Public History | Abgeschlossene Projekte

(Dauer)Ausstellungen - Info-Stelen - Twitter-Projekt - Publikationen - Bildatlas - Film/DVD -  Online-Booklet - Website-Projekte - Virtuelle Ausstellungen - Schülerkalender - Workshop - Multimediales Website-Projekt - Online-Dokumentation

Public History

Projekte

Twitter-Projekt: @Mauerfall89

Twitter-Projekt
19. August bis 12. November 2014

Vom 19. August bis zum 12. November 2014 erzählten die Tweets  – wo immer möglich in Echtzeit – die atemberaubenden Ereignisse auf dem Weg zur friedlichen Revolution und zum Mauerfall 1989: u.a. von der massenhaften Ausreise von DDR-Bürgern und den Problemen der Diplomaten in den überfüllten Botschaften über die anschwellenden Bürgerproteste und Demonstrationen in der DDR bis hin zum Super-GAU in der Geschichte der Pressekonferenzen am 9. November 1989, der Nacht des Mauerdurchbruchs und den beiden Tagen danach.

DVD Cover - Eichmann im Kalten Krieg - Ergebnis des Praxiprojekts.

Film und Online Booklet zur deutschen Medienberichterstattung über den Eichmann-Prozess

Abgeschlossenes Praxisprojekt

Projektleitung: Dr. Irmgard Zündorf (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) und Dr. Judith Keilbach (Universität Utrecht)
Projektbearbeiterinnen: Tabea Georges, Linda Graul, Anna Kokenge, Vivien Püschel und Laura Zimmermann (Studentinnen des Public History Masterprogramms der Freien Universität Berlin und des ZZF)

Die Berichterstattung über den Eichmann-Prozess in Jerusalem 1961 gilt als eines der ersten internationalen Medienereignisse. Ziel des Projekts war es, auf einer DVD zeitgenössische Videoausschnitte, Tondokumente sowie Zeitungsartikel zusammengetragen, kommentiert und so der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

 

Temporäre Ausstellung zur „Berliner Route der Migration“, Foto: Irmgard Zündorf.

Ausstellung „Route der Migration“

Irmgard Zündorf

Containerausstellungen von Oktober bis November 2011 | Berlin
Abgeschlossenes Kooperationsprojekt des ZZF mit dem Studiengang Master Public History (FU Berlin/ZZF Potsdam)

Im Oktober und November 2011 wurde am Beispiel Berlin über die Geschichte der Migration in Form von Containerausstellungen informiert. Vier knallrot lackierte Groß-Container – aufgestellt am Ostbahnhof, Oranienplatz, Halleschen Tor und auf dem Tempelhofer Feld in Berlin - informierten über Hintergründe und Geschichten zur türkischen Einwanderung.

Studierende des Public History Studiengangs erläuterten am 26. Juni 2017 Bundesinnenminister Thomas de Maizière eine neue virtuelle Ausstellung zum Umgang mit dem Nationalsozialismus im BMI und Mdl nach 1949, Foto: Hans-Hermann Hertle.

Kontinuitäten, Brüche, Neuanfang? Eine virtuelle Ausstellung zum Umgang mit dem Nationalsozialismus im BMI und MdI von 1949 bis 1970

Irmgard Zündorf

Website-Projekt | Virtuelle Ausstellung
Eröffnung: 26. Juni 2017

Die von Studierenden des Master Studiengangs Public History (FU Berlin/ZZF Potsdam) konzipierte und umgesetze virtuelle Ausstellung erzählt „Geschichte mit Geschichten“. Kurze Biografien ermöglichen einen Einblick in den Werdegang leitender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus beiden deutschen Innenministerien. Eröffnet wurde die Aussstellung den damaligen Bundesinnenminister Thomas de Maizière.

Die Infokarte zeigt, wo sich die Stelen des Geschichtspfads befinden. Die Open-Air Ausstellung "Achtung Grenze" ist seit ihrer Eröffnung am 19. April 2019 ganzjährig zugänglich. Die Texte des Infopfads sind zweisrachig (deutsch/englisch), Grafik: Soner Ipekcioglu, Agentur Die Setzer, Foto: Marion Schlöttke.

