Das neue Portal zur Geschichte des Rechtsradikalismus bietet eine kommentierte Auswahl von bislang schwer zugänglichen Zeugnissen aus der Zeit zwischen 1945 und 2000. Sie verdeutlichen, wie sich die Ideologie, die Organisation und das Auftreten des Rechtsradikalismus entwickelte. Dazu zählen etwa Dokumente zur Holocaust-Leugnung, Aufrufe zur Gewalt oder zur Gewinnung von Zielgruppen wie Schüler*innen. Die Dokumente sollen künftige Forschungen anregen und in der Lehre und Bildungsarbeit verwendet werden. Über 30 Wissenschaftler*innen haben diese mit begleitenden Artikeln kommentiert, weitere werden folgen. Herausgeber des Portals sind Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor des Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), und Prof Dr. Gideon Botsch vom Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam (MMZ).
Das Portal entstand im Rahmen eines von Bösch und Botsch von der VW-Stiftung finanzierten Projektes zur Geschichte des deutschen Rechtsradikalismus seit 1945, das dessen Ideologie und Medien, Organisationen und Netzwerke und dessen Gewalt und Terrorismus systematisch untersucht.
Das Portal ist seit 3. März 2026 online unter: https://radikale-rechte.de/
Bild: Ausschnitt von der Startseite des Portals zur radikalen Rechten in Deutschland.