Zentralbild. Sozialistische Bildpolitik im internationalen Kontext

(Buchprojekt)
Beginn des Projektes: Januar 2020

1952 wurde in der DDR die staatliche Bildagentur Zentralbild gegründet, die 1956 der Nachrichtenagentur ADN angegliedert wurde. Der Grundbestand an Bildern stammte aus dem umfangreichen Archiv des Berliner Scherl-Verlags, doch die neue Agentur stellte bald auch eigene Fotograf*innen ein, die Nachrichtenbilder und Fotoreportagen produzierten. Mit photo international wurde Mitte der 1960er-Jahre eine internationale Abteilung gegründet, die vor allem den Bildaustausch mit den sozialistischen Bruderländern, aber auch mit dem westlichen Ausland organisierte. Viele der von Zentralbild produzierten Bilder sind farblose "Protokollfotografien" – wie sie auch intern genannt wurden. Daneben finden sich aber auch ästhetisch anspruchsvolle, manchmal gar subversive Bilder, die ganz eigenen Logiken folgten. Anhand von Fotografien und schriftlichen Quellen wie Sitzungsprotokollen oder Stasi-Akten wird gezeigt, unter welchen Bedingungen die DDR staatliche Bildpolitik betrieb und wie sich unter diesen Bedinungen visueller Konformismus, aber auch fotografischer Eigensinn entfalteten.

Prof. Dr.​ Annette Vowinckel

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 1, Raum 2.23
Tel.: 0331/28991-28
Fax: 0331/28991-40

E-Mail: vowinckel [at] zzf-potsdam.de

Forschung

Zentralbild. Sozialistische Bildpolitik im internationalen Kontext

(Buchprojekt)
Beginn des Projektes: Januar 2020

1952 wurde in der DDR die staatliche Bildagentur Zentralbild gegründet, die 1956 der Nachrichtenagentur ADN angegliedert wurde. Der Grundbestand an Bildern stammte aus dem umfangreichen Archiv des Berliner Scherl-Verlags, doch die neue Agentur stellte bald auch eigene Fotograf*innen ein, die Nachrichtenbilder und Fotoreportagen produzierten. Mit photo international wurde Mitte der 1960er-Jahre eine internationale Abteilung gegründet, die vor allem den Bildaustausch mit den sozialistischen Bruderländern, aber auch mit dem westlichen Ausland organisierte. Viele der von Zentralbild produzierten Bilder sind farblose "Protokollfotografien" – wie sie auch intern genannt wurden. Daneben finden sich aber auch ästhetisch anspruchsvolle, manchmal gar subversive Bilder, die ganz eigenen Logiken folgten. Anhand von Fotografien und schriftlichen Quellen wie Sitzungsprotokollen oder Stasi-Akten wird gezeigt, unter welchen Bedingungen die DDR staatliche Bildpolitik betrieb und wie sich unter diesen Bedinungen visueller Konformismus, aber auch fotografischer Eigensinn entfalteten.

Prof. Dr.​ Annette Vowinckel

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 1, Raum 2.23
Tel.: 0331/28991-28
Fax: 0331/28991-40

E-Mail: vowinckel [at] zzf-potsdam.de

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