Dokumentationsprojekt: Achtung Grenze - Das Sperrgebiet der DDR in Potsdam 1961-89

Abgeschossenes Kooperationsprojekt
Open Air Dauerausstellung seit dem 10. April 2019 und Internetportal

Leitung am ZZF: Prof. Dr. Frank Bösch, Dr. Hans-Hermann Hertle
Projektbearbeiterin: Florentine Schmidtmann

Zur Vorbereitung einer Ausstellung wurde am ZZF Potsdam eine fachlich fundierte Dokumentation für den zeithistorisch relevanten und zugleich für eine breite Öffentlichkeit höchst interessanten Abschnitt der berlin-brandenburgischen Mauer nördlich der Glienicker Brücke für die Zeit von 1945-1990 erstellt. Die Öffentlichkeit kann an den Ergebnissen der Dokumentation duch eine Dauerausstellung vor Ort teihaben: Ein Geschichtspfad mit acht Stelen zwischen Glienicker Brücke und...

Die Ausstellung "Rassenhygiene und Terrorjustiz" als Teil der Dauerausstellung in der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam wurde am 12. September 2013 eröffnet, Foto: Marion Schlöttke.

Gedenkstätte Lindenstraße für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert

Forschungs- und Ausstellungsprojekt, Potsdam
(Laufzeit: 2007–2013)
Die Dauerausstellung ist seit dem 12.09.2013 geöffnet.

Leitung der Projekte am ZZF: Prof. Dr. Thomas Schaarschmidt / Dr. Hans-Hermann Hertle

Mitten im Potsdamer Stadtzentrum gelegen, ist die Gedenkstätte Lindenstraße ein einzigartiger Erinnerungsort. Die vom ZZF und Potsdam Museum erarbeitete und realisierte Dauerausstellung in der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße ist seit dem 12. September 2013 für Besucher und Besucherinnen geöffnet.

Workshop: Public History in der Lehre

Irmgard Zündorf

2.-3. Dezember 2019 | Bochum
Ziel des Workshops war neben dem gemeinsamen Austausch zwischen den verschiedenen Studienangeboten die Entwicklung konkreter Impulse für die (Weiter)entwicklung derselben.

Die  vom ZZF Potsdam und dem Museumsverbund Pankow erarbeitete Dauerausstellung wurde durch die Stiftung Aufarbeitung finanziert, Foto: Marion Schlöttke.

Dauerausstellung „Die Pankower Machthaber“

Jürgen Danyel, Anja Tack, Irmgard Zündorf

Torhäusern von Schloss Schönhausen, Berlin
Die Dauerausstellung wurde am 11. Juni 2009 eröffnet.

Die Ausstellung ist zu sehen in den beiden Torhäusern, die die Zufahrt zum Schloss Schönhausen im Berliner Bezirk Pankow bilden. Wandtafeln, Fensterbilder, Biographiestelen und ein Infoterminal dokumentieren den Besuchern die Geschichte des Schlosses Schönhausen als Sitz des ersten und einzigen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, und Gästehaus der DDR-Regierung sowie des danebengelegenen Villenviertels am Majakowskiring. Im sogenannten Städtchen hatten bis 1960 fast alle SED-Spitzenfunktionäre, abgeschottet von der Bevölkerung gewohnt.

Teil des Ausstellungsprojekts "Waldsiedlung Wandlitz - Eine Landschaft der Macht" sind rund 20 Informationsstelen (Stand 2017). Darunter die hier abgebildete Stele vor dem Einfamilienhaus, in dem Margot und Erich Honecker von 1960 bis 1990 wohnten, Foto: Marion Schlöttke.

Informations-Stelen in der Waldsiedlung Wandlitz

Jürgen Danyel, Elke Kimmel

Öffentlich zugänglich seit Oktober 2017

Vierzehn Infostelen informieren an ausgewählten Orten auf dem Gelände der Waldsiedlung Wandlitz darüber, warum die Siedlung an dieser Stelle gebaut wurde, welche Politiker sie bewohnten und wer sie versorgte. Auch das Ende der Waldsiedlung im Zuge der friedlichen Revolution 1989 und die neue Nutzung als Reha-Einrichtung werden thematisiert. Neben den kurz gehaltenen Texten auf den Tafeln haben Interessierte die Möglichkeit über eingebettete QR-Codes weitere Informationen im Internet aufzurufen.

www.17Juni53.de – Multimediale Website

Abgeschlossenes Kooperationsprojekt des ZZF mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio
Projektleitung am ZZF: Dr. Hans Hermann-Hertle

Die multimediale Website, die den Zeitraum von April 1952 bis Ende 1953 abdeckt, rekonstruiert den Weg in die Krise, den Aufstand selbst und die Zeit nach dem 17. Juni: Dargestellt werden die Ursachen, der Verlauf und die Folgen. Eine Vielfalt unterschiedlicher Quellen illustriert und ergänzt die Textinformationen: Filmausschnitte, Fotos, Originaltöne aus dem RIAS-Archiv, Zeitzeugeninterviews, Zeitungsausschnitte, Flugblätter sowie Dokumente aus deutschen und internationalen Archiven.

