Transnationale Medienbeziehungen in Europa: Internationaler Programmaustausch und kultureller Transfer als Bausteine einer europäischen Medienkultur

Seit es elektronische Medien gibt, hat ihr grenzüberschreitender Charakter große Faszination aber auch Ängste ausgelöst. Dementsprechend stark waren im 20. Jahrhundert die politischen Versuche, das eigene Territorium nach Möglichkeit gegen Einflüsse von außen zu immunisieren und die Medien für die Integration meist national definierter Gemeinschaften in den Dienst zu nehmen. Das Interesse gilt diesem Spannungsverhältnis zwischen der inhärenten Transnationalität moderner Massenmedien einerseits und den Bemühungen um Identitätsstiftung und politische Einhegung andererseits.

Forschung

Projekte

Logo der Intervision. Bild: Alex Great (Diskussion), Intervision logo, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Grenzüberschreitungen. Internationaler Programmaustausch als interkulturelle Kommunikation zwischen West- und Osteuropa am Beispiel des DDR-Fernsehens

Thomas Beutelschmidt, Annette Vowinckel

Forschungsprojekt

Aus medienhistorischer Perspektive soll am Beispiel des internationalen Programmaustauschs des DDR-Fernsehens die kulturelle Kommunikation zwischen Ost- und Westeuropa im Koordinatensystem des Kalten Krieges von Mitte der 1950er Jahre über die Phase der...

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Auslosung einer Runde des französischen Fußball-Pokals bei Radio Television Luxembourg, 1978. Foto: Liondartois, Tirage au sort de la Coupe de France dans les studios de RTL, CC BY-SA 3.0

Radio Télévision Luxembourg (RTL) als transnationaler Programmanbieter (1945–1985)

Christoph Classen

Forschungsprojekt

Radio Luxemburg war in der europäischen Rundfunklandschaft der Nachkriegszeit eine Ausnahmeerscheinung: Es handelte sich um einen kommerziellen, werbefinanzierten  Sender, der primär Gewinne erwirtschaften sollte, und er zielte auf große Teile Europas....

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