Übergangsgesellschaft. Ein Gespräch zum Theater in der DDR und nach 1989

13.02.2020

Ort: Potsdam
Veranstalter: Förderkreis des Hans Otto Theaters in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF Potsdam)

Gäste: Rita Feldmeier, Ruth Reinecke, Jörg Schüttauf und Stephan Märki
Moderation: Dr. Peter Ulrich Weiß (ZZF Potsdam)
Begrüßung: Katja Dietrich-Kröck (Förderkreis Hans Otto Theater), Bettina Jahnke (Intendantin des Hans Otto Theaters), Professor Martin Sabrow (Direktor des ZZF Potsdam)
Einführungsvortrag: Dr. Jutta Braun (ZZF Potsdam)

Theater in der DDR bot eine kritische Ersatzöffentlichkeit. Viele Werke und Inszenierungen übten Kritik an den Verhältnissen im Staatssozialismus. Das führte zu Zensur und Auftrittsverboten. Am 4. November 1989 auf dem Ost-Berliner Alexanderplatz traten Theaterschaffende von der Bühne auf die Straße. Doch nach der ersten Euphorie war die Krise bald allumfassend. 30 Jahre später blicken wir zurück auf jene ereignisreiche Zeit um 1989 und fragen: Mit welchen Gewissheiten und Hoffnungen spielten und
inszenierten Künstler*innen in der DDR? Was veränderte sich 1989? Wandelte sich der Stellenwert der Bühnen für die Gesellschaft? Und welche Erneuerung erlebten Spielplangestaltung und Publikumsresonanz? Lassen sich aus den damals gemachten Erfahrungen Wünsche und Forderungen an das heutige Theater ableiten? (mehr zur Veranstaltung und den Gäste lesen)

Fotos: Marion Schlöttke