Antinazistische Sicherheitspolitik. Das Bundesinnenministerium und die Gefahr von rechts, 1940-1970

Forschungsprojekt

In den Debatten über den richtigen Umgang mit rechtem Extremismus und Populismus werden oft Vergleiche mit den Jahren nach 1918 angestellt, als in Deutschland mit der NSDAP eine nationalistische, rassistische und militaristische Partei die Macht übernahm und ganz Europa in den Abgrund riss. Vergleichbar ist die aktuelle Situation aber auch mit den Jahren nach 1945, als es Alliierten und Deutschen sehr wohl gelang, gemeinsam ein Wiedererstarken des Nationalismus, Rassismus und Militarismus zu verhindern.

Ausgehend vom Leitungspersonal des Reichs- und des Bundesinnenministeriums sowie ausgewählter amerikanischer Akteure zeichnet diese Studie nicht nur das Ringen um die richtige antinazistische Sicherheitspolitik im Zweiten Weltkrieg, in der Besatzungszeit und in der frühen Bundesrepublik nach. Sie untersucht auch, wie es schließlich gelang, die Gefahr von rechts durch eine Kombination aus Repression, Integration und Prävention zu bannen. Außerdem spürt das Buch den Folgen nach, die diese Politik für die bundesdeutsche Demokratie und ihren Rechtstaat hatte.

 

Dr. Dominik Rigoll

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 9d, Raum E. 04
Tel.: 0331/74510-121
Fax: 0331/74510-143

E-Mail: rigoll [at] zzf-potsdam.de 

Forschung

Antinazistische Sicherheitspolitik. Das Bundesinnenministerium und die Gefahr von rechts, 1940-1970

Forschungsprojekt

In den Debatten über den richtigen Umgang mit rechtem Extremismus und Populismus werden oft Vergleiche mit den Jahren nach 1918 angestellt, als in Deutschland mit der NSDAP eine nationalistische, rassistische und militaristische Partei die Macht übernahm und ganz Europa in den Abgrund riss. Vergleichbar ist die aktuelle Situation aber auch mit den Jahren nach 1945, als es Alliierten und Deutschen sehr wohl gelang, gemeinsam ein Wiedererstarken des Nationalismus, Rassismus und Militarismus zu verhindern.

Ausgehend vom Leitungspersonal des Reichs- und des Bundesinnenministeriums sowie ausgewählter amerikanischer Akteure zeichnet diese Studie nicht nur das Ringen um die richtige antinazistische Sicherheitspolitik im Zweiten Weltkrieg, in der Besatzungszeit und in der frühen Bundesrepublik nach. Sie untersucht auch, wie es schließlich gelang, die Gefahr von rechts durch eine Kombination aus Repression, Integration und Prävention zu bannen. Außerdem spürt das Buch den Folgen nach, die diese Politik für die bundesdeutsche Demokratie und ihren Rechtstaat hatte.

 

Dr. Dominik Rigoll

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Büro: Am Neuen Markt 9d, Raum E. 04
Tel.: 0331/74510-121
Fax: 0331/74510-143

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