Dauerausstellung in der Gedenkstätte Seelower Höhen

Jürgen Danyel, Irmgard Zündorf

Gedenkstätte Seelower Höhen, Seelow
Die Dauerausstellung ist seit dem 12. Dezember 2012 zu sehen.

Die Dauerausstellung in der Gedenkstätte Seelower Höhen informiert über die Kämpfe westlich der Oder am Ende des Zweiten Weltkriegs und die Geschichte des Erinnerungsortes seit 1945.

Eröffnung der Ausstellung "Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt" Museum Ephraim-Palais in Berlin, Foto: Stefanie Eisenhuth.

Ausstellungsprojekt: Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt

Jürgen Danyel, Hanno Hochmuth

11. Mai - 10. November 2019 | Museum Ephraim-Palais, Berlin

Das ZZF und die Stiftung Stadtmuseum Berlin haben eine gemeinsame Sonderausausstellung zu Ost-Berlin gestaltet. Diese war sechs Monate im Ephraim-Palais im Berliner Nikolaiviertel zu sehen und bot neue Perspektiven auf die einstige Metropole des Ostens. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen die sozialen und kulturellen Dimensionen des urbanen Lebens in Ost-Berlin.

Dauerausstellung: Freundwärts – Feindwärts. Die deutsche-deutsche Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden

Irmgard Zündorf

2009 | Drewitz-Dreilinden

Gemeinsam mit dem Verein Checkpoint Bravo wurde 2009 die Ausstellung am und im ehemaligen Kommandantenturm in Drewitz/Dreilinden eröffnet.

Zu den Ausstellungsstücken im Barnim Panorama gehörte auch einer der Dienstwagen, ein Volvo Bj. 1980, den Stasi-Chef Erich Mielke nutzte. Vor dem Wagen die Ausstellumngsmacher (v.l.n.r.) Kuratorin Dr. Elke Kimmel (ZZF), Dr. Jürgen Danyel (ZZF), Dr. Claudia Schmid-Rathjen (Kulturamt Wandlitz) und Dr. Chritibne Papendieck (Museum Barnim Panorama), Foto: Marion Schlöttke.

Ausstellung „Waldsiedlung Wandlitz. Eine Landschaft der Macht“

Jürgen Danyel, Elke Kimmel, Irmgard Zündorf

12. Mai - 9. November 2016 | Museum Barnim Panorama, Wandlitz

Die Ausstellung „Waldsiedlung Wandlitz“ zur Geschichte der SED-Machtelite in Wandlitz und seiner Umgebung bot Besucher*innen von Mai bis Oktober 2016 einen Überblick über die Geschichte der 1958 errichteten und bis 1990 genutzten Wohnsiedlung der SED-Spitzenfunktionäre. Sie zeigte Objekte, Dokumente und Fotos und bezog die großflächige, begehbare Landkarte des Museums sowie die Infoterminals und den Multitouchtisch der Dauerausstellung Barnim Panorama mit ein.

Station mit Video-Interviews in der Werkstatt-Ausstellung in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam, Foto: Carolin Kulling

Werkstattausstellung „Jugend, Protest und Spionage in Werder (Havel) 1949-1953"

Abgeschlossenes Kooperationsprojekt
Studierende des Masterstudiengangs Public History in Kooperstion mit der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und dem ZZF Potsdam

In der Ausstellung wurden die Hintergründe der Verhaftungen von sieben jungen Frauen und Männern aus Werder (Havel) beleuchtet. Sie wurden 1952 unter dem Vorwurf „Spionage“ von einem Sowjetischen Militärtribunal im Gefängnis Lindenstraße 54/55 zu Haftstrafen in Höhe von zehn bis 25 Jahre oder zum Tode verurteilt.

