Bernhard Dietz, Christopher Neumaier und Andreas Rödder (Hrsg.)

Gab es den Wertewandel?

Neue Forschungen zum gesellschaftlich-kulturellen Wandel seit den 1960er Jahren

Aus gehorsamen, treuen und fleißigen Deutschen wurden zwischen 1965 und 1975 emanzipierte, ungebundene und genussorientierte Bürger. In diesem Jahrzehnt habe sich ein fundamentaler „Wertewandelschub“ vollzogen – so behaupteten jedenfalls die zeitgenössischen Sozialwissenschaften. Gab es diesen Wertewandel? Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue Reihe. Sie fragt, wann, wie, wodurch und warum sich gesellschaftliche Wertsysteme verändert haben und welche Bedeutung Werte für den gesellschaftlich-kulturellen Wandel hatten. Ist der „Wertewandel“ seit den 1960er Jahren ein qualitativ neuartiges Phänomen oder ist er ein Teil längerfristiger Wandlungsprozesse innerhalb der industriegesellschaftlichen Moderne?


Ort: München
Jahr: 2013
Verlag: Oldenbourg
Seiten: 391
ISBN: 978-3-486-75386-8
Publikationen