Orientierung und Desorientierung in Phasen gesellschaftlicher Umbrüche und analysiert historische Begründungen politischer Visionen. Sie befasst sich mit der Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Geschichte im öffentlichen Raum und beleuchtet, wie Mensch-Natur-Beziehungen als historisches Argument genutzt werden. In geschichtsvermittelnder Hinsicht fragt sie danach, wie und welche Werte in partizipativen Formaten im Museumsbereich kommuniziert und geschaffen werden und welche neuen Möglichkeiten es für eine gegenwartsbewusste Aneignung von Geschichte in der Schule gibt. Abschließend diskutiert sie, welche Relevanz Geschichte im politischen Raum heute hat.
Der Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“ untersucht Wertbildungsprozesse ebenso wie Wertekonkurrenzen in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen über die Vergangenheit. Er fragt nach dem Stellenwert der Vergangenheit für Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart und er reflektiert den Orientierungswert, der der Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft beigemessen wird. Näheres zum Forschungsverbund finden Sie auf der Website des Verbunds: www.leibniz-wert-der-vergangenheit.de.
Das Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) der Friedrich-Ebert-Stiftung ist die zentrale Aufbewahrungsstätte für Quellen aller Art zur Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiter:innenbewegung und versteht sich als das ungedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie und Gewerkschaften, einzelnen Persönlichkeiten sowie verschiedenen Organisationen und Bewegungen aus dem Umfeld. In dieser Hinsicht bietet das AdsD Expertise zu archivischen Fragen sowie zur Public History. Letztere arbeitet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik, um über historische und erinnerungskulturelle Fragen aufzuklären und zu Debatten beizutragen.
Valeriy Lobanovskyi. Ukrainian Football between Empire and Nationhood
English:
'Valeriy Lobanovskyi: Ukrainian Football Between Empire and Nationhood' explores the life and legacy of Valeriy Lobanovskyi (1939–2002), a revolutionary football coach and defining figure in modern Ukrainian history. Ranked by UEFA among the ten most influential coaches of all time, Lobanovskyi’s significance extends well beyond sport. In Ukraine, he became a nation-building figure whose influence reached far beyond the football pitch.
Wie die Vergangenheit die Nachbarn spaltet
Zwischen Polen und Ukraine ist ein alter Streit über Massaker während des Zweiten Weltkriegs aufgeflammt. Vor Ort zeigt sich, warum das Thema weiter so heikel ist - und wie die Gräben überwunden werden können. Im Gespräch mit tagesschau.de erklärt die ZZF-Osteuropa-Historikerin Franziska Davies: »Kern ist die unterschiedliche Erinnerung an die Ukrainische Aufstandsarmee, die UPA.
Lässt sich die AfD zähmen wie einst Grüne und Linke?
Erleben wir in diesem Sommer die Ruhe vor dem Sturm? Die Wahlen im September rücken näher, und die Brandmauer bröckelt. In seinem Gastbeitrag im Tagesspiegel skizziert Martin Sabrow einen möglichen Umgang mit der AfD - und beschreibt, wieso der Vergleich mit den Grünen oder den Linken zu kurz greift.