Kooperationsprojekte des ZZF

Das ZZF ist an verschiedenen Ausstellungs- und Website-Projekten beteiligt, die sich an eine breite Öffentlichkeit wenden.

Aktuell gehören dazu:

Ausstellungsprojekt: »Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt«

Das ZZF und die Stiftung Stadtmuseum Berlin haben eine gemeinsame Sonderausausstellung zu Ost-Berlin gestaltet. Die Ausstellung ist vom 11. Mai bis 9. November 2019 im Ephraim-Palais im Berliner Nikolaiviertel zu sehen und bietet neue Perspektiven auf die einstige Metropole des Ostens. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die sozialen und kulturellen Dimensionen des urbanen Lebens in Ost-Berlin. Studierende des Masterstudiengangs Public History entwickelten für die Ausstellung moderne Partizipationsangebote, die gleichermaßen im Museum und im Berliner Stadtraum genutzt werden können. Näheres zur Ausstellung erfahren Sie unter: www.ost.berlin
Zum Eröffnungs-Programm der Sonderausstellung am 10. und 11. Mai 2019 gelangen Sie hier

Leitung am ZZF: Dr. Jürgen Danyel (Kurator der Ausstellung) und Dr. Hanno Hochmuth (Co-Kurator der Ausstellung)


»Stumme Zeugnisse 1939 - Der deutsche Überfall auf Polen in Bildern und Dokumenten«

Studierende des Public History Masterstudiengangs der Freien Universität Berlin/ZZF Potsdam in Kooperation mit dem Haus der Wannsee-Konferenz und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Am 1. September 2019 jährt sich der deutsche Überfall auf Polen zum 80. Mal. Das Datum markiert den Beginn des Zweiten Weltkrieges in Europa. Sowohl in der polnischen Bevölkerung als auch unter den deutschen Soldaten gab es viele, die ihre Erfahrungen und Kriegserlebnisse festhielten – in Form von Fotos, Briefen und Tagebucheinträgen. Diese Zeugnisse sind heute wichtige Dokumente der Zeitgeschichte und dokumentieren einen verbrecherischen Krieg. Ziel des Projekts ist es, die öffentliche Auseinandersetzung mit familienbiografischen Zeugnissen zum Zweiten Weltkrieg aus deutscher und polnischer Perspektive zu fördern. Dazu sollen Fotos, Briefe und Tagebücher aus Privatbesitz, die den deutschen Überfall auf Polen dokumentieren, gesammelt und ein Teil des Materials soll digitalisiert, historisch eingeordnet und der Öffentlichkeit in einer Online-Ausstellung zugänglich gemacht werden.

Die Vernissage findet am 1. September 2019 im Zeughauskino des DHM Berlin statt.

Projektverantwortliche am ZZF Potsdam: Dr. Irmgard Zündorf


Lernort Keibelstraße

Projektteam: Karolína Bukovská, Lucas Frings, Jona Schapira
Projektleitung: Birgit Marzinka (Lernort Keibelstraße), Irmgard Zündorf (ZZF Potsdam)

Zwischen 1951 und 1990 befand sich in der Keibelstraße in Berlin-Mitte eine Untersuchungshaftanstalt (UHA). Sie war an das benachbarte Präsidium der Volkspolizei angegliedert. Die UHA Keibelstraße war die einzige Ost-Berliner Untersuchungshaftanstalt der Volkspolizei, in der auch Frauen inhaftiert wurden. Ab 1990 nutzen Film- und Musikproduzent*innen die unteren Stockwerke der ehemaligen Haftanstalt als Kulisse. Die modernisierten Zellen im sechsten Obergeschoss dienten von 1992 bis 1996 als Polizei- und Abschiebegewahrsam. Der Lernort Keibelstraße wurde im Februar 2019 eröffnet.

