Globalisierung und Strukturwandel

Nach dem Zweiten Weltkrieg – verstärkt seit den 1970er-Jahren und noch einmal beschleunigt ab den 1990er-Jahren – verdichteten sich die transnationalen wirtschaftlichen Verflechtungen. Wie entwickelte sich dieser oft als Globalisierung bezeichnete Prozess aus dem unternehmerischen Handeln und aus den Wirtschaftspolitiken auf nationaler, aber auch internationaler Ebene? Und welche Konsequenzen hatte er wiederum für die Unternehmen und die Politik? Wie reagierten historische Akteure auf damit verbundene Krisen, Strukturwandel und neue politische Rahmenbedingungen? Diese und weiterführende Fragen nehmen die Projekte in dem Arbeitsbereich - ausgehend vom deutschen Beispiel oder in vergleichender Perspektive - auf der Mikro- und Mesoebene in den Blick. 

Forschung

Projekte

Minister-Konferenz der WTO anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens, Genf, 18. Mai 1998. Foto: WTO, Datei auf Flickr, CC BY-SA 2.0

Wirtschaftsgeschichte der Globalisierung

André Steiner

Forschungsprojekt

Dieses Vorhaben widmet sich der Internationalisierung der Wirtschaft seit dem Beginn der Hochmoderne im ausgehenden 19. Jahrhundert bis ins späte 20. Jahrhundert.

Cockpit-Innenaufnahme eines Airbus 319, Bild: CC-BY SA 2.5

Die politische Förderung von "Zukunftsindustrien" und Innovationen in der Bundesrepublik und Großbritannien ca. 1965-1990

Ralf Ahrens

Forschungsprojekt

Die wirtschaftshistorische Forschung zum Strukturwandel im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts hat sich bisher auf die „alten“ Krisenbranchen (Kohle, Stahl, Schiffbau, Textil) konzentriert. Das Projekt nimmt stattdessen die staatliche Förderung von besonders innovativ geltenden „Zukunftsindustrien“ in den Blick. Anhand der Luft- und Raumfahrt sowie der Informations- und Kommunikationstechnologien wird vergleichend untersucht, inwiefern industriepolitische Maßnahmen national spezifischen Konzepten
folgten bzw. welche Konvergenzen sich zeigten.

 

Die deutsch-togoischen Beziehungen 1949-1994. „Eurafrika“, europäische Integration und die ehemalige „Musterkolonie“

Stefan Seefelder

Assoziiertes Dissertationsprojekt
Das Projekt stellt eine geschichtswissenschaftliche Untersuchung der deutsch-togoischen Beziehungen nach 1945 dar. Es leistet somit einen Beitrag zur deutschen Kolonialgeschichte, eingebettet in einen globalgeschichtlichen Rahmen.

"Halbierte Globalisierung“? Das Geschäftsgebaren und die Spielräume der DDR-Außenhandelsbetriebe

Lena Senoner

Dissertationsprojekt

Das Projekt untersucht, wie einzelne Außenhandelsgeschäfte der DDR zustande kamen und welche Rolle die staatlich monopolisierten Außenhandelsbetriebe bei der Vorbereitung und Abwicklung der Außenhandelstransaktionen einnahmen. Dabei ist  vor allem von Interesse, ob und welche Handlungsspielräume für einzelne Außenhandelsbetriebe im institutionellen Gefüge der DDR bestanden und wie dieses ausgefüllt wurden. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, ob und wie dabei eine Anpassung des Geschäftsgebarens an sich zunehmend globalisierende Märkte stattfinden konnte und stattand.

Globalisierung und Strukturwandel

Nach dem Zweiten Weltkrieg – verstärkt seit den 1970er-Jahren und noch einmal beschleunigt ab den 1990er-Jahren – verdichteten sich die transnationalen wirtschaftlichen Verflechtungen. Wie entwickelte sich dieser oft als Globalisierung bezeichnete Prozess aus dem unternehmerischen Handeln und aus den Wirtschaftspolitiken auf nationaler, aber auch internationaler Ebene? Und welche Konsequenzen hatte er wiederum für die Unternehmen und die Politik? Wie reagierten historische Akteure auf damit verbundene Krisen, Strukturwandel und neue politische Rahmenbedingungen? Diese und weiterführende Fragen nehmen die Projekte in dem Arbeitsbereich - ausgehend vom deutschen Beispiel oder in vergleichender Perspektive - auf der Mikro- und Mesoebene in den Blick. 

Forschung

Projekte

Minister-Konferenz der WTO anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens, Genf, 18. Mai 1998. Foto: WTO, Datei auf Flickr, CC BY-SA 2.0

Wirtschaftsgeschichte der Globalisierung

André Steiner

Forschungsprojekt

Dieses Vorhaben widmet sich der Internationalisierung der Wirtschaft seit dem Beginn der Hochmoderne im ausgehenden 19. Jahrhundert bis ins späte 20. Jahrhundert.

Cockpit-Innenaufnahme eines Airbus 319, Bild: CC-BY SA 2.5

Die politische Förderung von "Zukunftsindustrien" und Innovationen in der Bundesrepublik und Großbritannien ca. 1965-1990

Ralf Ahrens

Forschungsprojekt

Die wirtschaftshistorische Forschung zum Strukturwandel im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts hat sich bisher auf die „alten“ Krisenbranchen (Kohle, Stahl, Schiffbau, Textil) konzentriert. Das Projekt nimmt stattdessen die staatliche Förderung von besonders innovativ geltenden „Zukunftsindustrien“ in den Blick. Anhand der Luft- und Raumfahrt sowie der Informations- und Kommunikationstechnologien wird vergleichend untersucht, inwiefern industriepolitische Maßnahmen national spezifischen Konzepten
folgten bzw. welche Konvergenzen sich zeigten.

 

Die deutsch-togoischen Beziehungen 1949-1994. „Eurafrika“, europäische Integration und die ehemalige „Musterkolonie“

Stefan Seefelder

Assoziiertes Dissertationsprojekt
Das Projekt stellt eine geschichtswissenschaftliche Untersuchung der deutsch-togoischen Beziehungen nach 1945 dar. Es leistet somit einen Beitrag zur deutschen Kolonialgeschichte, eingebettet in einen globalgeschichtlichen Rahmen.

"Halbierte Globalisierung“? Das Geschäftsgebaren und die Spielräume der DDR-Außenhandelsbetriebe

Lena Senoner

Dissertationsprojekt

Das Projekt untersucht, wie einzelne Außenhandelsgeschäfte der DDR zustande kamen und welche Rolle die staatlich monopolisierten Außenhandelsbetriebe bei der Vorbereitung und Abwicklung der Außenhandelstransaktionen einnahmen. Dabei ist  vor allem von Interesse, ob und welche Handlungsspielräume für einzelne Außenhandelsbetriebe im institutionellen Gefüge der DDR bestanden und wie dieses ausgefüllt wurden. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, ob und wie dabei eine Anpassung des Geschäftsgebarens an sich zunehmend globalisierende Märkte stattfinden konnte und stattand.