Abteilung IV: Regime des Sozialen

Leitung: Prof. Dr. Thomas Schaarschmidt

Im Mittelpunkt der Forschungen von Abteilung IV stehen Strategien und Praktiken der Regulierung sozialer Prozesse, subjektive Aneignungen normativer Ordnungen und Semantiken der Zugehörigkeit. Ausgehend von unterschiedlichen sozial- und kulturgeschichtlichen Perspektiven und Leitbegriffen untersuchen die Forschungsvorhaben Phänomene von sozialer Normierung, Integration und Exklusion, von sozialer Ungleichheit und ihrer wohlfahrtsstaatlichen Einhegung sowie von gesellschaftlicher Mobilisierung und Rationalisierung. Dabei konzentrieren sich die Vorhaben auf Prozesse der gesellschaftlichen Integration und Ausgrenzung, den Wandel der Wohlfahrtsstaatlichkeit, den Fordismus als dominantes Produktionsregime des 20. Jahrhunderts, das Verhältnis von Herrschaft und Gesellschaft in der NS-Diktatur sowie Praktiken der Subjektivierung. Die Projekte nehmen Prozesse mittlerer und langer Dauer von der NS-Zeit bis in die Gegenwart in den Blick, sind international vergleichend angelegt und fragen nach dem Wandel von Semantiken im 20. Jahrhundert.

Forschung

Der Projektbereich profiliert soziale Ungleichheit als zeithistorische Leitkategorie, indem er die Regulierung marktverursachter und lebenslagenbedingter Ungleichheitsverhältnisse im 20. Jahrhundert untersucht und in einem europäisch-vergleichenden Untersuchungsansatz die Arrangements sozialer...

Forschung

Der Forschungsschwerpunkt thematisiert industrielle Produktionsregime der Moderne im langfristigen Trend, die je zeitspezifischen Rationalisierungsdiskurse sowie darauf basierende, auch über den engeren ökonomischen Bereich hinaus gehende, sozialpolitische und kulturelle Modernisierungskonzepte...

Forschung

Die Projekte konzentrieren sich auf die Frage, welche Bedeutung die Akteure auf der regionalen und lokalen Ebene für die Mobilisierung in der NS-Diktatur hatten. 

Forschung

Der Forschungsschwerpunkt befasst sich mit Prozessen der Subjektwerdung in westlich-liberalen Gesellschaften, wobei es inbesondere um die Entstehung neuartiger politischer Subjekte geht. 

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