Assoziierte Projekte

DDR-Werbung -Bildliche Darstellung von Migrant_innen in Printmedien - Biographie Walter Boehlich - Heavy Metall in der DDR - Politisch-kulturelle Zeitschriften in Ost und West - Olifaktorische Geschichte der deutschen Teilung - Deutsche (Pop-)Musik - Behördenforschung

Forschung

Projekte

"Kunst kann nur in Freiheit entstehen": Walter Boehlich - eine Intellektuellenbiographie

Christoph Kapp

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Walter Boehlich (1921-2006) galt vielen als der “Prototyp des kritischen Intellektuellen”. Seine Tätigkeitsfelder lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Literaturkritiker, Literaturvermittler, politischer Publizist.Von 1944-2001 veröffentlichte er Rezensionen in verschiedenen Periodika. Welchen Prämissen er dabei jeweils folgte und ob diese seinen eigenen, etwa im 1968 im “Kursbuch” erschienen “Autodafé” formulierten, Anforderungen an das Genre genügten, soll untersucht werden.

Die Tödliche Doris, 1983. Foto: Wolfgang Müller, Kirlianfoto1, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Eiszeit. Der „Kälte-Einbruch“ in der deutschen (Pop-)Musik seit dem Ende der siebziger Jahre

Florian Völker

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Am Ende der 1970er Jahre befand sich die Bundesrepublik im Wandel: Ökonomische Einschnitte und gesellschaftliche Transformationsprozesse veränderten die deutsche Arbeits- wie Lebenswelt grundlegend. Die sichtbar werdenden Unternehmenspleiten und die wachsende, strukturelle Arbeitslosigkeit erzeugten in der bundesdeutschen Gesellschaft dauerhaft wahrnehmbare Zerfalls- und Krisenzeichen und ein verbreitetes Bewusstsein vom Ende der „Boom“-Phase. Zudem verstärkte sich im Zuge des „zweiten Kalten Krieges“ die Angst vor einem Atomkrieg und dynamisierten sich neue soziale Bewegungen.

Cover einer späteren Ausgabe der Frankfurter Hefte. Bild: dontworry, Frankfurter-Hefte-12-1979-b, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Die politisch-kulturellen Zeitschriften in Deutschland 1945 bis 1955. Ein Ost-West-Vergleich

Fabian Kuhn

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Das Dissertationsprojekt vergleicht die wichtigsten politisch-kulturellen Zeitschriften in Ost- und Westdeutschland im Kontext der sich verändernden politischen Verhältnisse zwischen 1945 und 1955. Ihre noch heute vorhandene Bekanntheit verdanken Organe wie die Wandlung, der Ruf, die Frankfurter Hefte und der Aufbau einem kurzen historischen Moment, in dem die Zeitschriften als ein wichtiges Leitmedium die aktuellen politischen Fragen thematisierten und Debatten initiierten.

Werben ohne Wettbewerb. Eine Kulturgeschichte des privaten Konsums in der DDR und seiner Werbeanzeigen

Elke Sieber

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Wozu diente Werbung in der Planwirtschaft, die von jeglichem Konkurrenzkampf um Absatz befreit erscheint? Anhand der Festmachung einzelner Entwicklungsphasen der Binnenhandelswerbung in der DDR von der veränderten Konsumsituation 1948 durch die Gründung der Handelsorganisation und die Währungsreform bis zu ihrer faktischen Einstellung 1975 untersucht das Dissertationsprojekt diese Grundfrage.

Familie im Audi 80 vor um 1970 erbauten Wohnhäusern für Gastarbeiter des Volkswagenwerkes Wolfsburg nahe Kästorf. Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F040746-0034 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv B 145 Bild-F040746-0034, Wolfsburg, Gastarbeiterfamilie mit ihrem Auto, CC BY-SA 3.0 DE

Fremde Bilder. Fotografische Identitätskonstruktionen von „(Spät-)Aussiedler*innen“ und „Gastarbeiter*innen“ in Stern und Spiegel 1950-1998

Violetta Rudolf

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Mit einer diachronen Studie soll in dem Promotionsprojekt die bildliche Darstellung von "Gastarbeiter*innen" und "(Spät-)Aussiedler*innen" in den bundesdeutschen Printmedien zwischen 1955 und 1998 analysiert werden.

