Forschung

Das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) erforscht die deutsche und europäische Zeitgeschichte im 20. Jahrhundert und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft wird seine Grundausstattung jeweils zur Hälfte vom Bund und von den Ländern getragen. Hinzu kommen Drittmittel, die das Institut für Forschungsvorhaben einwirbt.

Das ZZF arbeitet mit zahlreichen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im In- und Ausland zusammen und verfügt über ein international ausgerichtetes Gastwissenschaftler-Programm. Es ist über gemeinsame Berufungen mit der Universität Potsdam und der Humboldt-Universität zu Berlin verbunden und kooperiert in Forschung, Lehre und Nachwuchsausbildung mit zahlreichen weiteren Hochschulen.

Die wissenschaftliche Arbeit des Instituts gliedert sich gegenwärtig in vier Abteilungen sowie die Direktion.

 

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Die Forschungsprojekte der Direktion des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.

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Das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam ist Mitglied der Leibniz-Forschungsverbünde "Historische Authentizität" und "Krisen einer globalisierten Welt".

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Lenin im Museum (Foto: H.-H. Hertle; Aufnahme 2016)

Der Kommunismus als diktatorische Staats- und Gesellschaftsordnung und als intellektuelle Welt war eines der prägenden Phänomene im Europa des 20. Jahrhunderts. In einem integrierten Ansatz von Politik-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte zielen die Forschungsvorhaben auf ein vertieftes Verständnis für die verschiedenen zeitgeschichtlichen Dimensionen dieser historischen Formation. 

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Heizkraftwerk Berlin-Lichterfelde
(Foto: H.-H. Hertle; Aufnahme: 2017)

In der Abteilung werden die Institutionen und Akteure des Wirtschaftens, seine Strukturen und Praktiken sowie die mit ihm verbundenen Vorstellungen und Diskurse in systemübergreifender Ost-West- sowie in transnationaler Perspektive erforscht.

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(Foto: Annette Vowinckel)

Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert der Massenmedien. Eine moderne Mediengeschichte befasst sich einerseits mit den Medien als Institutionen und mit ihren Produkten und Formaten. Andererseits widmet sie sich dem Prozess der „Medialisierung“.

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Bundespräsident Horst Köhler begrüßt bei seinem Besuch in Bremen am 10. September 2007 auch die Montagsdemonstranten. Foto: Frank Kleinschmidt, 2007-09-10 Horst Koehler Montagsdemo Bremen, gemeinfrei (Wikimedia Commons).

Die Beschleunigung des gesellschaftlichen Wandels seit der Hochindustrialisierung ließ ganz unterschiedliche Regime des Sozialen entstehen. Diese zielten darauf ab, gesellschaftliche Dynamiken zu kontrollieren und zu steuern, und waren selbst Bestandteil tiefgreifender Umwälzungsprozesse. Die Abteilung beschäftigt sich mit der Entstehung, der Wirkung und dem Wandel dieser neuen Ordnungsversuche und untersucht, wie sie individuell und kollektiv angeeignet und mitgestaltet wurden.

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