Diversität ist in den letzten Jahren weltweit zu einem zunehmend umstrittenen Thema geworden, sowohl als Gegenstand der Zeitgeschichte als auch im Hinblick auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen. In dieser ersten Folge des englischsprachigen ZZF-Podcasts spricht Lee Holt mit Bodie Ashton über dessen Forschung zum Thema Diversität, die wichtige Rolle, die Zeithistoriker*innen bei der Gestaltung unseres Verständnisses der Vergangenheit spielen, und darüber, warum Diversität für gesunde demokratische Gesellschaften wichtig ist.
Bodie Ashton ist assoziierte*r wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam) und arbeitet dort derzeit am Projekt »Transnational Transgender. Wiedergewinnung und Neugestaltung von Geschlechtsidentitäten in Deutschland und Westeuropa, 1945–1989«. They bezeichnet sich selbst als britisch-australische*r Staatsbürger*in und ist in Adelaide, Südaustralien, aufgewachsen sowie zur Schule gegangen. They promovierte 2014 in Geschichte an der University of Adelaide und wurde von der Deutschen Geschichtsgesellschaft mit dem »Diversity & Inclusion Prize 2022« ausgezeichnet. Von Januar 2021 bis März 2024 war Ashton als Postdoktorand*in und Dozent*in in der von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungsgruppe »The Other Global Germany« an der Universität Erfurt tätig.
Lee Holt ist seit September 2023 wissenschaftlicher Mitarbeiter (Lektor und Koordinator für internationale Forschung) am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam, Abteilung V, »Globalisierungen in einer geteilten Welt«. Er promovierte 2008 in Germanistik an der University of Texas in Austin und ist seit 2007 als Übersetzer und Lektor tätig.
Mehr Informationen zu Bodie Ashtons Forschungsprojekt gibt es hier.
Der ZZF-Podcast widmet sich den vielfältigen Forschungsprojekten und Themen am ZZF. Host der englischen Staffel ist Lee Holt.
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