Träger des Lernortes ist die Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e.V. Die Einrichtung wird durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert. Kooperationspartner für den Aufbau der Dauerausstellung, die Textgestaltung sowie die Entwicklung der Bildungsmaterialien ist neben dem ZZF der Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte der Freien Universität Berlin.
http://www.keibelstrasse.de


Schülerkalender 2019/2020 zum Thema »Friedliche Revolution«

Gemeinsam mit der Öffentlichkeitsarbeit des Brandenburger Landtags hat der Bereich Public History Texte für den Schülerkalender 2019/2020 zum Thema "Friedliche Revolution" verfasst. Darin wird sowohl der Kalte Krieg als auch die SED-Diktatur erklärt. Einzelne Themen wie die "Stasi", "Konsumgesellschaft" oder "Kunst im Sozialismus" werden vertiefend beschrieben, bevor das Ende der DDR mit Perestroika und Glasnost, Krise, Massenflucht und Oppositionsbewegung behandelt wird.


Zeitgeschichtliche Erinnerungsorte in Brandenburg

Zweiunddreißig zeitgeschichtlichen Erinnerungsorten in Brandenburg aus der Zeit der NS-Diktatur von 1933 bis 1945 und der SBZ/DDR-Diktatur von 1945-1989/90 galt ein bereichs- und abteilungsübergreifendes Projekt des ZZF, das in Zusammenarbeit mit der TMB Tourismus Marketing Brandenburg GmbH durchgeführt und im Frühjahr 2018 abgeschlossen wurde.

Es entstanden kurze Informationstexte von Jürgen Danyel, Hans-Hermann Hertle, Elke Kimmel, Thomas Schaarschmidt, Peter Ulrich Weiß und Irmgard Zündorf zu Orten der Zeitgeschichte, die nicht nur für die brandenburgische, sondern für die gesamte deutsche und teilweise sogar europäische Geschichte von herausragender Bedeutung waren. Sie sind seit Ende März 2018 auf der Internetseite der TMB dargestellt.


Multimediale Dokumentation der Geschichte der Berliner Mauer 1961-1989/90

www.chronik-der-mauer.de und Smartphone/iPad-App „Die Berliner Mauer“

Langzeit-Kooperationsprojekt des ZZF mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio

Projekt-Verantwortliche:
Dr. Hans-Hermann Hertle (ZZF) · Sabine Berthold/Thorsten Schilling (Bundeszentrale für politische Bildung) · Birte Lock/Egbert Meyer (Deutschlandradio)
Redakteurin: Lydia Dollmann
Englische Übersetzung: Timothy Jones

Die Website und die App werden fortlaufend überarbeitet, aktualisiert und inhaltlich erweitert. 
Zur detaillierten Projektbeschreibung


Dokumentationsprojekt: »Achtung Grenze - Das Sperrgebiet der DDR in Potsdam 1961-89«
Open Air Dauerausstellung seit dem 10. April 2019

Das Kooperationsprojekt des ZZF mit dem Verein "Erinnerungsorte Potsdamer Grenze" verfolgte das Ziel, als Vorbereitung einer Ausstellung eine fachlich fundierte Dokumentation für den zeithistorisch relevanten und zugleich für eine breite Öffentlichkeit höchst interessanten Abschnitt der berlin-brandenburgischen Mauer nördlich der Glienicker Brücke für die Zeit von 1945-1990 zu erstellen. Es wurde von Florentine Schmidtmann, assoziierte Doktorandin am ZZF, bearbeitet und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

Ein Geschichtspfad mit acht Stelen zwischen Glienicker Brücke und dem Postenturm des Wasser-Grenzübergangs Nedlitz am Ende der Bertinistraße informiert seit dem 10. April 2019 darüber. Die Open Air Ausstellung ist ganzjährig zu besuchen.
Bereits seit dem 9. November 2018 freigeschaltet ist das Internet-Portal www.grenze-potsdam.de mit vertiefenden Informationen sowie Bild-, Audio- und Videomaterialien über das ehemalige Grenzgebiet in deutscher und englischer Sprache. Es richtet sich an internationale Besucherinnen und Besucher genauso wie an Potsdamer und Berliner auf Spurensuche zur deutschen-deutschen Teilung. Eine interaktive Karte zeigt das Grenzgebiet mit den Sperranlagen im Zustand des Jahres 1981.Bisher teils unveröffentlichte Fotografien und Pläne zeigen, wie die heutige UNESCO-Parklandschaft von einem Todesstreifen durchzogen war, der auch nachts taghell beleuchtet war.Informiert wird unter anderem über den Alltag im Grenzgebiet, über waghalsige Fluchten über die Glienicker Brücke und durch den Jungfernsee sowie über den Wasser-Grenzübergang Nedlitz, dessen Postenturm eines der wenigen Relikte der DDR-Grenze ist.

