Die Mauer in Potsdam. Militärhistorische und sozialwissenschaftliche Blicke auf den „antifaschistischen Schutzwall“

Vortrag
Datum: 01.12.2021
Ort: Potsdam

Beginn: 18 Uhr
Eine Veranstaltung der Reihe "Potsdamer Gespräche 2021" zum Thema "Mauern und Brücken".

Blicke konnte man/frau nur von (politisch) westlicher Seite auf sie werfen. Von dort wurde sie auch mit Farbe besprüht und galt als real existierendes Symbol für ein System, das seine eigene Bevölkerung unterdrückt und einsperrt. Von (politisch) östlicher Seite hingegen war sie nur für wenige aus der Nähe sichtbar. Viele Sperrbereiche verhinderten dies. Hier galt sie offiziell als ein „Schutzwall“ gegen äußere „faschistische“ Bedrohung.
Die Rede ist von der Mauer, für deren Bewachung immerhin Personal in der Stärke einer ganzen Division der NVA eingesetzt war. Zum Vergleich: Die Landstreitkräfte der NVA verfügten nur über sechs Divisionen. Wie sah die Lage in Potsdam aus? Die Stadt grenzte direkt an das aus drei Sektoren bestehende „West-Berlin“. In Potsdam und Umgebung waren sowohl die NVA als auch die Grenztruppen und nicht zuletzt die Rote Armee sowie der KGB stationiert. Wie stellte sich die Situation aus militärhistorischer, aber auch aus sozialwissenschaftlicher Sicht dar? Wo verlief die Mauer? Wie gingen die Potsdamerinnen und Potsdamer damit um? Wie lebten sie? Wie war es um die Kontakte zwischen den „bewaffneten Organen“ und der Zivilgesellschaft bestellt?
Diesen und anderen Fragen widmet sich diese Veranstaltung im Rahmen der "Potsdamer Gespräche 2021" zum Thema "Mauern und Brücken".

Referent*innen: Katrin Grosser, Harald Potempa
Moderation: Martin Schaad

Die Diplom-Pädagogin Katrin Grosser ist stellvertretende Sprecherin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und wiss. Mitarbeiterin im Projektbereich Medien der Abteilung Bildung im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.
 
Der Historiker Oberstleutnant Dr. Harald Potempa ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projektbereich Medien am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Gleichzeitig ist er Pressestabsoffizier für das ZMSBw und Redakteur der Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung.

Der Historiker Dr. Martin Schaad ist stellvertretender Direktor des Einstein Forums in Potsdam.

 

Organisation dieser Veranstaltung: Einstein Forum und Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

Weitere Informationen auf der Website des Einstein Forums:
https://einsteinforum.de/veranstaltungen/die-mauer-in-potsdam-militarhistorische-und-sozialwissenschaftliche-blicke-auf-den-antifaschistischen-schutzwall/

 

Veranstaltungsort

Einstein Forum
Am Neuen Markt 7, 14467 Potsdam
Die Veranstaltung findet unter Beachtung der 3G-Regeln statt.

Live Stream via Zoom auf dieser Website.

Kontakt und Anmeldung

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Eine Ameldung unter einsteinforum [at] einsteinforum.de ist erforderlich.

Kontakt:
Einstein Forum
Am Neuen Markt 7, 14467 Potsdam

Veranstaltungen

Die Mauer in Potsdam. Militärhistorische und sozialwissenschaftliche Blicke auf den „antifaschistischen Schutzwall“

Vortrag
Datum: 01.12.2021
Ort: Potsdam

Beginn: 18 Uhr
Eine Veranstaltung der Reihe "Potsdamer Gespräche 2021" zum Thema "Mauern und Brücken".

Blicke konnte man/frau nur von (politisch) westlicher Seite auf sie werfen. Von dort wurde sie auch mit Farbe besprüht und galt als real existierendes Symbol für ein System, das seine eigene Bevölkerung unterdrückt und einsperrt. Von (politisch) östlicher Seite hingegen war sie nur für wenige aus der Nähe sichtbar. Viele Sperrbereiche verhinderten dies. Hier galt sie offiziell als ein „Schutzwall“ gegen äußere „faschistische“ Bedrohung.
Die Rede ist von der Mauer, für deren Bewachung immerhin Personal in der Stärke einer ganzen Division der NVA eingesetzt war. Zum Vergleich: Die Landstreitkräfte der NVA verfügten nur über sechs Divisionen. Wie sah die Lage in Potsdam aus? Die Stadt grenzte direkt an das aus drei Sektoren bestehende „West-Berlin“. In Potsdam und Umgebung waren sowohl die NVA als auch die Grenztruppen und nicht zuletzt die Rote Armee sowie der KGB stationiert. Wie stellte sich die Situation aus militärhistorischer, aber auch aus sozialwissenschaftlicher Sicht dar? Wo verlief die Mauer? Wie gingen die Potsdamerinnen und Potsdamer damit um? Wie lebten sie? Wie war es um die Kontakte zwischen den „bewaffneten Organen“ und der Zivilgesellschaft bestellt?
Diesen und anderen Fragen widmet sich diese Veranstaltung im Rahmen der "Potsdamer Gespräche 2021" zum Thema "Mauern und Brücken".

Referent*innen: Katrin Grosser, Harald Potempa
Moderation: Martin Schaad

Die Diplom-Pädagogin Katrin Grosser ist stellvertretende Sprecherin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und wiss. Mitarbeiterin im Projektbereich Medien der Abteilung Bildung im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.
 
Der Historiker Oberstleutnant Dr. Harald Potempa ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projektbereich Medien am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Gleichzeitig ist er Pressestabsoffizier für das ZMSBw und Redakteur der Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung.

Der Historiker Dr. Martin Schaad ist stellvertretender Direktor des Einstein Forums in Potsdam.

 

Organisation dieser Veranstaltung: Einstein Forum und Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

Weitere Informationen auf der Website des Einstein Forums:
https://einsteinforum.de/veranstaltungen/die-mauer-in-potsdam-militarhistorische-und-sozialwissenschaftliche-blicke-auf-den-antifaschistischen-schutzwall/

 

Veranstaltungsort

Einstein Forum
Am Neuen Markt 7, 14467 Potsdam
Die Veranstaltung findet unter Beachtung der 3G-Regeln statt.

Live Stream via Zoom auf dieser Website.

Kontakt und Anmeldung

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Eine Ameldung unter einsteinforum [at] einsteinforum.de ist erforderlich.

Kontakt:
Einstein Forum
Am Neuen Markt 7, 14467 Potsdam

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