Hanno Hochmuth erhält "Geisteswissenschaften International" Übersetzungspreis

20.04.2018

ZZF-Historiker Dr. Hanno Hochmuth wurde im April 2018 für sein Buch "Kiezgeschichte. Friedrichshain und Kreuzberg im geteilten Berlin" im Rahmen des Übersetzungsprogramms „Geisteswissenschaften International" ausgezeichnet. Der Preis wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt, der Fritz Thyssen Stiftung und der VG Wort vergeben und dient der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Werke in die englische Sprache.

In seiner Studie über die früheren Berliner Arbeiterbezirke Friedrichshain und Kreuzberg, die 2016 an der Freien Universität als Dissertation angenommen wurde, fragt Hanno Hochmuth nach den historischen Voraussetzungen für die heutige Gentrifizierung der beiden Altbauviertel. Er untersucht die geteilte Geschichte Berlins am Beispiel des Wohnens, der Kirche sowie des Vergnügens und zeigt, wie der Kiez in Ost und West erfunden wurde.

Das Buch kann beim Wallstein Verlag bestellt werden.

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