Internet-Portal www.grenze-potsdam.de

Übersichtskarte - Infopfad (Grafik-Nachweis: Soner Ipekcioglu_Agentur Die Setzer)

Lesen Sie hier den Bericht von Marion Schlöttke über die Ausstellungseröffnung.

Leitung am ZZF: Prof. Dr. Frank Bösch, Dr. Hans-Hermann Hertle
Projektbearbeiterin: Florentine Schmidtmann


www.17Juni53.de – Online-Projekt

Abgeschlossenes Kooperationsprojekt des ZZF mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio
Projektleitung am ZZF: Dr. Hans Hermann-Hertle

Der 17. Juni 1953 hatte eine Vorgeschichte – und er hatte weitreichende Folgen. Die multimediale Website, die den Zeitraum von April 1952 bis Ende 1953 abdeckt, rekonstruiert den Weg in die Krise, den Aufstand selbst und die Zeit nach dem 17. Juni: Dargestellt werden die Ursachen, der Verlauf und die Folgen. Eine Vielfalt unterschiedlicher Quellen illustriert und ergänzt die Textinformationen: Filmausschnitte, Fotos, Originaltöne aus dem RIAS-Archiv, Zeitzeugeninterviews, Zeitungsausschnitte, Flugblätter sowie Dokumente aus deutschen und internationalen Archiven.
Das Themenportal, das 2003 online gestellt wurde, betrachtet einerseits die vielschichtigen Ereignisse und Entwicklungen in verschiedenen Städten und Orten der DDR zwischen 1952 und 1954 und andererseits die mit dem 17. Juni 1953 zusammenhängenden nationalen und internationalen Entwicklungen. Die Recherchen wurden 2004 abgeschlossen und die Website 2013 lediglich geringfügig aktualisiert. Das materialreiche Portal steht zeitgeschichtlich interessierten Nutzerinnen und Nutzern als thematisches Archiv auch in Zukunft offen.

www.17Juni53.de

Public History

Kooperationsprojekte des ZZF

Das ZZF ist an verschiedenen Ausstellungs- und Website-Projekten beteiligt, die sich an eine breite Öffentlichkeit wenden.

Aktuell gehören dazu:

Ausstellungsprojekt: »Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt«

Das ZZF und die Stiftung Stadtmuseum Berlin haben eine gemeinsame Sonderausausstellung zu Ost-Berlin gestaltet. Die Ausstellung ist vom 11. Mai bis 9. November 2019 im Ephraim-Palais im Berliner Nikolaiviertel zu sehen und bietet neue Perspektiven auf die einstige Metropole des Ostens. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die sozialen und kulturellen Dimensionen des urbanen Lebens in Ost-Berlin. Studierende des Masterstudiengangs Public History entwickelten für die Ausstellung moderne Partizipationsangebote, die gleichermaßen im Museum und im Berliner Stadtraum genutzt werden können. Näheres zur Ausstellung erfahren Sie unter: www.ost.berlin
Zum Eröffnungs-Programm der Sonderausstellung am 10. und 11. Mai 2019 gelangen Sie hier

Leitung am ZZF: Dr. Jürgen Danyel (Kurator der Ausstellung) und Dr. Hanno Hochmuth (Co-Kurator der Ausstellung)


»Stumme Zeugnisse 1939 - Der deutsche Überfall auf Polen in Bildern und Dokumenten«

Studierende des Public History Masterstudiengangs der Freien Universität Berlin/ZZF Potsdam in Kooperation mit dem Haus der Wannsee-Konferenz und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Am 1. September 2019 jährt sich der deutsche Überfall auf Polen zum 80. Mal. Das Datum markiert den Beginn des Zweiten Weltkrieges in Europa. Sowohl in der polnischen Bevölkerung als auch unter den deutschen Soldaten gab es viele, die ihre Erfahrungen und Kriegserlebnisse festhielten – in Form von Fotos, Briefen und Tagebucheinträgen. Diese Zeugnisse sind heute wichtige Dokumente der Zeitgeschichte und dokumentieren einen verbrecherischen Krieg. Ziel des Projekts ist es, die öffentliche Auseinandersetzung mit familienbiografischen Zeugnissen zum Zweiten Weltkrieg aus deutscher und polnischer Perspektive zu fördern. Dazu sollen Fotos, Briefe und Tagebücher aus Privatbesitz, die den deutschen Überfall auf Polen dokumentieren, gesammelt und ein Teil des Materials soll digitalisiert, historisch eingeordnet und der Öffentlichkeit in einer Online-Ausstellung zugänglich gemacht werden.

