Verbundprojekt
Leitung: Rüdiger Graf und Christopher Neumaier
Gefördert von der Leibniz-Gemeinschaft, Förderlinie „Kooperative Exzellenz“ (2026)
Vor dem Hintergrund aktueller Debatten über den Klimawandel und die „Mobilitätswende“ bewertet dieses Projekt die Geschichte der Automobilinfrastruktur in Westdeutschland und Westeuropa seit Mitte des 20. Jahrhunderts neu. Mit dem Fokus auf Parkplätzen, Tankstellen, Umgehungsstraßen und Brücken untersucht es sowohl die Bedingungen, die den Aufstieg energieintensiver Automobilgesellschaften ermöglicht haben, als auch deren soziale, ökonomische und ökologische Folgen.
Gefördert von der Leibniz-Gemeinschaft soll die Zusammenarbeit zwischen dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (Erkner), der Technischen Universität Berlin und dem Wissenschaftszentrum Berlin Forschungen zur Geschichte der Auto(im)mobilität in der Region Berlin anregen und darüber hinaus vernetzen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie materielle Infrastruktur lokale Lebenswelten und Verhaltensmuster geprägt hat, die das Leben auf der Erde tiefgreifend beeinflusst haben.
Mitarbeiter:innen
Rüdiger Graf, Christopher Neumaier