Umkämpfte Arenen – Berliner Stadien im Wettstreit der Erinnerungskulturen

Podiumsdiskussion
Datum: 29.09.2022
Ort: Berlin und Online

Vierte Veranstaltung der fünfteiligen Reihe „Im Lauf durch die Epochen: Sport und Systemwechsel im 20. Jahrhundert“, einer Reihe des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF Potsdam), des Zentrums deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei

Die Veranstaltung widmet sich der Geschichte und Zukunft von Berlins Stadien: Muss das Olympiagelände – Ort der Spiele von 1936 – „entnazifiziert“ werden? Benötigen der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und andere Sportstätten im ehemaligen Ost-Berlin eine historische Kommentierung? In der Diskussionsrunde soll zudem die Rolle internationaler Stadien in Demokratie und Diktatur und ihre erinnerungskulturelle Symbolkraft thematisiert werden.

Es diskutieren auf dem Podium die Expert*innen:

Professor Dr.-Ing. h.c Volkwin Marg (Architekt, gestaltete das Berliner Olympiastadion und internationale Arenen, u.a. Olympiastadion Kiew)
Professor Dr. Ulrich Pfeil (Université de Lorraine, Metz, erforscht die Geschichte des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks)
Dr. Veronika Springmann (Historikerin und Sportwissenschaftlerin, Leiterin des Sportmuseums Berlin)
Gerald Karpa (Klubchronist 1. FC Union Berlin)
Philipp Dittrich (Architekt, "Bürgerinitiative Jahnsportpark")

Moderation: Dr. Jutta Braun (Historikerin, ZZF Potsdam)

Zur fünfteiligen Veranstaltungsreihe „Im Lauf durch die Epochen: Sport und Systemwechsel im 20. Jahrhundert“

Sport gilt als Medium der Vermittlung, der Völkerverständigung und der Emanzipation des Individuums. Der Hochleistungssport des 20. Jahrhunderts hat jedoch auch gegenteilige Phänomene hervorgebracht: Athleten wurden politisch und körperlich zum Zwecke der Staatsräson instrumentalisiert. Doch immer wieder stritten auch Sportidole gegen Menschenrechtsverletzung und für politische Freiheit. In langen Linien geht die Veranstaltungsreihe dem Wandel des Sports entlang der Epochenbrüche von 1933, 1945 und 1989/1990 nach: Woher rührt die Wahlverwandtschaft von „Sport und Diktatur“ im 20. Jahrhundert, weshalb tut sich gerade die Erinnerungskultur im Sport so schwer damit, die Schattenseiten des eigenen Bereichs anzuerkennen und im Gedächtnis zu behalten?

Organisation der Reihe: Dr. Jutta Braun (ZZF Potsdam)

Eine Übersicht aller Veranstaltungen der Reihe bietet der Flyer (pdf). Die letzte Veranstaltung der Reihe mit dem Titel "SPIEL OHNE GRENZEN? FUSSBALL IN DER TRANSFORMATION" findet am 1. Dezember 2022 statt.

Veranstaltungsort

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin

und

Livestream: Das Podiumsgespräch wird zudem unter folgendem Link live übertragen: https://youtu.be/gIWfYuKGUQ8

 

Kontakt und Anmeldung

Die Veranstaltung findet in der Bundestiftung Aufarbeitung statt; es gilt eine Maskenempfehlung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt:
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5 | 10117 Berlin
E-Mail: buero [at] bundesstiftung-aufarbeitung.de

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Dr. Jutta Braun
Am Neuen Markt 1 | 14467 Potsdam
E-Mail: braun [at] zzf-potsdam.de

Veranstaltungen

Umkämpfte Arenen – Berliner Stadien im Wettstreit der Erinnerungskulturen

Podiumsdiskussion
Datum: 29.09.2022
Ort: Berlin und Online

Vierte Veranstaltung der fünfteiligen Reihe „Im Lauf durch die Epochen: Sport und Systemwechsel im 20. Jahrhundert“, einer Reihe des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF Potsdam), des Zentrums deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei

Die Veranstaltung widmet sich der Geschichte und Zukunft von Berlins Stadien: Muss das Olympiagelände – Ort der Spiele von 1936 – „entnazifiziert“ werden? Benötigen der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und andere Sportstätten im ehemaligen Ost-Berlin eine historische Kommentierung? In der Diskussionsrunde soll zudem die Rolle internationaler Stadien in Demokratie und Diktatur und ihre erinnerungskulturelle Symbolkraft thematisiert werden.

Es diskutieren auf dem Podium die Expert*innen:

Professor Dr.-Ing. h.c Volkwin Marg (Architekt, gestaltete das Berliner Olympiastadion und internationale Arenen, u.a. Olympiastadion Kiew)
Professor Dr. Ulrich Pfeil (Université de Lorraine, Metz, erforscht die Geschichte des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks)
Dr. Veronika Springmann (Historikerin und Sportwissenschaftlerin, Leiterin des Sportmuseums Berlin)
Gerald Karpa (Klubchronist 1. FC Union Berlin)
Philipp Dittrich (Architekt, "Bürgerinitiative Jahnsportpark")

Moderation: Dr. Jutta Braun (Historikerin, ZZF Potsdam)

Zur fünfteiligen Veranstaltungsreihe „Im Lauf durch die Epochen: Sport und Systemwechsel im 20. Jahrhundert“

Sport gilt als Medium der Vermittlung, der Völkerverständigung und der Emanzipation des Individuums. Der Hochleistungssport des 20. Jahrhunderts hat jedoch auch gegenteilige Phänomene hervorgebracht: Athleten wurden politisch und körperlich zum Zwecke der Staatsräson instrumentalisiert. Doch immer wieder stritten auch Sportidole gegen Menschenrechtsverletzung und für politische Freiheit. In langen Linien geht die Veranstaltungsreihe dem Wandel des Sports entlang der Epochenbrüche von 1933, 1945 und 1989/1990 nach: Woher rührt die Wahlverwandtschaft von „Sport und Diktatur“ im 20. Jahrhundert, weshalb tut sich gerade die Erinnerungskultur im Sport so schwer damit, die Schattenseiten des eigenen Bereichs anzuerkennen und im Gedächtnis zu behalten?

Organisation der Reihe: Dr. Jutta Braun (ZZF Potsdam)

Eine Übersicht aller Veranstaltungen der Reihe bietet der Flyer (pdf). Die letzte Veranstaltung der Reihe mit dem Titel "SPIEL OHNE GRENZEN? FUSSBALL IN DER TRANSFORMATION" findet am 1. Dezember 2022 statt.

Veranstaltungsort

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin

und

Livestream: Das Podiumsgespräch wird zudem unter folgendem Link live übertragen: https://youtu.be/gIWfYuKGUQ8

 

Kontakt und Anmeldung

Die Veranstaltung findet in der Bundestiftung Aufarbeitung statt; es gilt eine Maskenempfehlung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt:
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5 | 10117 Berlin
E-Mail: buero [at] bundesstiftung-aufarbeitung.de

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Dr. Jutta Braun
Am Neuen Markt 1 | 14467 Potsdam
E-Mail: braun [at] zzf-potsdam.de

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