Projekte des Direktors Martin Sabrow

Historische Authentizität · Nachkriegsgeschichte Bundeskanzleramt · Erich Honecker · Gewalt gegen Weimar · Deutsche Zentralarchive · Die UdSSR und die deutsche Frage · Deutsche Gegenrevolution (1918-1934) · Tagebücher von Jürgen Kuczynski

Forschung

Projekte

Bundeskanzleramt, Schreibtisch Konrad Adenauer (Foto: Privat)

Das Kanzleramt. Bundesdeutsche Demokratie und NS-Vergangenheit

Martin Sabrow, Thomas Schaarschmidt, Annette Vowinckel

Kooperationsprojekt des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und des Institut für Zeitgeschichte München - Berlin (IfZ)

Seit Ende 2017 untersucht das ZZF gemeinsam mit dem IfZ die Rolle des Bundeskanzleramts im Spannungsfeld von demokratischem Neubeginn und NS-Vergangenheit.

Buchcover: Erich Honecker: Das Leben davor 1912-1945 (2016)

Erich Honecker
Das Leben davor. 1912-1945

Martin Sabrow

Das biografische Buchprojekt konzentriert sich auf zwei Forschungsbereiche: die Bedeutung von Biografien in den ostdeutschen Machtbeziehungen und die Rolle, die Erich Honecker für die langfristige politische Stabilität der DDR und den plötzlichen Zusammenbruch der Regierung spielte. Die Untersuchung basiert auf Honeckers Memoiren, Interviews und offiziellen Parteidokumenten und untersucht das Leben von Honecker.

Der erste Band wurde 2016 veröffentlicht:  Martin Sabrow: Erich Honecker: Das Leben davor 1912-1945, C.H. Beck Verlag, München 2016, 623 Seiten, 23 Abbildungen, ISBN 978-3-406-69809-5

Die Biographie wird fortgesetzt mit den Lebens- und Politikerjahren Erich Honeckers von 1945 bis 1994 unter dem Titel: Erich Honecker. Das Mandat der Macht.

Artikel über die Stalin-Noten in der Leipziger Volkszeitung, 1952. Foto: Deutsche Fotothek‎, Fotothek df roe-neg 0006265 023 Porträt von Margarete Däumichen mit der Leipzige, CC BY-SA 3.0 DE

Die UdSSR und die beiden deutschen Staaten 1949–1953. Quellen aus deutschen und russischen Archiven

Ole Christian Kröning, Martin Sabrow

Assoziiertes Editionsprojekt

Gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem ZZF (2013–2018)
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Sabrow
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Ole Kröning

Die von Jochen P. Laufer († 16.3.2016) initiierte Edition präsentiert erstmals neue Quellen zur wechselseitigen Außenpolitik der UdSSR, der DDR und der Bundesrepublik in der Phase nach der Gründung der beiden deutschen Staaten in ihrem Wirkungszusammenhang. Sie schließt chronologisch an Band 4 der von Jochen P. Laufer und Georgij P. Kynin herausgegebenen Edition „Die UdSSR und die deutsche Frage“ an und setzt damit die Dokumentation der nunmehr doppelten sowjetischen Deutschlandpolitik für die Zeit bis zu Stalins Tod fort

Die deutsche Gegenrevolution (1918-1934)

Martin Sabrow

Buchprojekt

Das Projekt befasst sich mit der Geschichte der putschistischen Rechten in der Weimarer Republik. Ihr elitäres Umsturzprojekt   geriet nach 1923 in den Schatten der nationalsozialistischen Massenbewegung geriet und erfuhr auch nach 1945 keine tiefergehende Auseinandersetzung, die ihrer historischen Bedeutung gerecht wurde.

