Public History | Kooperationsprojekte

Das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) ist an verschiedenen Ausstellungs- und Website-Projekten beteiligt, die sich an eine breite Öffentlichkeit wenden. Aktuell gehören folgende Kooperationsprojekte dazu:

Public History

Projekte

Projekt-Vortreffen 2020 in Ketschendorf: Die Studierenden Thomas Köhler und Freya Ziegelitz sowie Eckhard Fichtmüller (links) und Ingolf Pötsch (2.v.l.), Foto: Irmgard Zündorf.

Interview und virtueller Rundgang: Das sowjetische Speziallager Nr.5 in Ketschendorf/Fürstenwalde

Website-Projekt

Projektbeginn: Mai 2021
Projektteam: Josephine Eckert, Thomas Köhler, Freya Ziegelitz, Irmgard Zündorf

Gemeinsam mit einem Filmteam erstellen Studierende des Studiengangs Master Public History (FU Berlin/ZZF Potsdam) Interviews mit der „Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf“ und entwickeln daraus einen virtuellen Rundgang über das Gelände. In Zusammenarbeit mit einem Studierenden der Informatik soll zudem eine Website entstehen, die über das Speziallager informiert.

Gewalt gegen Weimar

Elke Kimmel

Medien-, Ausstellungs- und Gedenkprojekt
August 2021- Dezember 2022

Anlässlich des 100. Jahrestages der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau hat das ZZF in Kooperation mit der Walther Rathenau-Gesellschaft, der Rathenau Stift GmbH und dem Deutschlandfunk Kultur das Medien-, Ausstellungs- und Gedenkprojekt „Gewalt gegen Weimar“ entwickelt. Es befasst sich mit den gewaltsamen Herausforderungen der Weimarer Republik vor 100 Jahren, aber auch mit den Gefährdungen der deutschen Demokratie bis zur Gegenwart.

Studierende der Medienproduktion der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) bereiten das Interview mit dem Perleberger Museumsleiter Hans-Peter Freimark (Mitte) vor, Foto: ZZF Potsdam.

Dokumentations-und Interviewprojekt zum DDR-Geschichtsmuseum im Dokumentationszentrum Perleberg

Dokumentations- und Interviewprojekt
Projektbeginn: Februar 2020

Vier Studierende des Studiengangs Master Public History (FU Berlin/ZZF Potsdam) und ein zweiköpfiges Filmteam der TH Ostwestfalen-Lippe bewahren und digitalisieren in dem Projekt die einzigartige Geschichte des DDR-Geschichtsmuseums. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Biografie von Hans-Peter und Gisela Freimark, die seit 2006 in ihrem Museum im brandenburgischen Perleberg eine Fülle an Objekten, die das politische System, aber auch den Alltag in der DDR dokumentieren. Ziel des Projekts ist eine virtuelle Führung durch das Museum.
 

Eingang zur sogenannten Goebbels-Villa am Bogensee, 2016, Foto: Martin Schmitt / ZZF Potsdam.

Forschungs- und Ausstellungsprojekt: Die ehemalige Jugendhochschule der FDJ und die Goebbels-Villa am Bogensee

Forschungs- und Ausstellungsprojekt
Projektbeginn: Januar 2020

Projektleitung: Dr. Irmgard Zündorf (ZZF) und Dr. Jürgen Danyel (ZZF)
Projektbearbeiterin und Kuratorin: Dr. Anja Tack

Am Bogensee bei Wandlitz befinden sich, mitten im Wald gelegen, mit der ehemaligen Villa des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels und dem Gebäudekomplex der früheren Jugendhochschule der FDJ zwei Schauplätze der deutschen Vergangenheit. Seit 1999 sind die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude ungebutzt und dem Verfall Preis gegeben. Das Projekt fragt nach dem Potential des Ortes als zeithistorischen Erinnerungsort. Erste Recherche- und Forschungsergebnisse zur Geschichte des Ortes sollen in einer Online-Ausstellung präsentiert werden.

Das ZZF ist Kooperationspartner des 2019 eröffneten Lernortes Keibelstraße im Berliner Bezirk Mitte, Foto: Irmgard Zündorf.

Lernort Keibelstraße

Seit Februar 2019 ist der Lernort Keibelstraße geöffnet und öffentlich zugänglich.

Projektteam: Karolína Bukovská, Lucas Frings, Jona Schapira
Projektleitung: Birgit Marzinka (Lernort Keibelstraße), Irmgard Zündorf (ZZF Potsdam)

Zwischen 1951 und 1990 befand sich in der Keibelstraße in Berlin-Mitte eine Untersuchungshaftanstalt (UHA) sowie von 1992 bis 1996 ein Polizei- und Abschiebegewahrsam. Im Rahmen des Projekts wurden an dem Ort eine Dauerausstellung aufgebaut sowie Bildungsmaterialien entwickelt.

Screenshot der Website chronik-der-mauer.de, deren wissenschaftliche Bearbeitung beim ZZF liegt.

Multimediale Dokumentation der Geschichte der Berliner Mauer 1961-1989/90

Website-Projekt und App
www.chronik-der-mauer.de und Smartphone/iPad-App „Die Berliner Mauer“
Langzeit-Kooperationsprojekt des ZZF Potsdam  mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio

Projekt-Verantwortliche: Hanno Hochmuth, ZZF (bis 2019 Hans-Hermann Hertle) :: Sabine Berthold/Thorsten Schilling, Bundeszentrale für politi­sche Bildung :: Boris Bittner/Egbert Meyer, Deutschlandradio

Die Website und die App werden fortlaufend überarbeitet, aktualisiert und inhaltlich erweitert. Die zweisprachige Website rekonstruiert und illustriert die dramatischen Ereignisse...

