Jakob
 
Saß
Assoziierter Doktorand

Kontakt

Jakob Saß

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

E-Mail: sass [at] zzf-potsdam.de

 

Vita

seit 1. November 2020
Asssoziierter Doktorand am ZZF Potsdam

Juli -September 2020
Doktorand am ZZF mit dreimonatiger Anschubfinanzierung, Thema: Die Bundeswehr und die radikale Rechte (1955-1995)

Januar bis März 2018
Research Assistant für Prof. Dr. Nikolaus Wachsmann (London)

2016-2020
Studentische Hilfskraft am ZZF Potsdam in der Direktion (Prof. Dr. Frank Bösch)

2015-2020
Masterstudium Public History an der Freien Universität Berlin

2013-2015
Freier Mitarbeiter im Ressort Zeit- und Kulturgeschichte der WELT

2012-2018
Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes

2011-2015
Bachelorstudium der Geschichtswissenschaften und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin

2010 
Abitur am Heinrich-Hertz-Gymnasium in Berlin

1990 geboren in Berlin-Friedrichshain

Projekte

Publikationen

Monographien

Gewalt, Gier und Gnade. Der KZ-Kommandant Adolf Haas und sein Weg nach Wewelsburg und Bergen-Belsen, Berlin 2019. Verlagsinfo 

"...eine sehr lesenswerte Biographie" (Christoph Kreutzmüller) weitere Rezensionen und Beiträge zum Buch

 

Herausgeberschaft

Traum und Trauma. Die Besetzung und Räumung der Mainzer Straße 1990 in Ost-Berlin, mit Christine Bartlitz, Hanno Hochmuth, Tom Koltermann und Sara Stammnitz, Berlin 2020. Verlagsinfo

"...das sorgfältig kuratierte Buch „Traum und Trauma"... Mit vielfältigen Protokollen und eindrucksvollen Bildern zeigt es, dass der Übergang der beiden Stadthälften in eine neue Hauptstadt nicht glatt lief, sondern kantig." (Tagesspiegel)

 

Public-History-Artikel

  1. Ein PC-Spiel als lebendiges Museum. Bloß kämpfen kann man nicht (Gastbeitrag zum Lernspiel „Discovery Tour: Das antike Griechenland“), in: Tagesspiegel, 22.10.2020, Link.

  2. "Es lässt sich nicht alles wegballern". Entwicklergespräch zu "Through the Darkest of Times" [mit Daniel Bosch], in: FAZ, 29.1.2020, Link.

  3. Die „Stimmen der Geschichte“ festhalten solange es noch möglich ist. Ein Interview mit Katalin Ambrus über die Webdoku „Im Märkischen Sand“, in: Zeitgeschichte Online, 29.3.2018, Link.

  4. "Du bist mir zu schade zum Verrecken!". KZ-Kommandant Adolf Haas und die Kunst der Häftlinge, in: Spiegel Geschichte, 12.12.2017, Link.

  5. „Atlas des Kommunismus“ - Experten des Alltags erzählen Geschichten aus der DDR. Theater in der Komfortzone oder politische Bildung für die Nachgeborenen? [mit René Schlott], in: Zeitgeschichte Online, 1.2.2017, Link.

  6. Geträumte Räume, geräumte Träume. Warum das Trauma von der Räumung der Mainzer Straße bis heute eine Aufarbeitung erschwert, in: Zeitgeschichte Online, 11.11.2016, Link.

  7. Warum die deutschen Panzer bis heute faszinieren, in: Welt.de, 5.10.2015, Link.

  8. Hitler hat die Rolle des Panzers nie verstanden, in: Welt.de, 4.9.2015, Link.

  9. Wie der Panzer auf Europas Schlachtfelder kam, in: Welt.de, 24.7.2015, Link.

  10. Stalins Schergen feierten Katyn mit Bankett, in: Welt.de, 1.2.2014, Link.

  11. Warum die NVA den Westen erobert hätte, in: Welt.de, 19.9.2013, Link.

  12. Wie die NVA die Bundesrepublik erobern wollte, in: Welt.de, 28.8.2013, Link.

 

Tagungsberichte

  1. Einig über den Zweck, uneinig über die Mittel.Tagungsbericht "(Un-)Politisch? Eine Diskussion über die Herausforderungen der Geschichtswissenschaft heute", 14.2.2019, in: Journal des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (Juli 2019), S. 33-35; sowie in: H-Soz-Kult, 25.5.2019, Link.