Heavy-Metal-Fans in typischer Montur auf Konzertreise in Erfurt (circa 1988)", Foto: BStU

Red Metal. Heavy Metal als DDR-Subkultur zwischen Konflikt und Integration

Nikolai Okunew

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Die globale Revitalisierung von Heavy Metal in den 80er Jahren machte nicht an der Elbe Halt. Von den DDR-Medien meist nur abschätzig betrachtet bildeten sich im gesamten Gebiet der Republik unterschiedlich straff organisierte Gruppen, die sich in ihrer Freizeit kaum etwas anderem als dem (gemeinsamen) Musikkonsum widmeten. Nach Zählungen des MfS formierte die so entstandene Subkultur sich zur größten ihrer Art in der DDR.

Verändern unterschiedliche Sinneslandschaften und – Politiken auch die Sensibilität der historischen Akteure?, Foto: Allan-Hermann Pool, Nose nina, CC BY-SA 4.0

Der Duft der anderen
Eine olfaktorische Geschichte der deutschen Teilung 1949-2000

Assoziiertes Forschungsprojekt

Die räumliche Teilung Deutschlands war nicht nur ein politisches Ereignis. Aus Perspektive der sensory studies lässt sie sich als ein Prozess verstehen, der tief in die Chemie der Umwelt und sogar in die Biologie der Menschen eingriff. Gerüche waren ein zentrales Gebiet, auf dem Differenz sinnlich erfahren und artikuliert wurde. Das Projekt untersucht, wie nicht nur unterschiedliche smell scapes entstanden, sondern auch, wie sich die Sensibilitäten der Menschen veränderten – etwa im Verhältnis zu Lebensmitteln, Produkten und Industrielandschaften.

Assoziierte Projekte

DDR-Werbung -Bildliche Darstellung von Migrant_innen in Printmedien - Biographie Walter Boehlich - Heavy Metall in der DDR - Politisch-kulturelle Zeitschriften in Ost und West - Olifaktorische Geschichte der deutschen Teilung - Deutsche (Pop-)Musik - Behördenforschung

Forschung

Projekte

"Kunst kann nur in Freiheit entstehen": Walter Boehlich - eine Intellektuellenbiographie

Christoph Kapp

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Walter Boehlich (1921-2006) galt vielen als der “Prototyp des kritischen Intellektuellen”. Seine Tätigkeitsfelder lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Literaturkritiker, Literaturvermittler, politischer Publizist.Von 1944-2001 veröffentlichte er Rezensionen in verschiedenen Periodika. Welchen Prämissen er dabei jeweils folgte und ob diese seinen eigenen, etwa im 1968 im “Kursbuch” erschienen “Autodafé” formulierten, Anforderungen an das Genre genügten, soll untersucht werden.

Die Tödliche Doris, 1983. Foto: Wolfgang Müller, Kirlianfoto1, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Eiszeit. Der „Kälte-Einbruch“ in der deutschen (Pop-)Musik seit dem Ende der siebziger Jahre

Florian Völker

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Am Ende der 1970er Jahre befand sich die Bundesrepublik im Wandel: Ökonomische Einschnitte und gesellschaftliche Transformationsprozesse veränderten die deutsche Arbeits- wie Lebenswelt grundlegend. Die sichtbar werdenden Unternehmenspleiten und die wachsende, strukturelle Arbeitslosigkeit erzeugten in der bundesdeutschen Gesellschaft dauerhaft wahrnehmbare Zerfalls- und Krisenzeichen und ein verbreitetes Bewusstsein vom Ende der „Boom“-Phase. Zudem verstärkte sich im Zuge des „zweiten Kalten Krieges“ die Angst vor einem Atomkrieg und dynamisierten sich neue soziale Bewegungen.

