Die deutsch-togoischen Beziehungen 1949-1994. „Eurafrika“, europäische Integration und die ehemalige „Musterkolonie“

Beginn des Projektes: Oktober 2019

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Im Projekt sollen die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der ehemaligen „Musterkolonie“ Togo nach 1945 untersucht werden und somit ein Beitrag zur deutschen Kolonialgeschichte, eingebettet in einen globalgeschichtlichen Rahmen, geleistet werden. Insbesondere im Hinblick auf nach 1960 stattfindende, postkoloniale Entwicklungen und den sich wandelnden Prozessen der Kooperation und Konfrontation soll die Genese der deutsch-togoischen Beziehungen in den Kontext des innerdeutschen Gegensatzes eingeordnet und im übergeordneten, globalen Rahmen des Kalten Kriegs und der europäischen Integration verortet werden. Dabei soll nicht nur die Vergangenheit Togos als deutsche, britische und französische Kolonie auf ihre Relevanz für die späteren deutsch-togoischen Beziehungen hin analysiert werden. Auch die Entwicklungslinien und Formen der postkolonialen Afrikapolitik in der BRD und der DDR sollen und ihre Bedeutung für Togo freigelegt werden. Umgekehrt soll untersucht werden, wie das deutsche Engagement in Togo aus Sicht der togoischen Beteiligten rezipiert wurde und welche Rückschlüsse sich auf die Akzeptanz ziehen lassen. Die Aktivitäten der westdeutschen Regierungen und Unternehmen stellen die Grundlage der Arbeit dar, jedoch sollen die Kontakte und Kontaktversuche der DDR zu togoischen Akteuren daran anknüpfend untersucht werden. Die Ebene der westdeutschen, ostdeutschen und togoischen Regierungen repräsentiert die Akteure, deren konvergierende bzw. divergierende Interessen näher in den Blick genommen werden sollen. Im Fokus stehen hierbei wirtschaftspolitische, soziale und ideologische Aspekte, etwaige Kontinuitätslinien und Veränderungen.

Stefan Seefelder

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Tel.: 0331/74510-126
Fax: 0331/74510-143

E-Mail: seefelder [at] zzf-potsdam.de
 

Forschung

Die deutsch-togoischen Beziehungen 1949-1994. „Eurafrika“, europäische Integration und die ehemalige „Musterkolonie“

Beginn des Projektes: Oktober 2019

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Im Projekt sollen die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der ehemaligen „Musterkolonie“ Togo nach 1945 untersucht werden und somit ein Beitrag zur deutschen Kolonialgeschichte, eingebettet in einen globalgeschichtlichen Rahmen, geleistet werden. Insbesondere im Hinblick auf nach 1960 stattfindende, postkoloniale Entwicklungen und den sich wandelnden Prozessen der Kooperation und Konfrontation soll die Genese der deutsch-togoischen Beziehungen in den Kontext des innerdeutschen Gegensatzes eingeordnet und im übergeordneten, globalen Rahmen des Kalten Kriegs und der europäischen Integration verortet werden. Dabei soll nicht nur die Vergangenheit Togos als deutsche, britische und französische Kolonie auf ihre Relevanz für die späteren deutsch-togoischen Beziehungen hin analysiert werden. Auch die Entwicklungslinien und Formen der postkolonialen Afrikapolitik in der BRD und der DDR sollen und ihre Bedeutung für Togo freigelegt werden. Umgekehrt soll untersucht werden, wie das deutsche Engagement in Togo aus Sicht der togoischen Beteiligten rezipiert wurde und welche Rückschlüsse sich auf die Akzeptanz ziehen lassen. Die Aktivitäten der westdeutschen Regierungen und Unternehmen stellen die Grundlage der Arbeit dar, jedoch sollen die Kontakte und Kontaktversuche der DDR zu togoischen Akteuren daran anknüpfend untersucht werden. Die Ebene der westdeutschen, ostdeutschen und togoischen Regierungen repräsentiert die Akteure, deren konvergierende bzw. divergierende Interessen näher in den Blick genommen werden sollen. Im Fokus stehen hierbei wirtschaftspolitische, soziale und ideologische Aspekte, etwaige Kontinuitätslinien und Veränderungen.

Stefan Seefelder

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Tel.: 0331/74510-126
Fax: 0331/74510-143

E-Mail: seefelder [at] zzf-potsdam.de
 

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