  2. „States make refugees, but refugees also make states“: Peter Gatrell on the „Making of the Modern Refugee”. Key Note Report on the International Conference “The Impossible Order”, in: Zeitgeschichte Online, 29.1.2018 [mit Ido Nahari], Link.

  3. Geschichtspolitik und neuer Nationalismus im gegenwärtigen Europa, 10.10.2017 – 11.10.2017 Berlin, in: H-Soz-Kult, 25.11.2017, Link; sowie in: Journal des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (2018), S. 88f.

 

Rezensionen und Berichte zu "Gewalt, Gier und Gnade. Der KZ-Kommandant Adolf Haas und sein Weg nach Wewelsburg und Bergen-Belsen" (2019)

Christoph Kreutzmüller, Rezension in: Rüdiger Hachtmann, Franka Maubach, Markus Roth (Hg.): Zeitdiagnose im Exil. Zur Deutung des Nationalsozialismus nach 1933 (Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus, Bd. 36), Göttingen 2020, S. 232-234.
"Auf breiter Quellenbasis widmet der junge Berliner Historiker Jakob Saß einem vernachlässigten KZ-Kommandanten eine sehr lesenswerte Biographie. [...] Die Forschungen von Saß führen uns vor Augen, wie wenig immer noch über die Kommandanten der zweiten Garnitur bekannt ist."

Ludger Heid, Süddeutsche Zeitung, 07.01.2020, Onlineversion
"Eine erhellende Biografie [...] Saß' Biografie folgt dem Ansatz einer "integrierten Geschichte" nach Saul Friedländer, in der die Praxis des Täters, die Einstellungen der umgebenden Gesellschaft und die Welt der Opfer verknüpft werden. Das ist, so scheint es, der wohl anspruchsvollste Versuch, den Menschenmord zu verstehen, wenn die Perspektiven von Täter- und Opfergeschichte historiografisch zusammengeknüpft werden."

NDR, Storytelling über Adolf Haas anlässlich von 75 Jahre Befreiung Bergen-Belsen (mit Kommentaren von Harald Welzer): "Bergen-Belsen: Erst Bäcker, dann KZ-Kommandant", 15.04.2020, Link.

Frank Bachner, Tagesspiegel, 19.01.2020, Onlineversion
"Er hat den Fall Haas in seinem exzellenten Buch „Gewalt, Gier und Gnade“ bis ins Detail analysiert. Saß [...] gerade mal 29 Jahre alt, aber schon ein beeindruckender Experte. Er wühlte sich durch diverse Archive, studierte unzählige Dokumente, kontaktierte Zeitzeugen."

Otto Langels, NDR Kultur, Neue Sachbücher, 25.01.2020 (ab Min 11:45), Link
"eine anschauliche, gründlich recherchierte, mitunter gewollt pointierten Biografie"

Volker Eichler, Rezension in: Nassauische Annalen Bd. 131 (2020)
"Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite [...] Der Rezensent, selbst 'Hachenburger', bekennt gerne, selten auf ein so gut geschriebenes, bis in die Einzelheiten durchdachtes und ebenso übersichtlich wie umsichtig abgefasstes Buch gestoßen zu sein."

Sven Felix Kellerhoff, Die WELT, 05.09.2019, Link
"Eine neue Quelle stützt die Vermutung, dass er [Haas] zu Unrecht für tot erklärt wurde. [...] Das hatte einiges für sich, meint der Berliner Historiker Jakob Saß. Er geht seit Jahren den Spuren von Haas nach und hat kürzlich eine Biografie über den ehemaligen KZ-Kommandanten verfasst; sie ist seinen Opfern gewidmet."

 Armin Fuhrer, Focus Online, 01.10.2019, Link
"Doch eine neue Quelle, die der Berliner Historiker Jakob Saß aufgetan hat, gibt einen Hinweis darauf, dass Haas möglicherweise gar nicht, wie bisher angenommen, in den Wirren der letzten Kriegswochen umgekommen ist – sondern dass er überlebt hat und erfolgreich untergetaucht ist."

