Raul Hilberg (1926-2007). Eine Biographie

Der US-amerikanische Politikwissenschaftler Raul Hilberg legte 1961 mit „The Destruction of the European Jews“ die erste systematische und umfassende Untersuchung zum nationalsozialistischen Judenmord vor, die bis heute als Standardwerk der Disziplin gilt. Ziel des Forschungsprojektes ist es eine Biographie des 1926 in Wien geboren und 1939 in die USA geflohenen jüdischen Exilanten Hilbergs vorzulegen und der Wirkungsgeschichte seines opus magnum nachzugehen.

Aufgabe der Arbeit wird es sein, die wissenschaftlichen Auseinandersetzungen um Hilbergs Werk in einer Debattengeschichte zu analysieren und sie mit Hilbergs Lebenserinnerungen („The Politics of Memory“, 1996) zu kontrastieren. Die an einem Individuum orientierte, aber zugleich an Strukturen und Prozessen interessierte Biographie soll nicht als die konventionelle Lebensgeschichte eines 'großen Mannes' geschrieben werden. Vielmehr will sie mit Hilfe etablierter biographisch-narrativer Verfahren die persönlichen Netzwerke offenlegen, in denen Hilberg als Exilant unter Exilanten in New York agierte, und sie will einen Menschen kritisch würdigen, der mit seiner Dissertation den Holocaust als Forschungsdisziplin etablierte. 

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Projektposter

Dr. René Schlott

Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 9d, Raum E.09
Tel.: 0331/74510-174
Fax: 0331/74510-143

E-Mail: schlott [at] zzf-potsdam.de

Forschung

Raul Hilberg (1926-2007). Eine Biographie

Der US-amerikanische Politikwissenschaftler Raul Hilberg legte 1961 mit „The Destruction of the European Jews“ die erste systematische und umfassende Untersuchung zum nationalsozialistischen Judenmord vor, die bis heute als Standardwerk der Disziplin gilt. Ziel des Forschungsprojektes ist es eine Biographie des 1926 in Wien geboren und 1939 in die USA geflohenen jüdischen Exilanten Hilbergs vorzulegen und der Wirkungsgeschichte seines opus magnum nachzugehen.

Aufgabe der Arbeit wird es sein, die wissenschaftlichen Auseinandersetzungen um Hilbergs Werk in einer Debattengeschichte zu analysieren und sie mit Hilbergs Lebenserinnerungen („The Politics of Memory“, 1996) zu kontrastieren. Die an einem Individuum orientierte, aber zugleich an Strukturen und Prozessen interessierte Biographie soll nicht als die konventionelle Lebensgeschichte eines 'großen Mannes' geschrieben werden. Vielmehr will sie mit Hilfe etablierter biographisch-narrativer Verfahren die persönlichen Netzwerke offenlegen, in denen Hilberg als Exilant unter Exilanten in New York agierte, und sie will einen Menschen kritisch würdigen, der mit seiner Dissertation den Holocaust als Forschungsdisziplin etablierte. 

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