Die Rolle des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Diskurs über Armut und Arbeitslosigkeit in den 1970er bis 1990er Jahren

Dissertationsprojekt
Gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung

Der Wandel der Arbeitswelt seit den 1970er Jahren hatte einen direkten Einfluss auf das soziale Gefüge in der Bundesrepublik, z.B. durch steigende Arbeitslosigkeit, stagnierende Lohnentwicklung und wachsende soziale Ungleichheiten. Die zeitgenössische Bezeichnung als Neue Armut brachte diese Entwicklung zum Ausdruck und entwickelte sich zu einem politischen Schlagwort. Die öffentliche Formulierung von gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten bedingt neben dem politischen Handlungsdruck nach Lösungen jedoch auch Appelle an gesellschaftliche Interessenvertretungen, sich mit diesen Herausforderungen zu beschäftigen und Eingrenzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Somit wird in der Studie der Wandel der gewerkschaftlichen Positionierung anhand des Dachverbands zum Thema der aus Armut und Arbeitslosigkeit erwachsenden sozialen Folgen über die Zäsur 1989/1990 hinweg bis in die Transformationsphase des vereinigten Deutschlands untersucht. Die internen Diskussionen sowie der mediale Diskurs innerhalb gewerkschaftlicher Publikationen dienen als Spiegel der damaligen Auseinandersetzungen, die sowohl diskursgeschichtlich als auch sozialhistorisch ausgewertet werden sollen. Es gilt zu eruieren, welche Problemlösungsstrategien ergriffen wurden, ob sie sich gegenseitig beeinflussten und wie diese mit den politischen Rah-menbedingungen korrespondierten.

Teilprojekt im Rahmen des Promotionskollegs „Soziale Folgen des Wandels der Arbeitswelt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Katharina Täufert

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 1, Raum 0.19

Tel.: 0331/28991-35
Fax: 0331/28991-40
E-Mail: taeufert [at] zzf-potsdam.de

Forschung

Die Rolle des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Diskurs über Armut und Arbeitslosigkeit in den 1970er bis 1990er Jahren

Dissertationsprojekt
Gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung

Der Wandel der Arbeitswelt seit den 1970er Jahren hatte einen direkten Einfluss auf das soziale Gefüge in der Bundesrepublik, z.B. durch steigende Arbeitslosigkeit, stagnierende Lohnentwicklung und wachsende soziale Ungleichheiten. Die zeitgenössische Bezeichnung als Neue Armut brachte diese Entwicklung zum Ausdruck und entwickelte sich zu einem politischen Schlagwort. Die öffentliche Formulierung von gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten bedingt neben dem politischen Handlungsdruck nach Lösungen jedoch auch Appelle an gesellschaftliche Interessenvertretungen, sich mit diesen Herausforderungen zu beschäftigen und Eingrenzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Somit wird in der Studie der Wandel der gewerkschaftlichen Positionierung anhand des Dachverbands zum Thema der aus Armut und Arbeitslosigkeit erwachsenden sozialen Folgen über die Zäsur 1989/1990 hinweg bis in die Transformationsphase des vereinigten Deutschlands untersucht. Die internen Diskussionen sowie der mediale Diskurs innerhalb gewerkschaftlicher Publikationen dienen als Spiegel der damaligen Auseinandersetzungen, die sowohl diskursgeschichtlich als auch sozialhistorisch ausgewertet werden sollen. Es gilt zu eruieren, welche Problemlösungsstrategien ergriffen wurden, ob sie sich gegenseitig beeinflussten und wie diese mit den politischen Rah-menbedingungen korrespondierten.

Teilprojekt im Rahmen des Promotionskollegs „Soziale Folgen des Wandels der Arbeitswelt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Katharina Täufert

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 1, Raum 0.19

Tel.: 0331/28991-35
Fax: 0331/28991-40
E-Mail: taeufert [at] zzf-potsdam.de

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