Soziale Ungleichheit in Ostdeutschland 1980-2000. Die materiellen Lagen von Arbeitnehmerhaushalten im Wandel

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Das Dissertationsprojekt untersucht die sozioökonomischen Lagen ostdeutscher Arbeitnehmerhaushalte in der Zeit zwischen 1980 und 2000 – also über die Epochenzäsur 1989/90 hinweg. Mit der materiellen Ausstattung (Haushaltseinkommen, Wohnsituation, technische Konsumgüter) wird dabei die zentrale Dimension sozialer Ungleichheit in den Blick genommen.
Dazu werden Angaben zu wesentlichen sozialökonomischen Indikatoren unter Rückgriff auf Materialien der Statistik und Soziologie der DDR sowie auf nach 1989/90 erhobene Daten (beispielsweise des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP)) zusammengestellt. Diese Daten werden zu Zeitreihen verknüpft, sodass sich zusammenhängende Datenreihen für die 80er- und 90er-Jahre in Ostdeutschland ergeben.
Die Datenreihen werden schließlich in die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungen des Untersuchungszeitraums eingebettet, um Interdependenzen zwischen den gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen (Makroebene) und den Entwicklungen in den Haushalten (Mikroebene) herausarbeiten zu können. Mithin sollen – auf beiden Ebenen – Bestimmungsfaktoren sozialer Lagen und Ungleichheiten identifiziert werden. Durch die Verknüpfung von Sozialforschung und DDR- sowie Transformationsgeschichte soll das Wissen zu den sozioökonomischen Umbruchprozessen in Ostdeutschland erweitert werden. Nicht zuletzt wird damit auch ein Beitrag dazu geleistet, heutige Problemlagen in den neuen Bundesländern besser zu verstehen.

Christopher Banditt

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 9d, Raum 2.04
Tel.: 0331/74510-131
Fax: 0331/74510-143

E-Mail: banditt [at] zzf-potsdam.de

Forschung

Soziale Ungleichheit in Ostdeutschland 1980-2000. Die materiellen Lagen von Arbeitnehmerhaushalten im Wandel

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Das Dissertationsprojekt untersucht die sozioökonomischen Lagen ostdeutscher Arbeitnehmerhaushalte in der Zeit zwischen 1980 und 2000 – also über die Epochenzäsur 1989/90 hinweg. Mit der materiellen Ausstattung (Haushaltseinkommen, Wohnsituation, technische Konsumgüter) wird dabei die zentrale Dimension sozialer Ungleichheit in den Blick genommen.
Dazu werden Angaben zu wesentlichen sozialökonomischen Indikatoren unter Rückgriff auf Materialien der Statistik und Soziologie der DDR sowie auf nach 1989/90 erhobene Daten (beispielsweise des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP)) zusammengestellt. Diese Daten werden zu Zeitreihen verknüpft, sodass sich zusammenhängende Datenreihen für die 80er- und 90er-Jahre in Ostdeutschland ergeben.
Die Datenreihen werden schließlich in die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungen des Untersuchungszeitraums eingebettet, um Interdependenzen zwischen den gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen (Makroebene) und den Entwicklungen in den Haushalten (Mikroebene) herausarbeiten zu können. Mithin sollen – auf beiden Ebenen – Bestimmungsfaktoren sozialer Lagen und Ungleichheiten identifiziert werden. Durch die Verknüpfung von Sozialforschung und DDR- sowie Transformationsgeschichte soll das Wissen zu den sozioökonomischen Umbruchprozessen in Ostdeutschland erweitert werden. Nicht zuletzt wird damit auch ein Beitrag dazu geleistet, heutige Problemlagen in den neuen Bundesländern besser zu verstehen.

Christopher Banditt

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 9d, Raum 2.04
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