Startseite der Bilddatenbank Kunst in der DDR

Ausstellung: Abschied von Ikarus. Bildwelten der DDR – neu gesehen

Jürgen Danyel, Anja Tack

19. Oktober bis 3. Februar 2013 | Neues Museum Weimar
Website/Bilddatenbank Kunst in der DDR: http://www.bildatlas-ddr-kunst.de/

Im Rahmen der Ausstellung wurde auf einer begleitenden Website mit einem Auszug die von der Projektgruppe am ZZF Potsdam entwickelte Bilddatenbank "Kunst in der DDR" vorgestellt. Mit dieser wurden die Kunstbestände von 165 Museen, Sammlungen, Galerien, Sonderdepots und Unternehmen von den am Projekt beteiligten Partnern erschlossen.

Schülerkalender 2019/2020 zum Thema "Friedliche Revolution"

Irmgard Zündorf

Bearbeitungszeitraum: 2018 | Potsdam

Gemeinsam mit der Öffentlichkeitsarbeit des Brandenburger Landtags hat der Bereich Public History Texte für den Schülerkalender 2019/2020 zum Thema "Friedliche Revolution" verfasst. Darin wurde sowohl der Kalte Krieg als auch die SED-Diktatur erklärt.

Sceenshot, Startseite der Online-Ausstellung "Stumme Zeugen".

Stumme Zeugnisse 1939 - Der deutsche Überfall auf Polen in Bildern und Dokumenten

Irmgard Zündorf

Online-Ausstellung
Launch auf der Website des Hauses der Wannsee-Konferenz: 1. September 2019 | Berlin
Projekt von Studierenden des Public History Masterstudiengangs der (FU Berlin/ZZF Potsdam) in Kooperation mit dem Haus der Wannsee-Konferenz und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Ziel des Projekts war es, die öffentliche Auseinandersetzung mit familienbiografischen Zeugnissen zum Zweiten Weltkrieg aus deutscher und polnischer Perspektive zu fördern. Dazu wurden Fotos, Briefe und Tagebücher aus Privatbesitz, die den deutschen Überfall auf Polen dokumentieren, gesammelt.

Ausstellungsplakat

Ausstellung „Alltag Einheit. Portrait einer Übergangsgesellschaft“

Jürgen Danyel, Irmgard Zündorf

Mai 2015 bis Februar 2016 | Deutsches Historisches Museum, Berlin

In Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum erarbeitete das ZZF die Ausstellung und einen gleichnamigen Katalog. Die Ausstellung lieferte Einblicke in die Alltags-, Kultur- und Erfahrungswelt der deutsch-deutschen Übergangsgesellschaft in der ersten Hälfte der 1990er Jahre.

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt, Foto: Andreas Ludwig.

Dauerausstellung „DDR Alltag“

Irmgard Zündorf

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, Eisenhüttenstadt
Die Dauerausstellung ist seit April 2012 geöffnet.

Die neue Dauerausstellung zeigt eine Übersicht über zentrale Themen des Alltags und seiner Kontexte. Diese reichen von "Arbeit" über "Heimat" bis zur "sozialistischen Lebensweise" mittels zahlreicher Objekte, Fotografien und Dokumente. Vertiefende Quellen und ein multimedialer Stadtplan Eisenhüttenstadts ermöglichen eine weitere Erkundung. Zur Ausstellung erschien das gleichnamige Begleitbuch im Ch. Links Verlag.

Buchcover: Mythos der Revolution, erschienen 2018 im Hanser Verlag.

Dokumentation "Geschichte des Liebknechtportals"

Dominik Juhnke

Abgeschlossenes assoziertes Buchprojekt

Aus Zeitungsartikeln, Augenzeugenberichten, literarischen Schilderungen, Bauakten und Planungsskizzen wurde im Projekt die Geschichte des Liebknechtportals rekonstruiert – vom Erscheinen des Arbeiterführers vor dem Schlosseingang bis zur Inszenierung der Balkonszene in der DDR-Geschichtsdeutung.

Website der TMB mit der Dokumentation der zeitgeschichtlichen Erinnerungsorten in Brandenburg, Sceenshot vom 20-08-2021.

Zeitgeschichtliche Erinnerungsorte in Brandenburg

Online-Dokumentation
Seit Ende März 2018 online auf der Internetseite der TMB: www.reiseland-brandenburg.de/erinnerungsorte
Abgeschlossenes Kooperationsprojekt des ZZF Potsdam und der TMB Tourismus Marketing Brandenburg GmbH

Zweiunddreißig zeitgeschichtliche Erinnerungsorte in Brandenburg aus der Zeit der NS-Diktatur von 1933 bis 1945 und der SBZ/DDR-Diktatur von 1945-1989/90 wurden in kurzen Informationstexten von Wissenschaftlerinnen und Wissenchaftlern des ZZF Potsdam dargestellt.

