Soziale Folgen des Wandels der Arbeitswelt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Graduiertenkolleg der Hans-Böckler-Stiftung

Leitung: Frank Bösch/ZZF, Winfried Süß/ZZF, Stefan Berger/ISB Bochum, und Andreas Wirsching/IfZ München-Berlin
Laufzeit: Dezember 2016 – Oktober 2020

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert hat sich die Arbeitswelt durch technisch und ökonomisch induzierte Veränderungen wie die Digitalisierung und Automatisierung der Produktion, die Globalisierung sowie die Expansion des Dienstleistungssektors fundamental verändert. Das vom ZZF gemeinsam mit dem Institut für Soziale Bewegungen und dem Institut für Zeitgeschichte getragene Kolleg geht der Frage nach, welche sozialen Folgen diese Wandlungsprozesse für Arbeitnehmer*innen hatten. Die Promotionsprojekte untersuchen vorwiegend auf der Meso- und Mikroebene Praktiken der Arbeitswelt, soziale Lagen und Ungleichheitsmuster sowie die Rolle der Gewerkschaften. Die Arbeiten der Potsdamer Doktorandengruppe konzentrieren sich dabei auf den Zusammenhang zwischen dem Wandel der Arbeitswelt und der Veränderung sozialer Ungleichheitsverhältnisse. Die vier Dissertationsprojekte sind am ZZF Potsdam in der Abt. IV "Regime des Sozialen" angesiedelt.

Die Website zum Projekt finden Sie unter diesem Link: http://wandel-der-arbeit.de/

Forschung

Projekte

Bildnachweis: Die Infografik ist zuerst erschienen in "leibniz", dem Magazin der Leibniz-Gemeinschaft.

Vermögen vererben: Praktiken und Politiken in der Bundesrepublik und Großbritannien (1945–1990)

Ronny Grundig

Dissertationsprojekt
Das Promotionsprojekt untersucht den Vermögensübergang mortis causa aus zeithistorischer Perspektive. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Gesellschaften Erbprozesse regulieren, um auf Erbschaften zugreifen zu können und welche Folgewirkungen sich...

Türkische Gastarbeiter in der Naunynstraße (Berlin-Kreuzberg) im Juli 1974, Foto: Landesarchiv Berlin/Horst Siegmann, F Rep 290 (05) Nr. 0172854

Beschäftigung nach der „Gastarbeit“
Türkische Arbeitswelten in West-Berlin seit den 1970er Jahren

Stefan Zeppenfeld

Dissertationsprojekt
Die Beendigung der Anwerbeabkommen für „Gastarbeiterinnen“ und „Gastarbeiter“ durch die bundesdeutsche Regierung im Jahr 1973 war eine politische Reaktion auf die wirtschaftliche Rezession und sollte zur Entspannung des Arbeitsmarktes beitragen....

Mosambikanische Arbeiter im Automobilwerk Eisenach im August 1990. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1990-0808-006 / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 183-1990-0808-006, Eisenach, Automobilwerk, mocambikanische Arbeiter, CC BY-SA 3.0 DE

Arbeitsverhältnisse, Geschlecht und soziale Ungleichheit im Automobilbau der DDR
Das Automobil-Werk-Eisenach (AWE) seit den 1970er Jahren

Jessica Elsner

Dissertationsprojekt
Die Studie untersucht exemplarisch für einen Betrieb in der ehemaligen DDR, das Automobilwerk Eisenach, den Wandel arbeitsmarktbedingter sozialer Ungleichheitsverhältnisse von den 1970ern bis in die 1990er Jahre. Gefragt wird u.a, worin die...

Bundeskanzler Helmut Schmidt spricht auf der zentralen Kundgebung des DGB am 1. Mai 1973 in München. Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F039611-0005 / Storz / CC-BY-SA 3.0

Arbeit für alle? Die Rolle des Deutschen Gewerkschaftsbundes in den Auseinandersetzungen um Arbeitslosigkeit und Armut, 1972-1998

Katharina Täufert

Dissertationsprojekt
In der Studie wird der Wandel der gewerkschaftlichen Positionierung anhand des Dachverbands zum Thema der aus Armut und Arbeitslosigkeit erwachsenden sozialen Folgen über die Zäsur 1989/1990 hinweg bis in die Transformationsphase des vereinigten...

