Themenschwerpunkt über die schwierige Geschichte der Transformation Ostdeutschlands auf "Zeitgeschichte-online" (ZOL)

19.03.2019

In diesem Jahr wird es 30 Jahre her sein, dass die Berliner Mauer gefallen ist. Die Ost-West-Deutungskonflikte sind im Jubiläumsjahr des Mauerfalls weiterhin allgegenwärtig. Das gestern auf Zeitgeschichte-online von Kerstin Brückweh und Marcus Böick veröffentlichte Dossier mit dem Titel "Weder Ost noch West" bietet eine erste Bestandsaufnahme der zeithistorischen Forschungen zur langen Geschichte von 1989/90. Zudem kommen Autor*innen außerhalb der historischen Zunft zu Wort, die Ihre Eindrücke und ihre Erwartungen formulieren. Die 22 Beiträge widmen sich nach einer Einleitung von Kerstin Brückweh und Marcus Böick fünf Themenfelder: Räume ("Sonderfall Ostdeutschland?"), Forschungsberichte (Institutionen, Alltag, Ideen), Methoden (Wie kann die Transformationsgeschichte erforscht werden?),  Aufarbeitung (Rückblicke und Perspektiven) und Vermittlung (Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit).

Mit Beiträgen von: Christopher Banditt, Marcus Böick, Frank Bösch, Uta Bretschneider, Kerstin Brückweh, Christian Hirte, Sven Johne, Paul Kaiser, Wolf-Rüdiger Knoll, Raj Kollmorgen, Ilko-Sascha Kowalczuk, Ines Langellüddecke, Christoph Links, Christoph Lorke, Ulrich Mählert, Florian Peters, Angela Siebold, Annette Weinke, Jutta Braun und Peter Ulrich Weiß, Ana Kladnik und Thomas Lindenberger und Mojmír Stránský und Steffi Unger, Anja Schröter und Clemens Villinger, Jörg Ganzenmüller und Christiane Kuller.

Beitrag "Weder Ost noch West" auf Zeitgeschichte-online lesen (veröffentlicht am 18. März 2019)

Zeitgeschichte-online ist ein Fachportal auf Zeitgeschichte digital (www.zeitgeschichte-digital.de) mit dem das ZZF eine eigene digitale Forschungsinfrastruktur für die Zeitgeschichte entwickelt hat.

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