SWR-Aktuell, TV-Beitrag zum Gedenken an das Novemberpogrom 1938 in Mogendorf, 08.11.2019, Link.

Andreas Babel, Cellesche Zeitung, 12.12.2019, Onlineversion
"Vor diesem Hintergrund zeichnet der 29-jährige Autor in diesem erstaunlich gut lektorierten und gut lesbaren Buch den NS-Täter Haas als beschränkten Menschen, dessen Hauptantrieb sicher nicht der Hass auf bestimmte Bevölkerungsgruppierungen war. Er war wohl kein Antisemit, aber ein fanatischer Nationalsozialist, er war kein "Soldat des Bösen", sondern hatte einige andere Triebfedern."

   Jan-Henrik Gerdener, Neue Westfälische, 24.10.2019, Onlineversion
"Die Biografie „Gewalt, Gier und Gnade" von Jakob Saß ist für ein geschichtswissenschaftliches Werk erstaunlich zugänglich, ohne dabei den wissenschaftlichen Anspruch zu opfern."

Rhein-Zeitung, Wäller gedenken der Opfer der Nazi-Pogrome, 11.11.2019

Westerwaldkurier, 09.11.2019, Link

Markus Müller, Wäller Heimat: Jahrbuch des Westerwald-Kreises 2020
"Auf 288 Seiten rekonstruiert Jakob Saß in klar gegliederter, chronologischer Vorgehensweise die Biografie des wohl abschreckendsten Westerwälders überhaupt. Er bündelt nicht nur verstreute Erkenntnisse und fügt sie in den größeren Kontext der Forschung ein, sondern erschließt neue Quellen und befragte noch lebende Zeitzeugen. [...] Dies ist ein wichtiges – ein warnendes Buch, das besondere Beachtung verdient."

Vorträge

  1. Gedenkstätte Bergen-Belsen, 09.02.2020: „Lass sie kaputtgehen, bei uns gehen so viele kaputt!“: Der KZ-Kommandant Adolf Haas und seine willkürliche Lagerführung in Bergen-Belsen - Vortrag und Buchvorstellung
  2. Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz, 24.11.2019: „Ich glaube, man ist hier in Gefangenschaft ein andrer Mensch geworden“. Buchvorstellung "Gewalt, Gier und Gnade" und Diskussion zu Kolonialismus und Nationalsozialismus mit Dr. Jonas Kreienbaum, Link.
  3. Hachenburg, Vogtshof, 09.11.2019: Buchpräsentation "Gewalt, Gier und Gnade. Der KZ-Kommandant Adolf Haas und sein Weg nach Wewelsburg und Bergen-Belsen" 
  4. Mogendorf, ehem. jüdische Synagoge, 08.11.2019: Buchpräsentation "Gewalt, Gier und Gnade. Der KZ-Kommandant Adolf Haas und sein Weg nach Wewelsburg und Bergen-Belsen" 
  5. SchülerInnen-Workshop: Vom Bäcker zum KZ-Kommandanten – eine historische Spurensuche nach dem Hachenburger Adolf Haas
    1. Realschule Hachenburg, 13.11.2019, Link
    2. Gymnasium Marienstatt, 11.11.2019, Link
    3. Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur, 08.11.2019, Link
  6. Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945, 14.09.2017: Auftragskunst und Massenmord: Adolf Haas als KZ-Kommandant in Niederhagen/Wewelsburg und Bergen-Belsen, Link
  7. Stadtarchiv Siegen, 19.01.2017: Vom Bäcker zum KZ-Kommandanten: Die „erstaunliche“ SS-Karriere des Hachenburgers Adolf Haas, Link.
  8. Gedenkstätte Bergen-Belsen, 13.11.2016: Vom Bäcker zum KZ-Kommandanten: Die „erstaunliche“ SS-Karriere von Adolf Haas, Link

Medien

  1. Interview für Jungle World zur Räumung der Mainzer Straße 1990: "Der Geist der 'Mainzer' lebt weiter", 12.11.2020, Link
  2. Interview für die taz zur Räumung der Mainzer Straße 1990: „Ein vernachlässigtes Kapitel“, 14.10.2020. Link