Public History | Kooperationsprojekte

Das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) ist an verschiedenen Ausstellungs- und Website-Projekten beteiligt, die sich an eine breite Öffentlichkeit wenden. Aktuell gehören folgende Kooperationsprojekte dazu:

Public History

Projekte

Projekt-Vortreffen 2020 in Ketschendorf: Die Studierenden Thomas Köhler und Freya Ziegelitz sowie Eckhard Fichtmüller (links) und Ingolf Pötsch (2.v.l.), Foto: Irmgard Zündorf.

Interview und virtueller Rundgang: Das sowjetische Speziallager Nr.5 in Ketschendorf/Fürstenwalde

Website-Projekt

Projektbeginn: Mai 2021
Projektteam: Josephine Eckert, Thomas Köhler, Freya Ziegelitz, Irmgard Zündorf

Gemeinsam mit einem Filmteam erstellen Studierende des Studiengangs Master Public History (FU Berlin/ZZF Potsdam) Interviews mit der „Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf“ und entwickeln daraus einen virtuellen Rundgang über das Gelände. In Zusammenarbeit mit einem Studierenden der Informatik soll zudem eine Website entstehen, die über das Speziallager informiert.

Gewalt gegen Weimar

Elke Kimmel

Medien-, Ausstellungs- und Gedenkprojekt
August 2021- Dezember 2022

Anlässlich des 100. Jahrestages der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau hat das ZZF in Kooperation mit der Walther Rathenau-Gesellschaft, der Rathenau Stift GmbH und dem Deutschlandfunk Kultur das Medien-, Ausstellungs- und Gedenkprojekt „Gewalt gegen Weimar“ entwickelt. Es befasst sich mit den gewaltsamen Herausforderungen der Weimarer Republik vor 100 Jahren, aber auch mit den Gefährdungen der deutschen Demokratie bis zur Gegenwart.

Studierende der Medienproduktion der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) bereiten das Interview mit dem Perleberger Museumsleiter Hans-Peter Freimark (Mitte) vor, Foto: ZZF Potsdam.

Dokumentations-und Interviewprojekt zum DDR-Geschichtsmuseum im Dokumentationszentrum Perleberg

Dokumentations- und Interviewprojekt
Projektbeginn: Februar 2020

Vier Studierende des Studiengangs Master Public History (FU Berlin/ZZF Potsdam) und ein zweiköpfiges Filmteam der TH Ostwestfalen-Lippe bewahren und digitalisieren in dem Projekt die einzigartige Geschichte des DDR-Geschichtsmuseums. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Biografie von Hans-Peter und Gisela Freimark, die seit 2006 in ihrem Museum im brandenburgischen Perleberg eine Fülle an Objekten, die das politische System, aber auch den Alltag in der DDR dokumentieren. Ziel des Projekts ist eine virtuelle Führung durch das Museum.
 

Eingang zur sogenannten Goebbels-Villa am Bogensee, 2016, Foto: Martin Schmitt / ZZF Potsdam.

Forschungs- und Ausstellungsprojekt: Die ehemalige Jugendhochschule der FDJ und die Goebbels-Villa am Bogensee

Forschungs- und Ausstellungsprojekt
Projektbeginn: Januar 2020

Projektleitung: Dr. Irmgard Zündorf (ZZF) und Dr. Jürgen Danyel (ZZF)
Projektbearbeiterin und Kuratorin: Dr. Anja Tack

Am Bogensee bei Wandlitz befinden sich, mitten im Wald gelegen, mit der ehemaligen Villa des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels und dem Gebäudekomplex der früheren Jugendhochschule der FDJ zwei Schauplätze der deutschen Vergangenheit. Seit 1999 sind die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude ungebutzt und dem Verfall Preis gegeben. Das Projekt fragt nach dem Potential des Ortes als zeithistorischen Erinnerungsort. Erste Recherche- und Forschungsergebnisse zur Geschichte des Ortes sollen in einer Online-Ausstellung präsentiert werden.

Das ZZF ist Kooperationspartner des 2019 eröffneten Lernortes Keibelstraße im Berliner Bezirk Mitte, Foto: Irmgard Zündorf.

Lernort Keibelstraße

Seit Februar 2019 ist der Lernort Keibelstraße geöffnet und öffentlich zugänglich.

Projektteam: Karolína Bukovská, Lucas Frings, Jona Schapira
Projektleitung: Birgit Marzinka (Lernort Keibelstraße), Irmgard Zündorf (ZZF Potsdam)

Zwischen 1951 und 1990 befand sich in der Keibelstraße in Berlin-Mitte eine Untersuchungshaftanstalt (UHA) sowie von 1992 bis 1996 ein Polizei- und Abschiebegewahrsam. Im Rahmen des Projekts wurden an dem Ort eine Dauerausstellung aufgebaut sowie Bildungsmaterialien entwickelt.

Screenshot der Website chronik-der-mauer.de, deren wissenschaftliche Bearbeitung beim ZZF liegt.

Multimediale Dokumentation der Geschichte der Berliner Mauer 1961-1989/90

Website-Projekt und App
www.chronik-der-mauer.de und Smartphone/iPad-App „Die Berliner Mauer“
Langzeit-Kooperationsprojekt des ZZF Potsdam  mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio

Projekt-Verantwortliche: Hanno Hochmuth, ZZF (bis 2019 Hans-Hermann Hertle) :: Sabine Berthold/Thorsten Schilling, Bundeszentrale für politi­sche Bildung :: Boris Bittner/Egbert Meyer, Deutschlandradio

Die Website und die App werden fortlaufend überarbeitet, aktualisiert und inhaltlich erweitert. Die zweisprachige Website rekonstruiert und illustriert die dramatischen Ereignisse...