Potsdam, Brauhausberg, Reichsarchiv. Bundesarchiv, Bild 183-1993-0309-501 / CC-BY-SA 3.0

Die NS-Belastung des Reichsarchivs und deren Bedeutung in der deutsch-deutschen Archivpolitik nach 1945

Martin Sabrow, Peter Ulrich Weiß

Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Bundesarchiv
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Dr. Peter Ulrich Weiß

Geht es um Diktatur-Verstrickung und politische Indienstnahme von Wissenschaft, Bildung und Verwaltung in Deutschland, blieben und bleiben Archive und Archivare meist außen vor. Das ist erstaunlich, denn als Angestellte und Dienstleister in zumeist staatlichem Auftrag befassten sie sich nicht nur mit dem komplexen Prozess der archivalischen Überlieferungsbildung, sondern auch mit der Herausgabe, Steuerung und Produktion von historischen Quellen, Geschichtsdiskursen und Herrschaftswissen.

Die Tagebücher von Jürgen Kuczynski (1957-1997)

Martin Sabrow

Editionsprojekt
Kooperationsprojekt mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Zusammen mit einem Bearbeiterteam (Dr. Jens Thiel und Chris Vogelsänger) wird eine kommentierte Edition der Tagebücher des Wirtschaftshistorikers Jürgen Kyczynski vorbereitet. Sie umfasst die Jahre 1957 bis 1997, für die die von Kuczynski verfassten Diarien fast lückenlos im hand- bzw. maschinenschriftlichen Original vorliegen. Der Edition wird ein einleitender biographischer Essay von Martin Sabrow beigefügt, der Kuczynskis Rolle als "gebundener Intellektueller" in der DDR analytisch zu fassen sucht.

Gewalt gegen Weimar

Elke Kimmel, Martin Sabrow

Medien-, Ausstellungs- und Gedenkprojekt
August 2021- Dezember 2022
Projekt in Kooperation mit der Walther-Rathenau-Gesellschaft, der Walther Rathenau Stift GmbH und Deutschlandfunk Kultur

Anlässlich des 100. Jahrestages der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau hat das ZZF in Kooperation mit der Walther Rathenau-Gesellschaft, der Rathenau Stift GmbH und dem Deutschlandfunk Kultur das Medien-, Ausstellungs- und Gedenkprojekt „Gewalt gegen Weimar“ entwickelt. Es befasst sich mit den gewaltsamen Herausforderungen der Weimarer Republik vor 100 Jahren, aber auch mit den Gefährdungen der deutschen Demokratie bis zur Gegenwart.

Projekte des Direktors Martin Sabrow

Historische Authentizität · Nachkriegsgeschichte Bundeskanzleramt · Erich Honecker · Gewalt gegen Weimar · Deutsche Zentralarchive · Die UdSSR und die deutsche Frage · Deutsche Gegenrevolution (1918-1934) · Tagebücher von Jürgen Kuczynski

Forschung

Projekte

Bundeskanzleramt, Schreibtisch Konrad Adenauer (Foto: Privat)

Das Kanzleramt. Bundesdeutsche Demokratie und NS-Vergangenheit

Martin Sabrow, Thomas Schaarschmidt, Annette Vowinckel

Kooperationsprojekt des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und des Institut für Zeitgeschichte München - Berlin (IfZ)

Seit Ende 2017 untersucht das ZZF gemeinsam mit dem IfZ die Rolle des Bundeskanzleramts im Spannungsfeld von demokratischem Neubeginn und NS-Vergangenheit.

Buchcover: Erich Honecker: Das Leben davor 1912-1945 (2016)

Erich Honecker
Das Leben davor. 1912-1945

Martin Sabrow

Das biografische Buchprojekt konzentriert sich auf zwei Forschungsbereiche: die Bedeutung von Biografien in den ostdeutschen Machtbeziehungen und die Rolle, die Erich Honecker für die langfristige politische Stabilität der DDR und den plötzlichen Zusammenbruch der Regierung spielte. Die Untersuchung basiert auf Honeckers Memoiren, Interviews und offiziellen Parteidokumenten und untersucht das Leben von Honecker.

Der erste Band wurde 2016 veröffentlicht:  Martin Sabrow: Erich Honecker: Das Leben davor 1912-1945, C.H. Beck Verlag, München 2016, 623 Seiten, 23 Abbildungen, ISBN 978-3-406-69809-5

Die Biographie wird fortgesetzt mit den Lebens- und Politikerjahren Erich Honeckers von 1945 bis 1994 unter dem Titel: Erich Honecker. Das Mandat der Macht.