Cover einer späteren Ausgabe der Frankfurter Hefte. Bild: dontworry, Frankfurter-Hefte-12-1979-b, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Die politisch-kulturellen Zeitschriften in Deutschland 1945 bis 1955. Ein Ost-West-Vergleich

Fabian Kuhn

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Das Dissertationsprojekt vergleicht die wichtigsten politisch-kulturellen Zeitschriften in Ost- und Westdeutschland im Kontext der sich verändernden politischen Verhältnisse zwischen 1945 und 1955. Ihre noch heute vorhandene Bekanntheit verdanken Organe wie die Wandlung, der Ruf, die Frankfurter Hefte und der Aufbau einem kurzen historischen Moment, in dem die Zeitschriften als ein wichtiges Leitmedium die aktuellen politischen Fragen thematisierten und Debatten initiierten.

Werben ohne Wettbewerb. Eine Kulturgeschichte des privaten Konsums in der DDR und seiner Werbeanzeigen

Elke Sieber

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Wozu diente Werbung in der Planwirtschaft, die von jeglichem Konkurrenzkampf um Absatz befreit erscheint? Anhand der Festmachung einzelner Entwicklungsphasen der Binnenhandelswerbung in der DDR von der veränderten Konsumsituation 1948 durch die Gründung der Handelsorganisation und die Währungsreform bis zu ihrer faktischen Einstellung 1975 untersucht das Dissertationsprojekt diese Grundfrage.

Familie im Audi 80 vor um 1970 erbauten Wohnhäusern für Gastarbeiter des Volkswagenwerkes Wolfsburg nahe Kästorf. Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F040746-0034 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv B 145 Bild-F040746-0034, Wolfsburg, Gastarbeiterfamilie mit ihrem Auto, CC BY-SA 3.0 DE

Fremde Bilder. Fotografische Identitätskonstruktionen von „(Spät-)Aussiedler*innen“ und „Gastarbeiter*innen“ in Stern und Spiegel 1950-1998

Violetta Rudolf

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Mit einer diachronen Studie soll in dem Promotionsprojekt die bildliche Darstellung von "Gastarbeiter*innen" und "(Spät-)Aussiedler*innen" in den bundesdeutschen Printmedien zwischen 1955 und 1998 analysiert werden.

Heavy-Metal-Fans in typischer Montur auf Konzertreise in Erfurt (circa 1988)", Foto: BStU

Red Metal. Heavy Metal als DDR-Subkultur zwischen Konflikt und Integration

Nikolai Okunew

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Die globale Revitalisierung von Heavy Metal in den 80er Jahren machte nicht an der Elbe Halt. Von den DDR-Medien meist nur abschätzig betrachtet bildeten sich im gesamten Gebiet der Republik unterschiedlich straff organisierte Gruppen, die sich in ihrer Freizeit kaum etwas anderem als dem (gemeinsamen) Musikkonsum widmeten. Nach Zählungen des MfS formierte die so entstandene Subkultur sich zur größten ihrer Art in der DDR.

Verändern unterschiedliche Sinneslandschaften und – Politiken auch die Sensibilität der historischen Akteure?, Foto: Allan-Hermann Pool, Nose nina, CC BY-SA 4.0

Der Duft der anderen
Eine olfaktorische Geschichte der deutschen Teilung 1949-2000

Assoziiertes Forschungsprojekt

Die räumliche Teilung Deutschlands war nicht nur ein politisches Ereignis. Aus Perspektive der sensory studies lässt sie sich als ein Prozess verstehen, der tief in die Chemie der Umwelt und sogar in die Biologie der Menschen eingriff. Gerüche waren ein zentrales Gebiet, auf dem Differenz sinnlich erfahren und artikuliert wurde. Das Projekt untersucht, wie nicht nur unterschiedliche smell scapes entstanden, sondern auch, wie sich die Sensibilitäten der Menschen veränderten – etwa im Verhältnis zu Lebensmitteln, Produkten und Industrielandschaften.