Public History | Abgeschlossene Projekte

(Dauer)Ausstellungen - Info-Stelen - Twitter-Projekt - Publikationen - Bildatlas - Film/DVD -  Online-Booklet - Website-Projekte - Virtuelle Ausstellungen - Schülerkalender - Workshop - Multimediales Website-Projekt - Online-Dokumentation

Public History

Projekte

Twitter-Projekt: @Mauerfall89

Twitter-Projekt
19. August bis 12. November 2014

Vom 19. August bis zum 12. November 2014 erzählten die Tweets  – wo immer möglich in Echtzeit – die atemberaubenden Ereignisse auf dem Weg zur friedlichen Revolution und zum Mauerfall 1989: u.a. von der massenhaften Ausreise von DDR-Bürgern und den Problemen der Diplomaten in den überfüllten Botschaften über die anschwellenden Bürgerproteste und Demonstrationen in der DDR bis hin zum Super-GAU in der Geschichte der Pressekonferenzen am 9. November 1989, der Nacht des Mauerdurchbruchs und den beiden Tagen danach.

DVD Cover - Eichmann im Kalten Krieg - Ergebnis des Praxiprojekts.

Film und Online Booklet zur deutschen Medienberichterstattung über den Eichmann-Prozess

Abgeschlossenes Praxisprojekt

Projektleitung: Dr. Irmgard Zündorf (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) und Dr. Judith Keilbach (Universität Utrecht)
Projektbearbeiterinnen: Tabea Georges, Linda Graul, Anna Kokenge, Vivien Püschel und Laura Zimmermann (Studentinnen des Public History Masterprogramms der Freien Universität Berlin und des ZZF)

Die Berichterstattung über den Eichmann-Prozess in Jerusalem 1961 gilt als eines der ersten internationalen Medienereignisse. Ziel des Projekts war es, auf einer DVD zeitgenössische Videoausschnitte, Tondokumente sowie Zeitungsartikel zusammengetragen, kommentiert und so der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

 

Temporäre Ausstellung zur „Berliner Route der Migration“, Foto: Irmgard Zündorf.

Ausstellung „Route der Migration“

Irmgard Zündorf

Containerausstellungen von Oktober bis November 2011 | Berlin
Abgeschlossenes Kooperationsprojekt des ZZF mit dem Studiengang Master Public History (FU Berlin/ZZF Potsdam)

Im Oktober und November 2011 wurde am Beispiel Berlin über die Geschichte der Migration in Form von Containerausstellungen informiert. Vier knallrot lackierte Groß-Container – aufgestellt am Ostbahnhof, Oranienplatz, Halleschen Tor und auf dem Tempelhofer Feld in Berlin - informierten über Hintergründe und Geschichten zur türkischen Einwanderung.

Studierende des Public History Studiengangs erläuterten am 26. Juni 2017 Bundesinnenminister Thomas de Maizière eine neue virtuelle Ausstellung zum Umgang mit dem Nationalsozialismus im BMI und Mdl nach 1949, Foto: Hans-Hermann Hertle.

Kontinuitäten, Brüche, Neuanfang? Eine virtuelle Ausstellung zum Umgang mit dem Nationalsozialismus im BMI und MdI von 1949 bis 1970

Irmgard Zündorf

Website-Projekt | Virtuelle Ausstellung
Eröffnung: 26. Juni 2017

Die von Studierenden des Master Studiengangs Public History (FU Berlin/ZZF Potsdam) konzipierte und umgesetze virtuelle Ausstellung erzählt „Geschichte mit Geschichten“. Kurze Biografien ermöglichen einen Einblick in den Werdegang leitender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus beiden deutschen Innenministerien. Eröffnet wurde die Aussstellung den damaligen Bundesinnenminister Thomas de Maizière.

Die Infokarte zeigt, wo sich die Stelen des Geschichtspfads befinden. Die Open-Air Ausstellung "Achtung Grenze" ist seit ihrer Eröffnung am 19. April 2019 ganzjährig zugänglich. Die Texte des Infopfads sind zweisrachig (deutsch/englisch), Grafik: Soner Ipekcioglu, Agentur Die Setzer, Foto: Marion Schlöttke.

