Zwischen Siegpodest und „Damnatio Memoriae“: Sportlerbilder im 20. Jahrhundert

Online-Podiumsdiskussion
Datum: 17.03.2022
Ort: Online

Beginn: 19:00 Uhr

Sie können den Livestream ab 19:00 Uhr unter folgendem Link abrufen: https://youtu.be/6RnuknIxN04

Auftakt-Veranstaltung der fünfteiligen Reihe „Im Lauf durch die Epochen: Sport und Systemwechsel im 20. Jahrhundert“, einer Reihe des des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF Potsdam), des Zentrums deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

In diesen Tagen kämpfen die Sportstars Vitali und Wladimir Klitschko gegen Krieg und Besatzung in ihrem Land. Ihr sportlicher Bekanntheitsgrad macht sie zu politischen Integrationsfiguren. Der Abend geht der Frage nach, welche symbolische Rolle Sportidolen zukam und zukommt, auch in politischen Kämpfen um Freiheit und Unabhängigkeit. Wie änderten sich Ästhetik, politische Funktion und Arbeitsbedingungen der Sportfotografie? Und wie wandelten sich Selbstbild und politische Inszenierung von Athletinnen und Athleten im Lauf der Epochen.

Programm

Impuls und Moderation:

Dr. Jutta Braun (ZZF Potsdam)

Im Gespräch:

Prof. Dr. Diethelm Blecking
Professor für Sportgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Kateryna Chernii
Historikerin / Expertin für den Fußball der Ukraine, ZZF Potsdam

Wolfgang Rattay
Sportfotograf, Agentur Reuters, Sprecher der Sportfotografen im Verband Deutscher Sportjournalisten VDS

Rica Reinisch
Goldmedaillengewinnerin Moskau 1980, Nebenklägerin in den Doping-Prozessen der 1990er Jahre

Prof. Dr. Annette Vowinckel
Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der HU Berlin / Leiterin der Abteilung für Mediengeschichte am ZZF Potsdam, Mitglied im  Beirat für den Nachlass von Leni Riefenstahl
 

Zur fünfteiligen Veranstaltungsreihe „Im Lauf durch die Epochen: Sport und Systemwechsel im 20. Jahrhundert“

Sport gilt als Medium der Vermittlung, der Völkerverständigung und der Emanzipation des Individuums. Der Hochleistungssport des 20. Jahrhunderts hat jedoch auch gegenteilige Phänomene hervorgebracht: Athleten wurden politisch und körperlich zum Zwecke der Staatsräson instrumentalisiert. Doch immer wieder stritten auch Sportidole gegen Menschenrechtsverletzung und für politische Freiheit. In langen Linien geht die Veranstaltungsreihe dem Wandel des Sports entlang der Epochenbrüche von 1933, 1945 und 1989/1990 nach: Woher rührt die Wahlverwandtschaft von „Sport und Diktatur“ im 20. Jahrhundert, weshalb tut sich gerade die Erinnerungskultur im Sport so schwer damit, die Schattenseiten des eigenen Bereichs anzuerkennen und im Gedächtnis zu behalten?

Organisation der Reihe: Dr. Jutta Braun (ZZF Potsdam)

Eine Übersicht der kommenden Veranstaltungen der Reihe am 19. Mai, 4. Juli, 29. September und 1. Dezember bietet der Flyer (pdf).

NACHLESE zur VERANSTALTUNG

Link zur Bildergalerie auf der ZZF Website
Mitschnitt auf YouTube (Bundesstiftung Aufarbeitung) unter dem Link: https://www.youtube.com/watch?v=6RnuknIxN04
Medienbeiträge:
Historikerin über ukrainischen Fußball: „Sportler müssen laut sein“, taz.de, 28.3.2022 (Interview mit Kateryna Chernii)
Held oder AntagonistWelche Rolle Sportidole im Krieg spielen, Deutschlandfunk, 20.3.2022

 

 

Veranstaltungsort

Die Veranstaltung findet als Online-Podiumsdiskussion statt und wird per Livestream übertragen.
Sie können den Livestream ab 19:00 Uhr unter folgendem Link abrufen: https://youtu.be/6RnuknIxN04

Kontakt und Anmeldung

Kontakte:

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5 | 10117 Berlin
E-Mail: buero [at] bundesstiftung-aufarbeitung.de

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Dr. Jutta Braun
Am Neuen Markt 1 | 14467 Potsdam
E-Mail: braun [at] zzf-potsdam.de
 

