"Weiter geht's nicht" auf Hotlist 2026

Das Bild zeigt einen Soldaten, der auf einem weitläufigen Platz eine Flagge zusammenfaltet.
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Bildinfo

Buchcover »Weiter geht´s nicht: Das Ende der Sowjetunion auf Kamtschatka 1991/92«. Das Bild zeigt einen Soldaten, der auf einem weitläufigen Platz eine Flagge zusammenfaltet.

Der Fotoband „Weiter geht’s nicht. Das Ende der Sowjetunion auf Kamtschatka 1991/92“ steht auf der Hotlist 2026 der besten Bücher des Jahres aus unabhängigen Verlagen. Das ist das Ergebnis einer Internetwahl mit über 6.000 Stimmen und der abschließenden Juryentscheidung. Der Band hat nun die Chance auf zwei Auszeichnungen während der Frankfurter Buchmesse: den „Preis der Hotlist“ und den „Dörlemann ZuSatz“.

Der Band zeigt Eindrücke der Reise des Fotografen Anselm Graubner 1991 nach Kamtschatka, an den Rand der zerfallenden Sowjetunion. Von Neugier getrieben, heuert der damals 23-Jährige dort bei einer Regionalzeitung an und dokumentiert die Bilder des Lebens- und Arbeitsalltag auf seiner Kamera. 

Das Buch entstand zusammen mit einer Fotoausstellung des Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF). Anschließend waren die Fotografien in der Galerie M Books in Weimar ausgestellt.

Das Buch ist im Hartknoch Verlag sowie als Open Access Version im Repositorium des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam erschienen.

Die Herausgeberin und Kuratorin der Ausstellung, Dr. Corinna Kuhr-Korolev, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZZF Potsdam und Osteuropa-Expertin.