Public History | Forschungsprojekte

Public History setzt sich mit der stetig wachsenden gesellschaftlichen Bedeutung von historischen Darstellungen in den unterschiedlichsten Medien, verbreitet von öffentlichen oder privaten Institutionen, in der Kultur, Wirtschaft oder Politik auseinander. Damit ist Public History ein Thema der Geschichtswissenschaft und -didaktik. Sie beobachtet, analysiert und baut das geschichtskulturelle Angebot auch selbst weiter aus.

Public History

Projekte

Teilnehmerinnen einer Jugendstunde in der Abteilung "Geschichte der Urgesellschaft" im Museum für Deutsche Geschichte, 1958, Foto: Heinz Krüger, Archiv Museum und Galerie Falkensee, FHK-R-930-42.

Vom Germanenerbe zum Urkommunismus
Wandel und Beständigkeit von Urgeschichtsbildern in Museumsausstellungen der SBZ/DDR

Arne Lindemann

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Entlang eines umfangreichen Korpus an Ausstellungsfotos analysiert das Promotionsvorhaben die museale Darstellung der Urgeschichte in der SBZ/DDR sowie die Diskurse, die zum Wandel oder zur Beständigkeit von Geschichtsbildern führten.

Berlin, Stolperstein für Else Liebermann von Wahlendorf, Budapester Straße 45, verlegt am 26.09.2006, Foto: Axel Mauruszat, Details auf Wikimedia Commons

Die Rolle der "Stolpersteine"

Dominik Juhnke

Assoziiertes Projekt

Mit Hilfe einer internationalen Konferenz sollen verschiedene Forschungsprojekte zur Rolle der Stolpersteine diskutiert werden. Im Rahmen des Projekts Stolpersteine werden die Konferenz organisiert, begleitet und die Ergebnisse in einer Publikation dokumentiert.

Sigrid mit Bild, Zeichnerin: Sonja_Hugi

Kolonie der Würde

Sonja Hugi

Assoziiertes Graphic Novel-Projekt

Im Jahr 1961 floh der in Deutschland per Haftbefehl gesuchte Sektenführer Paul Schäfer mit 50 entführten Kindern und 180 Anhängern nach Chile. Sie gründeten auf einem großen Stück chilenischer Wildnis die „Colonia Dignidad“ (dt. Kolonie der Würde). Die Geschichte dieser urchristlichen Glaubensgruppierung ist geprägt von Überwachung, Zwangsarbeit, sexueller Gewalt und Folter. Das Format der Graphic Novel bietet besondere Chancen in der Auseinandersetzung mit Themen, die wie dieses von Gewalt und Brutalität geprägt sind. In der zeichnerischen Abstraktion lassen sich diese Geschehnisse in einer Form bearbeiten, die weder voyeuristisch ist, noch beschönigt.

Photo: Courtesy of Israel Government Press Office | Adolf Eichmann takes notes during his trial | United States Holocaust Memorial Museum, Photograph #65268 | Wikimedia Commons | Public Domain

Deutsche Medienberichterstattung über den Eichmann-Prozess

Praxisprojekt

Projektleitung: Dr. Irmgard Zündorf (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) und Dr. Judith Keilbach (Universität Utrecht)
Projektbearbeiterinnen: Tabea Georges, Linda Graul, Anna Kokenge, Vivien Püschel und Laura Zimmermann (Studentinnen des Public History Masterprogramms der Freien Universität Berlin und des ZZF)

Die Berichterstattung über den Eichmann-Prozess in Jerusalem 1961 gilt als eines der ersten internationalen Medienereignisse. Im Rahmen des geplanten Projekts sollen auf einer DVD zeitgenössische Videoausschnitte, Tondokumente sowie Zeitungsartikel zusammengetragen, kommentiert und so der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

 

Public History | Forschungsprojekte

Public History setzt sich mit der stetig wachsenden gesellschaftlichen Bedeutung von historischen Darstellungen in den unterschiedlichsten Medien, verbreitet von öffentlichen oder privaten Institutionen, in der Kultur, Wirtschaft oder Politik auseinander. Damit ist Public History ein Thema der Geschichtswissenschaft und -didaktik. Sie beobachtet, analysiert und baut das geschichtskulturelle Angebot auch selbst weiter aus.

Public History

Projekte

Teilnehmerinnen einer Jugendstunde in der Abteilung "Geschichte der Urgesellschaft" im Museum für Deutsche Geschichte, 1958, Foto: Heinz Krüger, Archiv Museum und Galerie Falkensee, FHK-R-930-42.

Vom Germanenerbe zum Urkommunismus
Wandel und Beständigkeit von Urgeschichtsbildern in Museumsausstellungen der SBZ/DDR

Arne Lindemann

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Entlang eines umfangreichen Korpus an Ausstellungsfotos analysiert das Promotionsvorhaben die museale Darstellung der Urgeschichte in der SBZ/DDR sowie die Diskurse, die zum Wandel oder zur Beständigkeit von Geschichtsbildern führten.

Berlin, Stolperstein für Else Liebermann von Wahlendorf, Budapester Straße 45, verlegt am 26.09.2006, Foto: Axel Mauruszat, Details auf Wikimedia Commons

Die Rolle der "Stolpersteine"

Dominik Juhnke

Assoziiertes Projekt

Mit Hilfe einer internationalen Konferenz sollen verschiedene Forschungsprojekte zur Rolle der Stolpersteine diskutiert werden. Im Rahmen des Projekts Stolpersteine werden die Konferenz organisiert, begleitet und die Ergebnisse in einer Publikation dokumentiert.

Sigrid mit Bild, Zeichnerin: Sonja_Hugi

Kolonie der Würde

Sonja Hugi

Assoziiertes Graphic Novel-Projekt

Im Jahr 1961 floh der in Deutschland per Haftbefehl gesuchte Sektenführer Paul Schäfer mit 50 entführten Kindern und 180 Anhängern nach Chile. Sie gründeten auf einem großen Stück chilenischer Wildnis die „Colonia Dignidad“ (dt. Kolonie der Würde). Die Geschichte dieser urchristlichen Glaubensgruppierung ist geprägt von Überwachung, Zwangsarbeit, sexueller Gewalt und Folter. Das Format der Graphic Novel bietet besondere Chancen in der Auseinandersetzung mit Themen, die wie dieses von Gewalt und Brutalität geprägt sind. In der zeichnerischen Abstraktion lassen sich diese Geschehnisse in einer Form bearbeiten, die weder voyeuristisch ist, noch beschönigt.

Photo: Courtesy of Israel Government Press Office | Adolf Eichmann takes notes during his trial | United States Holocaust Memorial Museum, Photograph #65268 | Wikimedia Commons | Public Domain

Deutsche Medienberichterstattung über den Eichmann-Prozess

Praxisprojekt

Projektleitung: Dr. Irmgard Zündorf (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) und Dr. Judith Keilbach (Universität Utrecht)
Projektbearbeiterinnen: Tabea Georges, Linda Graul, Anna Kokenge, Vivien Püschel und Laura Zimmermann (Studentinnen des Public History Masterprogramms der Freien Universität Berlin und des ZZF)

Die Berichterstattung über den Eichmann-Prozess in Jerusalem 1961 gilt als eines der ersten internationalen Medienereignisse. Im Rahmen des geplanten Projekts sollen auf einer DVD zeitgenössische Videoausschnitte, Tondokumente sowie Zeitungsartikel zusammengetragen, kommentiert und so der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.