Abteilung II: Geschichte des Wirtschaftens

Kraftwerk Berlin Lichterfelde 2017. Foto: Hans-Hermann Hertle

Leitung: Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Graf

„Wirtschaften“ bezeichnet den zielgerichteten Einsatz als knapp begriffener Ressourcen zur Befriedigung von Bedürfnissen und damit einen elementaren Bereich menschlichen Handelns. In der Abteilung werden die Institutionen und Akteure des Wirtschaftens, seine Strukturen und Praktiken sowie die mit ihm verbundenen Vorstellungen und Diskurse in systemübergreifender Ost-West- sowie in transnationaler Perspektive erforscht. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Zeit seit 1945. Mit der Untersuchung von Produktion und Konsum, Strukturen und Akteuren, wirtschaftspolitischen Entscheidungen und wirtschaftswissenschaftlichen Analysen zielen die Projekte der Abteilung auf eine genauere Konturierung des Ökonomischen in der Zeitgeschichte in seiner Wechselwirkung mit Politik, Kultur und Gesellschaft. Die Projekte befassen sich mit der Makrogeschichte wirtschaftlicher Veränderungen, nationaler und internationaler Wirtschaftspolitik, Unternehmensgeschichte, der Kulturgeschichte wirtschaftlicher Praktiken sowie der Wissensgeschichte des Ökonomischen. Dabei wird neben den klassischen Methoden der Geschichtswissenschaft auch das Instrumentarium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie der Kulturwissenschaften genutzt, zugleich aber auch historisiert.

 

Forschung

Alternative Ökonomien, Glashütte Süßmuth, LIP, Besançon

Forschung

Verhaltensökonomie, Familie, Digitalisierung, Zeit

Forschung

Globalisierung, Industriepolitik, Energiepolitik

Forschung

LDPD – Erfurt, Soziale Ungleichheit in Ostdeutschland, Raumfahrt

Forschung

Unternehmensgeschichte und Nationalsozialismus, Die Geschichte der Leibniz-Gemeinschaft, Strukturpolitik und Subventionen in der Bundesrepublik, Zwei Wege in die Massenkonsumgesellschaft

Forschung