Soziale Folgen des Wandels der Arbeitswelt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Graduiertenkolleg der Hans-Böckler-Stiftung

Leitung: Frank Bösch/ZZF, Winfried Süß/ZZF, Stefan Berger/ISB Bochum, und Andreas Wirsching/IfZ München-Berlin
Laufzeit: Dezember 2016 – Oktober 2020

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert hat sich die Arbeitswelt durch technisch und ökonomisch induzierte Veränderungen wie die Digitalisierung und Automatisierung der Produktion, die Globalisierung sowie die Expansion des Dienstleistungssektors fundamental verändert. Das vom ZZF gemeinsam mit dem Institut für Soziale Bewegungen und dem Institut für Zeitgeschichte getragene Kolleg geht der Frage nach, welche sozialen Folgen diese Wandlungsprozesse für Arbeitnehmer*innen hatten. Die Promotionsprojekte untersuchen vorwiegend auf der Meso- und Mikroebene Praktiken der Arbeitswelt, soziale Lagen und Ungleichheitsmuster sowie die Rolle der Gewerkschaften. Die Arbeiten der Potsdamer Doktorandengruppe konzentrieren sich dabei auf den Zusammenhang zwischen dem Wandel der Arbeitswelt und der Veränderung sozialer Ungleichheitsverhältnisse. Die vier Dissertationsprojekte sind am ZZF Potsdam in der Abt. IV "Regime des Sozialen" angesiedelt.

Die Website zum Projekt finden Sie unter diesem Link: http://wandel-der-arbeit.de/

Forschung

Projekte

Bildnachweis: Die Infografik ist zuerst erschienen in "leibniz", dem Magazin der Leibniz-Gemeinschaft.

Vermögen vererben: Praktiken und Politiken in der Bundesrepublik und Großbritannien (1945–1990)

Ronny Grundig

Dissertationsprojekt
Das Promotionsprojekt untersucht den Vermögensübergang mortis causa aus zeithistorischer Perspektive. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Gesellschaften Erbprozesse regulieren, um auf Erbschaften zugreifen zu können und welche Folgewirkungen sich...

Türkische Gastarbeiter in der Naunynstraße (Berlin-Kreuzberg) im Juli 1974, Foto: Landesarchiv Berlin/Horst Siegmann, F Rep 290 (05) Nr. 0172854

Beschäftigung nach der „Gastarbeit“
Türkische Arbeitswelten in West-Berlin seit den 1970er Jahren

Stefan Zeppenfeld

Dissertationsprojekt
Die Beendigung der Anwerbeabkommen für „Gastarbeiterinnen“ und „Gastarbeiter“ durch die bundesdeutsche Regierung im Jahr 1973 war eine politische Reaktion auf die wirtschaftliche Rezession und sollte zur Entspannung des Arbeitsmarktes beitragen....

Mosambikanische Arbeiter im Automobilwerk Eisenach im August 1990. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1990-0808-006 / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 183-1990-0808-006, Eisenach, Automobilwerk, mocambikanische Arbeiter, CC BY-SA 3.0 DE

Arbeitsverhältnisse, Geschlecht und soziale Ungleichheit im Automobilbau der DDR
Das Automobil-Werk-Eisenach (AWE) seit den 1970er Jahren

Jessica Elsner

Dissertationsprojekt
Die Studie untersucht exemplarisch für einen Betrieb in der ehemaligen DDR, das Automobilwerk Eisenach, den Wandel arbeitsmarktbedingter sozialer Ungleichheitsverhältnisse von den 1970ern bis in die 1990er Jahre. Gefragt wird u.a, worin die...

Bundeskanzler Helmut Schmidt spricht auf der zentralen Kundgebung des DGB am 1. Mai 1973 in München. Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F039611-0005 / Storz / CC-BY-SA 3.0

Arbeit für alle? Die Rolle des Deutschen Gewerkschaftsbundes in den Auseinandersetzungen um Arbeitslosigkeit und Armut, 1972-1998

Katharina Täufert

Dissertationsprojekt
In der Studie wird der Wandel der gewerkschaftlichen Positionierung anhand des Dachverbands zum Thema der aus Armut und Arbeitslosigkeit erwachsenden sozialen Folgen über die Zäsur 1989/1990 hinweg bis in die Transformationsphase des vereinigten...