Die Vernissage findet am 1. September 2019 im Zeughauskino des DHM Berlin statt.

Projektverantwortliche am ZZF Potsdam: Dr. Irmgard Zündorf


Lernort Keibelstraße

Projektteam: Karolína Bukovská, Lucas Frings, Jona Schapira
Projektleitung: Birgit Marzinka (Lernort Keibelstraße), Irmgard Zündorf (ZZF Potsdam)

Zwischen 1951 und 1990 befand sich in der Keibelstraße in Berlin-Mitte eine Untersuchungshaftanstalt (UHA). Sie war an das benachbarte Präsidium der Volkspolizei angegliedert. Die UHA Keibelstraße war die einzige Ost-Berliner Untersuchungshaftanstalt der Volkspolizei, in der auch Frauen inhaftiert wurden. Ab 1990 nutzen Film- und Musikproduzent*innen die unteren Stockwerke der ehemaligen Haftanstalt als Kulisse. Die modernisierten Zellen im sechsten Obergeschoss dienten von 1992 bis 1996 als Polizei- und Abschiebegewahrsam. Der Lernort Keibelstraße wurde im Februar 2019 eröffnet.

Träger des Lernortes ist die Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e.V. Die Einrichtung wird durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert. Kooperationspartner für den Aufbau der Dauerausstellung, die Textgestaltung sowie die Entwicklung der Bildungsmaterialien ist neben dem ZZF der Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte der Freien Universität Berlin.
http://www.keibelstrasse.de


Schülerkalender 2019/2020 zum Thema »Friedliche Revolution«

Gemeinsam mit der Öffentlichkeitsarbeit des Brandenburger Landtags hat der Bereich Public History Texte für den Schülerkalender 2019/2020 zum Thema "Friedliche Revolution" verfasst. Darin wird sowohl der Kalte Krieg als auch die SED-Diktatur erklärt. Einzelne Themen wie die "Stasi", "Konsumgesellschaft" oder "Kunst im Sozialismus" werden vertiefend beschrieben, bevor das Ende der DDR mit Perestroika und Glasnost, Krise, Massenflucht und Oppositionsbewegung behandelt wird.


Zeitgeschichtliche Erinnerungsorte in Brandenburg

Zweiunddreißig zeitgeschichtlichen Erinnerungsorten in Brandenburg aus der Zeit der NS-Diktatur von 1933 bis 1945 und der SBZ/DDR-Diktatur von 1945-1989/90 galt ein bereichs- und abteilungsübergreifendes Projekt des ZZF, das in Zusammenarbeit mit der TMB Tourismus Marketing Brandenburg GmbH durchgeführt und im Frühjahr 2018 abgeschlossen wurde.

Es entstanden kurze Informationstexte von Jürgen Danyel, Hans-Hermann Hertle, Elke Kimmel, Thomas Schaarschmidt, Peter Ulrich Weiß und Irmgard Zündorf zu Orten der Zeitgeschichte, die nicht nur für die brandenburgische, sondern für die gesamte deutsche und teilweise sogar europäische Geschichte von herausragender Bedeutung waren. Sie sind seit Ende März 2018 auf der Internetseite der TMB dargestellt.


