Petra
 
Haustein
Assoziierte Wissenschaftlerin; assoz. wiss. Mitarbeiterin des Netzwerks Zeitgeschichte

Kontakt

Petra Haustein

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 1, Raum 0.05
E-Mail: petra.haustein [at] zzf-potsdam.de; Haustein [at] stiftung-bg.de

Vita

seit 1. Dezember 2022
Assoziierte Wissenschaftlerin am ZZF Potsdam im Bereich Public History sowie assoziierte wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten im Rahmen des Projekts "Netzwerk Zeitgeschichte. Gedenkstätten - Forschung - Zivilgesellschaft"

2009 - 2022

Wissenschaftliche Referentin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur für den Bereich zeitgeschichtliche Erinnerungskultur

2006

Publikation der Dissertation "Geschichte im Dissens. Die Auseinandersetzungen um die Neukonzeption der Gedenkstätte Sachsenhausen nach dem Ende der DDR"

1990 - 2002

Vielfältige Tätigkeiten in Gedenkstätten, Museen und Erinnerungsorten, u.a. Bildungs- und Öffentlichkeitsreferentin der Gedenkstätte Bautzen

 

1989 – 1995    

Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin; Studienschwerpunkte: Demokratietheorie, Nationalsozialismus (Widerstandsforschung), Neue Soziale Bewegungen, Opposition und Widerstand in der SBZ und DDR

1995

Hochschulabschluss als Diplompolitologin an der Freien Universität Berlin; Thema: Beginn der westdeutschen Frauenbewegung 1968

 

 

 

Projekte

  • Assoziiertes Projekt

    Das Netzwerk Zeitgeschichte verbindet Gedenkstätten, Forschung und Zivilgesellschaft. Das Angebot, Projekte und Themen vorzustellen sowie den Austausch untereinander, richtet sich gleichermaßen sowohl an ehrenamtlich getragene Initiativen und Vereine... » zum Projekt

Publikationen

Publikationen         

Geschichte im Dissens. Die Auseinandersetzungen um die Gedenkstätte Sachsenhausen nach dem Ende der DDR, Leipzig 2006       

Instrumentalisierung, Verdrängung, Aufarbeitung. Die sowjetischen Speziallager in der gesellschaftlichen Wahrnehmung 1945 bis heute (hrsg.  mit Anne Kaminsky, Volkhard Knigge und Bodo Ritscher), Göttingen 2006

Konzentrationslager. Geschichte und Erinnerung – Neue Studien zum KZ-System und zur Gedenkkultur“, (hrsg. mit Jörg Skriebeleit und Rolf Schmolling), Ulm 2001

 

Ausstellungen           

Das Jüdische Kinderheim Berlin-Niederschönhausen 1945 bis 1953. Ein „kleines Paradies“ zwischen Neuanfang und Repression (im Auftrag des Fördervereins des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt), 2005

Sonderausstellung „Bautzener Bürger“, Mitarbeit an einer Sonderausstellung der Gedenkstätte Bautzen 2002

Aufsätze       

Überlegungen zum Verhältnis von Gedenken und zeithistorischer Forschung, in: GedenkstättenRundbrief Nr. 101, 6/2001

gemeinsam mit Heidi Behrens: Abschied von der Übersichtlichkeit! Vom Verlust vermeintlicher Eindeutigkeiten im aktuellen erinnerungspolitischen Diskurs – eine Replik auf Jörg Skriebeleit, in: GedenkstättenRundbrief Nr. 106 Nr. 4 / 2002

Vereinnahmung durch Erinnerung. Die Geschichte des KZ Sachsenhausen in der Geschichtspropaganda der DDR, TU Berlin, Reihe Sozialwissenschaften, Heft Nr. 10 / 2003, ebenfalls veröffentlicht in: Ingeborg Siggelkow (Hrsg.): Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik, Frankfurt / Main 2003

„Ein Kind gibt man nicht her!“ Zuflucht im Mädchenheim in Oberurbach, in: Beate Kosmala, Claudia Schoppmann (Hrsg.): Sie blieben unsichtbar. Zeugnisse aus den Jahren 1941 bis 1945, Berlin 2006

Dissens und Erinnerungskonkurrenz. Potentiale zur Demokratiestärkung, in: Irmgard Zündorf, Amelie zu Eulenburg: »MemoryLab 2021: Raum schaffen. Konkurrierende Erinnerungen im Raum Potsdam«, 2023 (im Erscheinen)