Artikel über die Stalin-Noten in der Leipziger Volkszeitung, 1952. Foto: Deutsche Fotothek‎, Fotothek df roe-neg 0006265 023 Porträt von Margarete Däumichen mit der Leipzige, CC BY-SA 3.0 DE

Die UdSSR und die beiden deutschen Staaten 1949–1953. Quellen aus deutschen und russischen Archiven

Ole Christian Kröning, Martin Sabrow

Assoziiertes Editionsprojekt

Gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem ZZF (2013–2018)
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Sabrow
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Ole Kröning

Die von Jochen P. Laufer († 16.3.2016) initiierte Edition präsentiert erstmals neue Quellen zur wechselseitigen Außenpolitik der UdSSR, der DDR und der Bundesrepublik in der Phase nach der Gründung der beiden deutschen Staaten in ihrem Wirkungszusammenhang. Sie schließt chronologisch an Band 4 der von Jochen P. Laufer und Georgij P. Kynin herausgegebenen Edition „Die UdSSR und die deutsche Frage“ an und setzt damit die Dokumentation der nunmehr doppelten sowjetischen Deutschlandpolitik für die Zeit bis zu Stalins Tod fort

Die deutsche Gegenrevolution (1918-1934)

Martin Sabrow

Buchprojekt

Das Projekt befasst sich mit der Geschichte der putschistischen Rechten in der Weimarer Republik. Ihr elitäres Umsturzprojekt   geriet nach 1923 in den Schatten der nationalsozialistischen Massenbewegung geriet und erfuhr auch nach 1945 keine tiefergehende Auseinandersetzung, die ihrer historischen Bedeutung gerecht wurde.

Potsdam, Brauhausberg, Reichsarchiv. Bundesarchiv, Bild 183-1993-0309-501 / CC-BY-SA 3.0

Die NS-Belastung des Reichsarchivs und deren Bedeutung in der deutsch-deutschen Archivpolitik nach 1945

Martin Sabrow, Peter Ulrich Weiß

Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Bundesarchiv
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Dr. Peter Ulrich Weiß

Geht es um Diktatur-Verstrickung und politische Indienstnahme von Wissenschaft, Bildung und Verwaltung in Deutschland, blieben und bleiben Archive und Archivare meist außen vor. Das ist erstaunlich, denn als Angestellte und Dienstleister in zumeist staatlichem Auftrag befassten sie sich nicht nur mit dem komplexen Prozess der archivalischen Überlieferungsbildung, sondern auch mit der Herausgabe, Steuerung und Produktion von historischen Quellen, Geschichtsdiskursen und Herrschaftswissen.

Die Tagebücher von Jürgen Kuczynski (1957-1997)

Martin Sabrow

Editionsprojekt
Kooperationsprojekt mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Zusammen mit einem Bearbeiterteam (Dr. Jens Thiel und Chris Vogelsänger) wird eine kommentierte Edition der Tagebücher des Wirtschaftshistorikers Jürgen Kyczynski vorbereitet. Sie umfasst die Jahre 1957 bis 1997, für die die von Kuczynski verfassten Diarien fast lückenlos im hand- bzw. maschinenschriftlichen Original vorliegen. Der Edition wird ein einleitender biographischer Essay von Martin Sabrow beigefügt, der Kuczynskis Rolle als "gebundener Intellektueller" in der DDR analytisch zu fassen sucht.

Gewalt gegen Weimar

Elke Kimmel, Martin Sabrow

Medien-, Ausstellungs- und Gedenkprojekt
August 2021- Dezember 2022
Projekt in Kooperation mit der Walther-Rathenau-Gesellschaft, der Walther Rathenau Stift GmbH und Deutschlandfunk Kultur

Anlässlich des 100. Jahrestages der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau hat das ZZF in Kooperation mit der Walther Rathenau-Gesellschaft, der Rathenau Stift GmbH und dem Deutschlandfunk Kultur das Medien-, Ausstellungs- und Gedenkprojekt „Gewalt gegen Weimar“ entwickelt. Es befasst sich mit den gewaltsamen Herausforderungen der Weimarer Republik vor 100 Jahren, aber auch mit den Gefährdungen der deutschen Demokratie bis zur Gegenwart.