Kerstin
 
Brückweh
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Kontakt

Priv.-Doz. Dr. Kerstin Brückweh

Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

E-Mail: brueckweh [at] zzf-potsdam.de

Vita

seit 10/2018
Gastwissenschaftlerin am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Universität Erfurt

seit 04/2016, zurzeit beurlaubt
Projektleiterin „Die lange Geschichte der ,Wende‘. Lebenswelt und Systemwechsel in Ostdeutschland vor, während und nach 1989“ (gefördert durch die Leibniz-Gemeinschaft)

04/2014-09/2014 | 04/2015-03/2016
Professurvertretung Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Duisburg-Essen, Historisches Institut

11/2013-03/2015
Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim BMBF- Projektverbund „Gute Arbeit“ nach dem Boom. Pilotprojekt zur Längsschnittanalyse arbeitssoziologischer Betriebsfallstudien mit neuen e-Humanities-Werkzeugen (Universität Trier) 
(Sommersemester 2014 beurlaubt)

07/2013
Habilitation, Lehrbefugnis für das Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen

02-11/2013
Forschungsstipendiatin der Max-Weber-Stiftung an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Seminar für Zeitgeschichte

02/2007-02/2013
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutsches Historisches Institut London 
(unterbrochen von April bis Oktober 2011 durch Elternzeit)

11/2009
Preis für Geisteswissenschaften der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
Verliehen für das Buch Mordlust. Serienmorde, Gewalt und Emotionen im 20. Jahrhundert

02/2005-11/2006
Redaktion Politik/Wirtschaft und Geschichte beim Stark Verlag, Freising 

10/2001-12/2004 
Promotionsstipendiatin an der Universität Bielefeld, Graduiertenkolleg „Sozialgeschichte von Gruppen, Schichten, Klassen und Eliten“

05-09/2001
Wissenschaftliche Hilfskraft, Universität Bielefeld, Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie

07/2000-04/2001
Studienabschluss (M.A.) an der Universität Bielefeld 

09/1999-06/2000
Studium, Stipendiatin des DAAD an der Johns Hopkins University, Baltimore, USA 

04/1995-08/1999 
Studium der Geschichtswissenschaft, Sozialgeschichte, Pädagogik, Literaturwissenschaft und Linguistik an der Universität Bielefeld

07/1992-03/1995    
Ausbildung und anschließende Tätigkeit als Buchhändlerin bei der Buchhandlung Schmorl & v. Seefeld Nachf. GmbH in Hannover 

Projekte

Publikationen

neu
mit Marcus Böick (Hg.), Weder Ost noch West. Ein Themenschwerpunkt über die schwierige Geschichte der Transformation Ostdeutschlands, in: Zeitgeschichte-online, März 2019, URL: https://zeitgeschichte-online.de/thema/weder-ost-noch-west

Monografien
Menschen zählen. Wissensproduktion durch britische Volkszählungen und Umfragen vom 19. Jahrhundert bis ins digitale Zeitalter (Reihe „Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London“, Bd. 76) Oldenbourg/deGruyter Verlag: Berlin/Boston 2015.

Mordlust. Serienmorde, Gewalt und Emotionen im 20. Jahrhundert (Historische Studien, Bd. 43), Campus Verlag: Frankfurt a.M./New York 2006.

Herausgegebene Bücher (Peer-Review-Verfahren)
The voice of the citizen consumer. A history of market research, consumer movements, and the political public sphere, hrsg. v. Kerstin Brückweh (Oxford University Press: Oxford 2011).

Engineering society. The role of the human and social sciences in modern societies, 1880-1980, hrsg. v. Kerstin Brückweh/ Dirk Schumann/ Richard Wetzell/ Benjamin Ziemann (Palgrave Macmillan: Basingstoke 2012).

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

mit Kathrin Zöller, Transformation Research and the Longue Durée of 1989. Combining Qualitative and Quantitative Data, in: Przegląd Socjologii Jakościowej - Qualitative Sociology Review 15 (2019), S. 72-91, online: http://przegladsocjologiijakosciowej.org/volume45_pl.php

The History of Knowledge: An Indispensable Perspective for Contemporary History, in: History of Knowledge, December 4, 2017, https://historyofknowledge.net/2017/12/04/the-history-of-knowledge-an-in....

mit Clemens Villinger, Sich (nicht) die Butter vom Brot nehmen lassen. Ein Forschungsbericht zur Konsumgeschichte zwischen Alltag, Arbeit, Kapitalismus und Globalisierung, in: Archiv für Sozialgeschichte 57 (2017), S. 463-495.

Digitale Geschichtswissenschaft in der Lehre. Ergebnisse aus dem interdisziplinären Pilotprojekt „Gute Arbeit nach dem Boom. Eine Längsschnittanalyse von SOFI-Studien mit eHumanities-Werkzeugen“, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 5/6 (2017), S.311-329.

Arbeitssoziologische Fallstudien. Wissensproduktion am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI), historisch betrachtet, in: Zeithistorische Forschungen/ Studies in Contemporary History 14 (2017), S.149-162; online: http://www.zeithistorische-forschungen.de/1-2017/id=5459.

Unter ostdeutschen Dächern. Wohneigentum zwischen Enteignung, Aneignung und Neukonstituierung der Lebenswelt in der langen Geschichte der „Wende“, in: Thomas Großbölting/Christoph Lorke (Hg.), Deutschland seit 1990. Wege in die Vereinigungsgesellschaft, Stuttgart 2017, 187-212.

