49. Deutscher Historikertag 2012 Ressourcen - Konflikte

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Art der Veranstaltung
Konferenz
Datum
-
Ort
Mainz

Der Mainzer Historikertag steht unter dem Motto „Ressourcen-Konflikte“. Ein zentrales Anliegen dieses Historikertages ist es, historische Entwicklungen und Strukturen auch als das Ergebnis von Ressourcen-Konflikten zu sehen und zu beurteilen, die ihrerseits historischem Wandel unterliegen, keinem festen Muster folgen und insofern einen stets offenen Horizont besitzen. Das Motto ist daher zugleich historisch und aktuell.
Der Mainzer Historikertag bietet neben 60 Fachsektionen mit rund 400 ReferentenInnen aus dem In- und Ausland, eine Posterausstellung des Doktorandenforums und ein eigens für Schüler entwickeltes Programm; zudem 30 kulturelle Begleitveranstaltungen sowie mehr als 20 weitere Angebote von Verbänden, Vereinen und Arbeitskreisen. Partnerland des 49. Deutschen Historikertages ist Frankreich. Dem deutsch-französischen Verhältnis werden zwei Ausstellungsräume gewidmet. Sie thematisieren die gegenseitige wissenschaftliche Beschäftigung sowie Initiativen im Rahmen der deutsch-französischen Partnerschaft. Zudem wird die Fachausstellung um zwei weitere Themenräume erweitert, die unter dem Motto „Rheinland-Pfalz macht Geschichte“ und „Östliches Europa“ stehen.

Programmheft (PDF)


Übersicht über die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam auf dem 49. Deutschen Historikertag 2012:

Wissenschaftliche Sektionen

Zeitgeschichte ohne Ressourcen? Probleme der Nutzung audiovisueller Quellen
Christoph Classen
(ZZF Potsdam)
Podium: Frank Bösch (Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Professor für deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam); Andreas Fickers (Associate Professor for comparative media history, Universität Maastricht), Leif Kramp (Forschungskoordinator am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen), Veit Scheller (Leiter des Unternehmensarchivs des Zweiten Deutschen Fernsehens, Mainz), Moderation: Christoph Classen (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
Podiumsdiskussion, Mittwoch, 26. September 2012 (Vormittag)
 

Reaktionen auf die globalen Energiekrisen der 1970/1980er Jahre
Frank Bösch
(ZZF Potsdam), Rüdiger Graf (Bochum)
Freitag, 28. September 2012 (Nachmittag)


Recht als umstrittene Ressource. Akteure, Praktiken und Wissensordnungen des Völkerrechts in der Zwischenkriegszeit (1919-1939)
Kathrin Kollmeier
(ZZF Potsdam), Marcus M. Payk (Berlin)
Donnerstag, 27. September 2012, 11.00 - 13.00 Uhr


Kriegsmobilisierung und Ressourcenkonflikte im Nationalsozialismus 1936 bis 1945
Thomas Schaarschmidt
(ZZF Potsdam)
Donnerstag, 27. September 2012 (Vormittag) 


Sonderveranstaltung
Donnerstag, 27. September 2012, 9:15 Uhr
Arbeitsgruppe für angewandte Geschichte im Historikerverband

Diskussionsforum / Konstituierende Versammlung
Diskussionsforum:
Public History, Angewandte Geschichte, History Marketing - Umgang mit neuen Formen der Geschichtskultur
Diskussionsleiter u.a Irmgard Zündorf (ZZF Potsdam)
Programm:
Werkstattberichte u.a aus: Fachjournalismus Geschichte (Frank Bösch, ZZF Potsdam) und Ausbildung und Methodik der Public History (Irmgard Zündorf)
Im Anschluss: Konstituierende Versammlung der "Arbeitsgruppe Angewandte Geschichte"
 

Vorträge

Frank Bösch
(ZZF Potsdam)
"Zwischen Harrisburg und Iran: Globale Reaktionen auf die zweite Ölkrise 1979"
Sektion: Reaktionen auf die globalen Energiekrisen der 1970/1980er Jahre

Freitag, 28. September 2012 (Nachmittag)

Jürgen Danyel (ZZF Potsdam)
"Zeitgeschichte und Social Web. Erfahrungen mit partizipativen Formaten im fachlichen Kontext"
Sektion: Geschichtswissenschaft digital in Deutschland und Frankreich. Tendenzen, Strategien, Beispiele

Mittwoch, 26. September 2012 (Vormittag)

Rüdiger Hachtmann (ZZF Potsdam)
"Mobilisierung und Ressourcenverschiebung in den Wissenschaften unter dem Primat des Bellizismus"
Sektion: Kriegsmobilisierung und Ressourcenkonflikte im Nationalsozialismus 1936 bis 1945

Donnerstag, 27. September 2012 (Vormittag)

 

Kathrin Kollmeier (ZZF Potsdam)
"Eine 'Anomalie des Rechts' als Politikum: Die internationale Verhandlung von Staatenlosigkeit und Mehrstaatlichkeit (1919-1930)"
Sektion: Recht als umstrittene Ressource. Akteure, Praktiken und Wissensordnungen des Völkerrechts in der Zwischenkriegszeit (1919-1939)

Donnerstag, 27. September 2012, 11.00-13.00 Uhr

 

Martin Sabrow (ZZF Potsdam)
"Der Kalte Krieg der deutsch-deutschen Geschichtswissenschaft 1949-1989"
Sektion: Die organisierte Disziplin als Forschungsproblem. Perspektiven auf eine Geschichte des Historikerverbandes

Mittwoch, 26. September 2012 (Nachmittag)

 

Anne Sudrow (ZZF Potsdam)
"Kunststoffe in Konsumgütern - ein Erbe der NS-Wirtschaftspolitik?"
Sektion: Ersatzstoffwirtschaft als innovative Lösung für Ressourcenkonflikte im Ersten und Zweiten Weltkrieg?

Mittwoch, 26. September 2012 (Vormittag)


Jan Philipp Wölbern (ZZF Potsdam)
"Quellen und Forschungsbedingungen zum Freikauf von politischen Gefangenen durch die Bundesrepublik Deutschland"
Sektion: Zeitgeschichte, Archive und Geheimschutz - Ressourcen und Konflikte bei der Nutzung von Quellen Freitag, 28. September 2012 (Vormittag)

Besprechung der Sektionen auf HSK von Hanno Hochmuth (ZZF) 15.02.2013

Doktorandenforum

Auf dem Mainzer Historikertag zeigen 45 Doktorandinnen und Doktoranden ihre Forschungsvorhaben im Rahmen einer Posterausstellung (Dienstag, 25. September 2012, 10.00 Uhr bis Freitag, 28. September 2012, 18.00 Uhr im Flur des 2. Obergeschosses des Philosophicums.) Eine Jury wird die gelungensten Präsentationen auswählen und auszeichnen.

Das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam ist vertreten durch:

 

Ronald Funke
Das Fernsehen und die Transformation von Kirche und Religion, 1960-1980

Sabine Pannen
"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei!"? Stabilität und Erosion an der SED -Parteibasis von 1979 bis 1989

Florian Peters
Revolution der Erinnerung? Der Zweite Weltkrieg in der Geschichtskultur des spätsozialistischen Polen 1976-1989

Veranstaltungsort

Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universitä,Mensa (Staudinger Weg 15)
 

Kontakt und Anmeldung

Veranstalter:
Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.
Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.