Multimediale Dokumentation der Geschichte der Berliner Mauer 1961-1989/90

www.chronik-der-mauer.de und Smartphone/iPad-App „Die Berliner Mauer“

Langzeit-Kooperationsprojekt des ZZF mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio

Projekt-Verantwortliche:
Dr. Hans-Hermann Hertle (ZZF) · Sabine Berthold/Thorsten Schilling (Bundeszentrale für politische Bildung) · Birte Lock/Egbert Meyer (Deutschlandradio)
Redakteurin: Lydia Dollmann
Englische Übersetzung: Timothy Jones

Die Website und die App werden fortlaufend überarbeitet, aktualisiert und inhaltlich erweitert. 
Zur detaillierten Projektbeschreibung


Dokumentationsprojekt: »Achtung Grenze - Das Sperrgebiet der DDR in Potsdam 1961-89«
Open Air Dauerausstellung seit dem 10. April 2019

Das Kooperationsprojekt des ZZF mit dem Verein "Erinnerungsorte Potsdamer Grenze" verfolgte das Ziel, als Vorbereitung einer Ausstellung eine fachlich fundierte Dokumentation für den zeithistorisch relevanten und zugleich für eine breite Öffentlichkeit höchst interessanten Abschnitt der berlin-brandenburgischen Mauer nördlich der Glienicker Brücke für die Zeit von 1945-1990 zu erstellen. Es wurde von Florentine Schmidtmann, assoziierte Doktorandin am ZZF, bearbeitet und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

Ein Geschichtspfad mit acht Stelen zwischen Glienicker Brücke und dem Postenturm des Wasser-Grenzübergangs Nedlitz am Ende der Bertinistraße informiert seit dem 10. April 2019 darüber. Die Open Air Ausstellung ist ganzjährig zu besuchen.
Bereits seit dem 9. November 2018 freigeschaltet ist das Internet-Portal www.grenze-potsdam.de mit vertiefenden Informationen sowie Bild-, Audio- und Videomaterialien über das ehemalige Grenzgebiet in deutscher und englischer Sprache. Es richtet sich an internationale Besucherinnen und Besucher genauso wie an Potsdamer und Berliner auf Spurensuche zur deutschen-deutschen Teilung. Eine interaktive Karte zeigt das Grenzgebiet mit den Sperranlagen im Zustand des Jahres 1981.Bisher teils unveröffentlichte Fotografien und Pläne zeigen, wie die heutige UNESCO-Parklandschaft von einem Todesstreifen durchzogen war, der auch nachts taghell beleuchtet war.Informiert wird unter anderem über den Alltag im Grenzgebiet, über waghalsige Fluchten über die Glienicker Brücke und durch den Jungfernsee sowie über den Wasser-Grenzübergang Nedlitz, dessen Postenturm eines der wenigen Relikte der DDR-Grenze ist.

Internet-Portal www.grenze-potsdam.de

Übersichtskarte - Infopfad (Grafik-Nachweis: Soner Ipekcioglu_Agentur Die Setzer)

Lesen Sie hier den Bericht von Marion Schlöttke über die Ausstellungseröffnung.

Leitung am ZZF: Prof. Dr. Frank Bösch, Dr. Hans-Hermann Hertle
Projektbearbeiterin: Florentine Schmidtmann


www.17Juni53.de – Online-Projekt

Abgeschlossenes Kooperationsprojekt des ZZF mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandradio
Projektleitung am ZZF: Dr. Hans Hermann-Hertle

Der 17. Juni 1953 hatte eine Vorgeschichte – und er hatte weitreichende Folgen. Die multimediale Website, die den Zeitraum von April 1952 bis Ende 1953 abdeckt, rekonstruiert den Weg in die Krise, den Aufstand selbst und die Zeit nach dem 17. Juni: Dargestellt werden die Ursachen, der Verlauf und die Folgen. Eine Vielfalt unterschiedlicher Quellen illustriert und ergänzt die Textinformationen: Filmausschnitte, Fotos, Originaltöne aus dem RIAS-Archiv, Zeitzeugeninterviews, Zeitungsausschnitte, Flugblätter sowie Dokumente aus deutschen und internationalen Archiven.
Das Themenportal, das 2003 online gestellt wurde, betrachtet einerseits die vielschichtigen Ereignisse und Entwicklungen in verschiedenen Städten und Orten der DDR zwischen 1952 und 1954 und andererseits die mit dem 17. Juni 1953 zusammenhängenden nationalen und internationalen Entwicklungen. Die Recherchen wurden 2004 abgeschlossen und die Website 2013 lediglich geringfügig aktualisiert. Das materialreiche Portal steht zeitgeschichtlich interessierten Nutzerinnen und Nutzern als thematisches Archiv auch in Zukunft offen.

www.17Juni53.de

Public History