Dokumentationsprojekt: Achtung Grenze - Das Sperrgebiet der DDR in Potsdam 1961-89

Abgeschossenes Kooperationsprojekt
Open Air Dauerausstellung seit dem 10. April 2019 und Internetportal

Leitung am ZZF: Prof. Dr. Frank Bösch, Dr. Hans-Hermann Hertle
Projektbearbeiterin: Florentine Schmidtmann

Zur Vorbereitung einer Ausstellung wurde am ZZF Potsdam eine fachlich fundierte Dokumentation für den zeithistorisch relevanten und zugleich für eine breite Öffentlichkeit höchst interessanten Abschnitt der berlin-brandenburgischen Mauer nördlich der Glienicker Brücke für die Zeit von 1945-1990 erstellt. Die Öffentlichkeit kann an den Ergebnissen der Dokumentation duch eine Dauerausstellung vor Ort teihaben: Ein Geschichtspfad mit acht Stelen zwischen Glienicker Brücke und...

Die Ausstellung "Rassenhygiene und Terrorjustiz" als Teil der Dauerausstellung in der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam wurde am 12. September 2013 eröffnet, Foto: Marion Schlöttke.

Gedenkstätte Lindenstraße für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert

Forschungs- und Ausstellungsprojekt, Potsdam
(Laufzeit: 2007–2013)
Die Dauerausstellung ist seit dem 12.09.2013 geöffnet.

Leitung der Projekte am ZZF: Prof. Dr. Thomas Schaarschmidt / Dr. Hans-Hermann Hertle

Mitten im Potsdamer Stadtzentrum gelegen, ist die Gedenkstätte Lindenstraße ein einzigartiger Erinnerungsort. Die vom ZZF und Potsdam Museum erarbeitete und realisierte Dauerausstellung in der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße ist seit dem 12. September 2013 für Besucher und Besucherinnen geöffnet.

Workshop: Public History in der Lehre

Irmgard Zündorf

2.-3. Dezember 2019 | Bochum
Ziel des Workshops war neben dem gemeinsamen Austausch zwischen den verschiedenen Studienangeboten die Entwicklung konkreter Impulse für die (Weiter)entwicklung derselben.

Die  vom ZZF Potsdam und dem Museumsverbund Pankow erarbeitete Dauerausstellung wurde durch die Stiftung Aufarbeitung finanziert, Foto: Marion Schlöttke.

Dauerausstellung „Die Pankower Machthaber“

Jürgen Danyel, Anja Tack, Irmgard Zündorf

Torhäusern von Schloss Schönhausen, Berlin
Die Dauerausstellung wurde am 11. Juni 2009 eröffnet.

Die Ausstellung ist zu sehen in den beiden Torhäusern, die die Zufahrt zum Schloss Schönhausen im Berliner Bezirk Pankow bilden. Wandtafeln, Fensterbilder, Biographiestelen und ein Infoterminal dokumentieren den Besuchern die Geschichte des Schlosses Schönhausen als Sitz des ersten und einzigen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, und Gästehaus der DDR-Regierung sowie des danebengelegenen Villenviertels am Majakowskiring. Im sogenannten Städtchen hatten bis 1960 fast alle SED-Spitzenfunktionäre, abgeschottet von der Bevölkerung gewohnt.

Teil des Ausstellungsprojekts "Waldsiedlung Wandlitz - Eine Landschaft der Macht" sind rund 20 Informationsstelen (Stand 2017). Darunter die hier abgebildete Stele vor dem Einfamilienhaus, in dem Margot und Erich Honecker von 1960 bis 1990 wohnten, Foto: Marion Schlöttke.

Informations-Stelen in der Waldsiedlung Wandlitz

Jürgen Danyel, Elke Kimmel

Öffentlich zugänglich seit Oktober 2017

Vierzehn Infostelen informieren an ausgewählten Orten auf dem Gelände der Waldsiedlung Wandlitz darüber, warum die Siedlung an dieser Stelle gebaut wurde, welche Politiker sie bewohnten und wer sie versorgte. Auch das Ende der Waldsiedlung im Zuge der friedlichen Revolution 1989 und die neue Nutzung als Reha-Einrichtung werden thematisiert. Neben den kurz gehaltenen Texten auf den Tafeln haben Interessierte die Möglichkeit über eingebettete QR-Codes weitere Informationen im Internet aufzurufen.

www.17Juni53.de – Multimediale Website

Abgeschlossenes Kooperationsprojekt des ZZF mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio
Projektleitung am ZZF: Dr. Hans Hermann-Hertle

Die multimediale Website, die den Zeitraum von April 1952 bis Ende 1953 abdeckt, rekonstruiert den Weg in die Krise, den Aufstand selbst und die Zeit nach dem 17. Juni: Dargestellt werden die Ursachen, der Verlauf und die Folgen. Eine Vielfalt unterschiedlicher Quellen illustriert und ergänzt die Textinformationen: Filmausschnitte, Fotos, Originaltöne aus dem RIAS-Archiv, Zeitzeugeninterviews, Zeitungsausschnitte, Flugblätter sowie Dokumente aus deutschen und internationalen Archiven.

