Zeitgeschichte des Kunstbetriebs

Der Arbeitsschwerpunkt untersucht die Zeitgeschichte der Kunst und des Kunstbetriebs in ihren demokratiegeschichtlichen, sozialhistorischen und gesellschaftspolitischen Bezügen. Das Forschungsprogramm analysiert Künstlerschaft, Kunsthandel und Kunstrezipienten als soziale und ökonomische Akteure im Spannungsfeld zwischen Ästhetik, Marktgeschehen und öffentlichen Regulierungsversuchen. Weiterhin stehen Sozialstruktur und Interessenpolitik von Kunstvereinen und Agenten der öffentlichen wie privaten Kunstförderung im Mittelpunkt.

Umstrittene Ordnungen in der europäischen Geschichte

Die europäische Geschichte nach 1945 war geprägt von der Multilateralisierung der internationalen Politik, der europäischen Integration, den Auswirkungen der Dekolonialisierung, vom Kalten Krieg und einer grundlegenden Diversifizierung der europäischen Gesellschaften. Die Forschungsprojekte analysieren, wie die europäischen Gesellschaften angesichts dieser unterschiedlichen Einflüsse um Ordnungskonzepte und Deutungshoheit rangen.

Migration und Mobilität

Migration und Mobilität sind zentrale Themen gesellschaftlicher Selbstverständigung. Wir nehmen sie historisch in den Blick und fragen, wie die Mobilität von Menschen – seien es Arbeitsmigration, Flucht oder studentische Mobilität – die Gesellschaften in Deutschland und Europa seit 1945 verändert hat. Im Zentrum stehen Fragen der Zugehörigkeit und Ungleichbehandlung sowie die Unterscheidung zwischen ‚erwünschten' und ‚unerwünschten' Mobilitäten.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Unser Bereich ist zuständig für alle Themen rund um die Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehören Pressemitteilungen des ZZF, ein Pressespiegel mit verlinkten Beiträgen und die ZZF-Logos zum Download. Wir vermitteln Ihnen gerne die richtigen Expert*innen – ob für ein Interview, einen Gastbeitrag oder für ein Recherchegespräch. Bitte richten Sie Ihre Presseanfragen per E-Mail an pr [at] zzf-potsdam [dot] de oder rufen Sie uns unter der Telefonnummer 0331-28991-31/-51 an.

Popgeschichte

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde vieles, was später als „populäre Kultur“ oder „Massenkultur“ galt, noch als Devianz skandalisiert. Um 1956 wurden diese neuen Ausdrucksformen als Jugenddelinquenz skandalisiert und kriminalisiert.

Energie und Umwelt

Wirtschaftliche Prozesse sind grundsätzlich mit dem Verbrauch bzw. der Umwandlung von Energie verbunden. Dabei hat sich die Zusammensetzung der Primärenergieträger historisch stark gewandelt. Seit der Entstehung der Umweltbewegung und den Sorgen um globale Ressourcengrenzen in den 1970er-Jahren ist die Verbindungen von Ökonomie und Ökologie zu einem zentralen gesellschaftlichen und politischen Thema geworden, dessen Relevanz sich unter den Bedingungen des Klimawandels noch einmal verstärkt hat.

Gesellschaftsgeschichte der DDR

Welche Rolle spielten Ideologie und Herrschaft im Alltag der DDR-Bürger? Welche sozialen und kulturellen Transformationsprozesse lassen sich beobachten? Zu den hier untersuchten Themen gehören z. B. die Sozialgeschichte der SED-Diktatur, die Transformation der DDR-Staatspartei, die Geschichte des BND nach 1968 sowie Schönheitsideale.

Der Nationalsozialismus und seine Nachgeschichten

Die Mobilisierung gesellschaftlicher und materieller Ressourcen ist kein Spezifikum diktatorischer Systeme. Für sie hat Mobilisierung aber besondere Bedeutung. Denn sie sind darauf angewiesen, soziale Dynamik nicht nur zu kontrollieren, sondern in Bahnen zu lenken, die der Realisierung ihrer eigenen politischen Ziele dienen. Die Projekte konzentrieren sich auf die Frage, welche Bedeutung die Akteure auf der regionalen und lokalen Ebene für die Mobilisierung in der NS-Diktatur hatten.