Am 9. Oktober 2026 verleiht moving history, Potsdams Festival für den historischen Film, die CLIO 2026. Mit dem von der Landeshauptstadt Potsdam gestifteten Preis wird jährlich eine herausragende aktuelle deutsche Film- und Fernsehproduktion ausgezeichnet, die sich auf besonders gelungene Weise mit einem historischen Thema befasst. Die Clio gilt in der griechischen Mythologie als die Muse der Geschichtsschreibung. Der Preis geht in diesem Jahr an Sandra Prechtels Dokumentarfilm EINAR SCHLEEF – ICH HABE KEIN DEUTSCHLAND GEFUNDEN (D 2026). Die Landeshauptstadt Potsdam – UNESCO Creative City of Film – ist Stifterin des mit 5.000 € dotierten Preises. Die Schirmherrschaft für moving history 2026 haben die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Potsdam, Noosha Aubel, und der Schauspieler Jörg Schüttauf übernommen. Neben der Regisseurin Sandra Prechtel nehmen an der Preisverleihung am 9. Oktober 2026 im Filmmuseum Potsdam die Schauspielerin Jutta Hoffmann, der Schirmherr der CLIO 2026 Jörg Schüttauf, die Schirmherrin des Festivals Noosha Aubel, Laudator Gunnar Decker sowie Moderator Patrick Wellinski teil.
Eine Jury sichtete zuvor rund 45 Produktionen aus dem Zeitraum Juni 2025 bis Mai 2026 und stellte daraus eine Shortlist von sechs Filmen zusammen. Das Portal zeitgeschichte | online hat unter dem Titel "Moving History 2026. Aktuelle Filme zur Zeitgeschichte" ein neues Dossier veröffentlicht. In diesem präsentieren die Jurymitglieder die nominierten Werke sowie einen Film, der im Rahmen von moving history Spezial gezeigt wird.
Die Preisverleihung ist eine Veranstaltung des moving history – Festival des historischen Films Potsdam e.V. in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.