Dauerausstellung in der Gedenkstätte Seelower Höhen

Jürgen Danyel, Irmgard Zündorf

Gedenkstätte Seelower Höhen, Seelow
Die Dauerausstellung ist seit dem 12. Dezember 2012 zu sehen.

Die Dauerausstellung in der Gedenkstätte Seelower Höhen informiert über die Kämpfe westlich der Oder am Ende des Zweiten Weltkriegs und die Geschichte des Erinnerungsortes seit 1945.

Eröffnung der Ausstellung "Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt" Museum Ephraim-Palais in Berlin, Foto: Stefanie Eisenhuth.

Ausstellungsprojekt: Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt

Jürgen Danyel, Hanno Hochmuth

11. Mai - 10. November 2019 | Museum Ephraim-Palais, Berlin

Das ZZF und die Stiftung Stadtmuseum Berlin haben eine gemeinsame Sonderausausstellung zu Ost-Berlin gestaltet. Diese war sechs Monate im Ephraim-Palais im Berliner Nikolaiviertel zu sehen und bot neue Perspektiven auf die einstige Metropole des Ostens. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen die sozialen und kulturellen Dimensionen des urbanen Lebens in Ost-Berlin.

Dauerausstellung: Freundwärts – Feindwärts. Die deutsche-deutsche Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden

Irmgard Zündorf

2009 | Drewitz-Dreilinden

Gemeinsam mit dem Verein Checkpoint Bravo wurde 2009 die Ausstellung am und im ehemaligen Kommandantenturm in Drewitz/Dreilinden eröffnet.

Zu den Ausstellungsstücken im Barnim Panorama gehörte auch einer der Dienstwagen, ein Volvo Bj. 1980, den Stasi-Chef Erich Mielke nutzte. Vor dem Wagen die Ausstellumngsmacher (v.l.n.r.) Kuratorin Dr. Elke Kimmel (ZZF), Dr. Jürgen Danyel (ZZF), Dr. Claudia Schmid-Rathjen (Kulturamt Wandlitz) und Dr. Chritibne Papendieck (Museum Barnim Panorama), Foto: Marion Schlöttke.

Ausstellung „Waldsiedlung Wandlitz. Eine Landschaft der Macht“

Jürgen Danyel, Elke Kimmel, Irmgard Zündorf

12. Mai - 9. November 2016 | Museum Barnim Panorama, Wandlitz

Die Ausstellung „Waldsiedlung Wandlitz“ zur Geschichte der SED-Machtelite in Wandlitz und seiner Umgebung bot Besucher*innen von Mai bis Oktober 2016 einen Überblick über die Geschichte der 1958 errichteten und bis 1990 genutzten Wohnsiedlung der SED-Spitzenfunktionäre. Sie zeigte Objekte, Dokumente und Fotos und bezog die großflächige, begehbare Landkarte des Museums sowie die Infoterminals und den Multitouchtisch der Dauerausstellung Barnim Panorama mit ein.

Station mit Video-Interviews in der Werkstatt-Ausstellung in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam, Foto: Carolin Kulling

Werkstattausstellung „Jugend, Protest und Spionage in Werder (Havel) 1949-1953"

Abgeschlossenes Kooperationsprojekt
Studierende des Masterstudiengangs Public History in Kooperstion mit der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und dem ZZF Potsdam

In der Ausstellung wurden die Hintergründe der Verhaftungen von sieben jungen Frauen und Männern aus Werder (Havel) beleuchtet. Sie wurden 1952 unter dem Vorwurf „Spionage“ von einem Sowjetischen Militärtribunal im Gefängnis Lindenstraße 54/55 zu Haftstrafen in Höhe von zehn bis 25 Jahre oder zum Tode verurteilt.