Veranstaltungen

Zwischen Siegpodest und „Damnatio Memoriae“: Sportlerbilder im 20. Jahrhundert

Online-Podiumsdiskussion
Datum: 17.03.2022
Ort: Online

Beginn: 19:00 Uhr

Sie können den Livestream ab 19:00 Uhr unter folgendem Link abrufen: https://youtu.be/6RnuknIxN04

Auftakt-Veranstaltung der fünfteiligen Reihe „Im Lauf durch die Epochen: Sport und Systemwechsel im 20. Jahrhundert“, einer Reihe des des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF Potsdam), des Zentrums deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

In diesen Tagen kämpfen die Sportstars Vitali und Wladimir Klitschko gegen Krieg und Besatzung in ihrem Land. Ihr sportlicher Bekanntheitsgrad macht sie zu politischen Integrationsfiguren. Der Abend geht der Frage nach, welche symbolische Rolle Sportidolen zukam und zukommt, auch in politischen Kämpfen um Freiheit und Unabhängigkeit. Wie änderten sich Ästhetik, politische Funktion und Arbeitsbedingungen der Sportfotografie? Und wie wandelten sich Selbstbild und politische Inszenierung von Athletinnen und Athleten im Lauf der Epochen.

Programm

Impuls und Moderation:

Dr. Jutta Braun (ZZF Potsdam)

Im Gespräch:

Prof. Dr. Diethelm Blecking
Professor für Sportgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Kateryna Chernii
Historikerin / Expertin für den Fußball der Ukraine, ZZF Potsdam

Wolfgang Rattay
Sportfotograf, Agentur Reuters, Sprecher der Sportfotografen im Verband Deutscher Sportjournalisten VDS

Rica Reinisch
Goldmedaillengewinnerin Moskau 1980, Nebenklägerin in den Doping-Prozessen der 1990er Jahre

Prof. Dr. Annette Vowinckel
Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der HU Berlin / Leiterin der Abteilung für Mediengeschichte am ZZF Potsdam, Mitglied im  Beirat für den Nachlass von Leni Riefenstahl
 

Zur fünfteiligen Veranstaltungsreihe „Im Lauf durch die Epochen: Sport und Systemwechsel im 20. Jahrhundert“

Sport gilt als Medium der Vermittlung, der Völkerverständigung und der Emanzipation des Individuums. Der Hochleistungssport des 20. Jahrhunderts hat jedoch auch gegenteilige Phänomene hervorgebracht: Athleten wurden politisch und körperlich zum Zwecke der Staatsräson instrumentalisiert. Doch immer wieder stritten auch Sportidole gegen Menschenrechtsverletzung und für politische Freiheit. In langen Linien geht die Veranstaltungsreihe dem Wandel des Sports entlang der Epochenbrüche von 1933, 1945 und 1989/1990 nach: Woher rührt die Wahlverwandtschaft von „Sport und Diktatur“ im 20. Jahrhundert, weshalb tut sich gerade die Erinnerungskultur im Sport so schwer damit, die Schattenseiten des eigenen Bereichs anzuerkennen und im Gedächtnis zu behalten?

Organisation der Reihe: Dr. Jutta Braun (ZZF Potsdam)

Eine Übersicht der kommenden Veranstaltungen der Reihe am 19. Mai, 4. Juli, 29. September und 1. Dezember bietet der Flyer (pdf).

NACHLESE zur VERANSTALTUNG

Link zur Bildergalerie auf der ZZF Website
Mitschnitt auf YouTube (Bundesstiftung Aufarbeitung) unter dem Link: https://www.youtube.com/watch?v=6RnuknIxN04
Medienbeiträge:
Historikerin über ukrainischen Fußball: „Sportler müssen laut sein“, taz.de, 28.3.2022 (Interview mit Kateryna Chernii)
Held oder AntagonistWelche Rolle Sportidole im Krieg spielen, Deutschlandfunk, 20.3.2022

 

 

Veranstaltungsort

Die Veranstaltung findet als Online-Podiumsdiskussion statt und wird per Livestream übertragen.
Sie können den Livestream ab 19:00 Uhr unter folgendem Link abrufen: https://youtu.be/6RnuknIxN04

Kontakt und Anmeldung

Kontakte:

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5 | 10117 Berlin
E-Mail: buero [at] bundesstiftung-aufarbeitung.de

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Dr. Jutta Braun
Am Neuen Markt 1 | 14467 Potsdam
E-Mail: braun [at] zzf-potsdam.de
 

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