Neues Leibniz-Lab zu »Umbrüchen und Transformationen« bewilligt

Das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam erhält im Rahmen der von der Leibniz-Gemeinschaft ausgeschriebenen Leibniz-Labs eine Förderung für die Einrichtung eines ambitionierten, neuartigen Wissenstransfer-Projekts. Das Leibniz-Lab „Umbrüche und Transformationen“ wird die Forschungen von 28 Leibniz-Einrichtungen zusammenführen, diskutieren und vermitteln. Es zielt darauf ab, aus früheren Krisen und Umbrüchen für Gegenwart und Zukunft zu lernen. Besonders die dynamischen Veränderungen nach 1990 werden mit denen der Gegenwart verbunden.

Late and Post-Communism in Eastern Europe

Der Schwerpunkt untersucht politische, wirtschaftliche und kulturelle Veränderungen, Erinnerungskulturen sowie die Auswirkungen des Kommunismus und der Systemwechsel auf die Gesellschaften Osteuropas. Hier sind mehrere internationale Forschungsvorhaben verortet: das Verbundprojekt "EUROPAST", das interdisziplinäre Forschungsnetzwerk "Legacies of Communism?", das ERC-Projekt "Perestroika from Below" und das 2025 begonnene Verbundprojekt im Leibniz-Professorinnenprogramm von Juliane Fürst "Ukrainian Society and its Path from Perebudova to Decoloniality, 1986-1994“.

Open Access am ZZF

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