Startseite der Bilddatenbank Kunst in der DDR

Ausstellung: Abschied von Ikarus. Bildwelten der DDR – neu gesehen

Jürgen Danyel, Anja Tack

19. Oktober bis 3. Februar 2013 | Neues Museum Weimar
Website/Bilddatenbank Kunst in der DDR: http://www.bildatlas-ddr-kunst.de/

Im Rahmen der Ausstellung wurde auf einer begleitenden Website mit einem Auszug die von der Projektgruppe am ZZF Potsdam entwickelte Bilddatenbank "Kunst in der DDR" vorgestellt. Mit dieser wurden die Kunstbestände von 165 Museen, Sammlungen, Galerien, Sonderdepots und Unternehmen von den am Projekt beteiligten Partnern erschlossen.

Schülerkalender 2019/2020 zum Thema "Friedliche Revolution"

Irmgard Zündorf

Bearbeitungszeitraum: 2018 | Potsdam

Gemeinsam mit der Öffentlichkeitsarbeit des Brandenburger Landtags hat der Bereich Public History Texte für den Schülerkalender 2019/2020 zum Thema "Friedliche Revolution" verfasst. Darin wurde sowohl der Kalte Krieg als auch die SED-Diktatur erklärt.

Sceenshot, Startseite der Online-Ausstellung "Stumme Zeugen".

Stumme Zeugnisse 1939 - Der deutsche Überfall auf Polen in Bildern und Dokumenten

Irmgard Zündorf

Online-Ausstellung
Launch auf der Website des Hauses der Wannsee-Konferenz: 1. September 2019 | Berlin
Projekt von Studierenden des Public History Masterstudiengangs der (FU Berlin/ZZF Potsdam) in Kooperation mit dem Haus der Wannsee-Konferenz und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Ziel des Projekts war es, die öffentliche Auseinandersetzung mit familienbiografischen Zeugnissen zum Zweiten Weltkrieg aus deutscher und polnischer Perspektive zu fördern. Dazu wurden Fotos, Briefe und Tagebücher aus Privatbesitz, die den deutschen Überfall auf Polen dokumentieren, gesammelt.

Ausstellungsplakat

Ausstellung „Alltag Einheit. Portrait einer Übergangsgesellschaft“

Jürgen Danyel, Irmgard Zündorf

Mai 2015 bis Februar 2016 | Deutsches Historisches Museum, Berlin

In Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum erarbeitete das ZZF die Ausstellung und einen gleichnamigen Katalog. Die Ausstellung lieferte Einblicke in die Alltags-, Kultur- und Erfahrungswelt der deutsch-deutschen Übergangsgesellschaft in der ersten Hälfte der 1990er Jahre.

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt, Foto: Andreas Ludwig.

Dauerausstellung „DDR Alltag“

Irmgard Zündorf

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, Eisenhüttenstadt
Die Dauerausstellung ist seit April 2012 geöffnet.

Die neue Dauerausstellung zeigt eine Übersicht über zentrale Themen des Alltags und seiner Kontexte. Diese reichen von "Arbeit" über "Heimat" bis zur "sozialistischen Lebensweise" mittels zahlreicher Objekte, Fotografien und Dokumente. Vertiefende Quellen und ein multimedialer Stadtplan Eisenhüttenstadts ermöglichen eine weitere Erkundung. Zur Ausstellung erschien das gleichnamige Begleitbuch im Ch. Links Verlag.

Buchcover: Mythos der Revolution, erschienen 2018 im Hanser Verlag.

Dokumentation "Geschichte des Liebknechtportals"

Dominik Juhnke

Abgeschlossenes assoziertes Buchprojekt

Aus Zeitungsartikeln, Augenzeugenberichten, literarischen Schilderungen, Bauakten und Planungsskizzen wurde im Projekt die Geschichte des Liebknechtportals rekonstruiert – vom Erscheinen des Arbeiterführers vor dem Schlosseingang bis zur Inszenierung der Balkonszene in der DDR-Geschichtsdeutung.

Website der TMB mit der Dokumentation der zeitgeschichtlichen Erinnerungsorten in Brandenburg, Sceenshot vom 20-08-2021.

Zeitgeschichtliche Erinnerungsorte in Brandenburg

Online-Dokumentation
Seit Ende März 2018 online auf der Internetseite der TMB: www.reiseland-brandenburg.de/erinnerungsorte
Abgeschlossenes Kooperationsprojekt des ZZF Potsdam und der TMB Tourismus Marketing Brandenburg GmbH

Zweiunddreißig zeitgeschichtliche Erinnerungsorte in Brandenburg aus der Zeit der NS-Diktatur von 1933 bis 1945 und der SBZ/DDR-Diktatur von 1945-1989/90 wurden in kurzen Informationstexten von Wissenschaftlerinnen und Wissenchaftlern des ZZF Potsdam dargestellt.