Andrew I. Port: "Die rätselhafte Stabilität der DDR" - Arbeit und Alltag im sozialistischen Deutschland

Bildinfo

Art der Veranstaltung
Buchvorstellung
Datum
Ort
Berlin

Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Ch. Links Verlag Berlin


Der Autor Andrew I. Port im Gespräch mit Prof. Dr. Martin Sabrow (ZZF)
Moderation: Dr. Christoph Links (Verleger)


Die DDR existierte vier Jahrzehnte – länger als die Weimarer Republik und das Dritte Reich zusammen – und war also ein rätselhaft stabiler Staat, dessen Bestand, und nicht nur Kollaps, dringend einer Erklärung bedarf. In seiner bahnbrechenden Studie präsentiert Andrew Port eine überraschende Lösung für dieses Rätsel: Einerseits betont er die Bereitschaft der Funktionäre, Kompromisse einzugehen, sobald der Konsens innerhalb der Gesellschaft gefährdet schien, und zeigt damit, dass die DDR kein totalitärer Staat war. Andererseits war sie aber ebenso wenig eine solidarische Notgemeinschaft, sondern eine durch soziale Spannungen zersplitterte Gesellschaft, was Massenunruhen verhinderte und so gleichfalls zur Stabilität beitrug. Port verklärt nicht, noch dämonisiert er: Vielmehr bietet er ein realitätsgetreues Bild des alltäglichen Lebens im sozialistischen Deutschland.
 

Einladungsflyer (PDF)

Veranstaltungsort

Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund
Mohrenstr. 64
10117 Berlin
(direkt am U-Bahnhof Mohrenstraße, U2)
 

Kontakt und Anmeldung

nicht erforderlich