Der Streit ums Eigenheim. Eine Geschichte offener Vermögensfragen vor, während und nach 1989, in: Horch und Guck 82/83 (2016), 84-87.

The ,Head of Household‘. A Long Normative History of a Statistical Category in the U.K., in: Administory. Zeitschrift für Verwaltungsgeschichte 1 (2016), 107-123. online: https://adhi.univie.ac.at/index.php/adhi/article/view/1570.

Das Eigenleben der Methoden. Eine Wissensgeschichte britischer Konsumentenklassifikationen im 20. Jahrhundert, in: Geschichte und Gesellschaft (Themenheft „Surveillance Studies“, hrsg. v. Christoph Conrad und Sven Reichardt), 1 (2016), 86-112.

mit Dirk Schumann/ Richard Wetzell,/Benjamin Ziemann, Introduction, in: dies. (Hg.), Engineering society. The role of the human and social sciences in modern societies, 1880-1980, Basingstoke 2012, 1-56.

Perspectives for a history of market research, consumer movements and the political public sphere, in: Brückweh, Kerstin (Hg.), The voice of the citizen-consumer. A history of market research, consumer movements, and the political public sphere, Oxford 2011, 3-26.

„Bedenkliche Einzelerscheinungen“ oder „antiliberale Gesinnung des ‚Durchschnittsbürgers’“? Bundesbürger äußern sich zu Strafen, Rechtsstaat und Demokratie im Fall des Sexualmörders Jürgen Bartsch, 1966-1971, in: Kießling, Friedrich/ Rieger, Bernhard (Hg.), Mit dem Wandel leben. Tradition, Neuorientierung und Transformation in der Bundesrepublik der 50er und 60er Jahre, Köln u.a. 2011, 79-105.

Ein Akt planerischer Notwendigkeit oder „an exercise in applied racism”? Die Produktion von Wissen über ethnische Herkunft in britischen Volkszählungen, in: Archiv für Sozialgeschichte 50 (2010), 353-371.

mit Martina Steber, Aufregende Zeiten? Ein Forschungsbericht zu Neuansätzen in der britischen Zeitgeschichte des Politischen, in: Archiv für Sozialgeschichte 50 (2010), 671-701.

Gewalt und Emotionen machen Geschichte(n). Serienmorde in vier Kapiteln deutscher Vergangenheit, in: Jahrbuch der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 2009, 347-355.

Dekonstruktion von Prozessakten. Wie ein Strafprozess erzählt werden kann, in: Finger, Jürgen/ Keller, Sven/ Wirsching, Andreas (Hg.), Vom Recht zur Geschichte. Akten aus NS-Prozessen als Quelle der Zeitgeschichte, Göttingen 2009, 193-204.

Qualitätssicherung in der Angewandten Geschichte. Der Schulbuch- und Lernhilfenmarkt als Beispiel, in: Wolfgang Hardtwig/ Alexander Schug (Hg.), History sells! Angewandte Geschichte als Wissenschaft und Markt, Stuttgart 2009, 174-185.  

Ein Sexualstraftäter in Medien, Gesellschaft und Strafvollzug: Das Beispiel Jürgen Bartsch, in: Weißer, Ansger (Hg.), Psychiatrie – Geschichte – Gesellschaft. Das Beispiel Eickelborn im 20. Jahrhundert, Bonn 2009, 125-144.

(mit Carl Philipp Schuck), Tagungsbericht „Consumers in the Public Sphere. Conceptualising the Political Public Sphere in a Consumer Society”, 23.–24.05.2008, London, in: H-Soz-u-Kult, 12.8.2008,http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2226
ausführliche englische Version erschienen im: DHI Bulletin (November 2008), 171-180.

Ausschluss aus dem Gerichtssaal als Folge kritischer Berichterstattung? Theodor Lessing und der Fall Haarmann 1924/25, in: Komfort-Hein, Susanne/Scholz, Susanne (Hg.), Inszenierungen des Verbrechens um 1900: Lust- und Serienmord, Ulrike Helmer Verlag: Königstein 2007, 149-164.

Fantasies of Violence. German citizens expressing their concepts of violence and ideas about democracy in letters referring to the case of the serial killer Jürgen Bartsch (1966-1971), in: Crime, Histoire & Sociétés/Crime, History and Societies, 10 (2006) 2, 53–81.

Zwei Paar Schuhe? Eine Historikerin zwischen Wirtschaft und Forschung, in: Nida-Rümelin, Julian (Hg.), Wunschmaschine Wissenschaft. Von der Lust und dem Nutzen der Forschung, Edition Körber-Stiftung: Hamburg 2006, 216–222.

Sex and Crime. Ein provokantes Thema für Zeitungsleser?, in: sowi. Das Journal für Geschichte, Politik, Wirtschaft und Kultur, 34 (2005) 4, 40–51.

Rezensionen 
Rezensionen in Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, International Affairs, Archiv für Sozialgeschichte, Sehepunkte, Neue Politische Literatur und IASL online.

Betreute Dissertationen

Clemens Villinger: Systemkritik und Distinktion. Ostdeutsche Konsumgesellschaft in der langen Geschichte der ,Wende'

Kathrin Zöller: Bildung, Leistung, Disziplin. Die ostdeutsche Schule als Lebenswelt im Umbruch