Der Nationalsozialismus und seine Nachgeschichten

Die Mobilisierung gesellschaftlicher und materieller Ressourcen ist kein Spezifikum diktatorischer Systeme. Für sie hat Mobilisierung aber besondere Bedeutung. Denn sie sind darauf angewiesen, soziale Dynamik nicht nur zu kontrollieren, sondern in Bahnen zu lenken, die der Realisierung ihrer eigenen politischen Ziele dienen. Die Projekte konzentrieren sich auf die Frage, welche Bedeutung die Akteure auf der regionalen und lokalen Ebene für die Mobilisierung in der NS-Diktatur hatten. 

Forschung

Projekte

Berlin, Produktion StuG III, Sturmhaubitze 42. Bundesarchiv, Bild 146-1985-100-33 / Unknown / CC-BY-SA 3.0

Die politische Mobilisierung von Gesellschaft und Wirtschaft in der Großstadtregion Berlin unter den Bedingungen des Zweiten Weltkriegs

Thomas Schaarschmidt

Forschungsprojekt

Das Projekt analysiert Prozesse politischer Steuerung im Ballungsraum der deutschen Reichshauptstadt während der NS-Diktatur. Diese integrierte Wirtschaftsregion, in der 1939 5,3 Mio. Menschen lebten, erstreckte sich im Westen bis Potsdam, im Norden bis...

Netzwerkgrafik zum nationalsozialistischen Mecklenburg. Grafik: Aline Munkewitz.

Der Wandel des Politischen im nationalsozialistischen Mecklenburg zwischen 1933 und 1939

Aline Munkewitz

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Anhand einer Analyse von Entscheidungspfaden sowie Konzeptualisierungen von „Volksgemeinschaft“ wird deren strukturelle Vermittlung und Wandel in den Blick genommen. Gerade die Frage nach Erfolgen und Grenzen von Vergemeinschaftung...

Ab 1939 wurden beim Hauptquartier des Oberkommandos des Heeres bei Zossen insgesamt 19 Luftschutztürme errichtet, die für die zahlreichen auf dem Gelände tätigen Zivilangestellten gedacht waren. Foto: Silvio Fischer

Der Einfluss nationalsozialistischer Militär- und Rüstungspolitik auf das Berliner Umland

Silvio Fischer

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Die Arbeit analysiert, inwieweit militärstrategische Handlungen und rüstungspolitische Entscheidungen während der NS-Zeit in ihrer Wirkung über die Hauptstadt Berlin hinausgingen und die gesamte Metropolregion erfassten. Wie haben...

Beseitigung der Ruinen in der Wilhelm-Pieck-Str., um die Häuser im alten Stil wiederaufzubauen. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-52503-0016 / Popper, Paul / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 183-52503-0016, Potsdam, Wilhelm-Pieck-Straße, Abriss der Ruinen, CC BY-SA 3.0 DE

Wunschbilder für eine Stadt. Siedlungs- und Wohnungsbau in Potsdam während Nationalsozialismus und DDR

Edda Campen

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Die interdisziplinäre Arbeit zur Stadtgeschichte Potsdams widmet sich der Frage, inwiefern die seit dem 17. Jahrhundert entstandene Potsdamer Kulturlandschaft mit ihren Schlössern, Prachtfassaden und Seen auch während des...

Der Staatssekretär im Bundeskanzleramt Hans Globke (links) und Bundeskanzler Konrad Adenauer in einer Fotomontage aus dem Jahr 1963. Sie entstand anlässlich des Urteils zu lebenslangem Zuchthaus, das vom Obersten Gericht der DDR gegen Globke vor allem aufgrund seiner Rolle als Kommentator der „Nürnberger Rassegesetze“ von 1935 ausgesprochen wurde. Bild: Bundesarchiv, Bild 183-B0723-0054-001, CC-BY-SA 3.0

Das Bundeskanzleramt und der politische Umgang mit der NS-Zeit

Christian Mentel

Forschungsprojekt

Im Zentrum des Teilprojekts steht die politische Praxis des Bundeskanzleramts (BKAmt). Gefragt wird nach der Art und Weise, wie es zu Zeiten des Kalten Krieges und starker politisch-ideologischer Gegenpositionen auf den Nationalsozialismus Bezug nahm....

Raul Hilberg
(c) Walter H. Pehle

Raul Hilberg (1926-2007). Eine Biographie

René Schlott

Forschungsprojekt

Der US-amerikanische Politikwissenschaftler Raul Hilberg legte 1961 mit „The Destruction of the European Jews“ die erste systematische und umfassende Untersuchung zum nationalsozialistischen Judenmord vor, die bis heute als Standardwerk der Disziplin...

Der Nationalsozialismus und seine Nachgeschichten

Die Mobilisierung gesellschaftlicher und materieller Ressourcen ist kein Spezifikum diktatorischer Systeme. Für sie hat Mobilisierung aber besondere Bedeutung. Denn sie sind darauf angewiesen, soziale Dynamik nicht nur zu kontrollieren, sondern in Bahnen zu lenken, die der Realisierung ihrer eigenen politischen Ziele dienen. Die Projekte konzentrieren sich auf die Frage, welche Bedeutung die Akteure auf der regionalen und lokalen Ebene für die Mobilisierung in der NS-Diktatur hatten. 

Forschung

Projekte

Berlin, Produktion StuG III, Sturmhaubitze 42. Bundesarchiv, Bild 146-1985-100-33 / Unknown / CC-BY-SA 3.0

Die politische Mobilisierung von Gesellschaft und Wirtschaft in der Großstadtregion Berlin unter den Bedingungen des Zweiten Weltkriegs

Thomas Schaarschmidt

Forschungsprojekt

Das Projekt analysiert Prozesse politischer Steuerung im Ballungsraum der deutschen Reichshauptstadt während der NS-Diktatur. Diese integrierte Wirtschaftsregion, in der 1939 5,3 Mio. Menschen lebten, erstreckte sich im Westen bis Potsdam, im Norden bis...

Netzwerkgrafik zum nationalsozialistischen Mecklenburg. Grafik: Aline Munkewitz.

Der Wandel des Politischen im nationalsozialistischen Mecklenburg zwischen 1933 und 1939

Aline Munkewitz

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Anhand einer Analyse von Entscheidungspfaden sowie Konzeptualisierungen von „Volksgemeinschaft“ wird deren strukturelle Vermittlung und Wandel in den Blick genommen. Gerade die Frage nach Erfolgen und Grenzen von Vergemeinschaftung...

Ab 1939 wurden beim Hauptquartier des Oberkommandos des Heeres bei Zossen insgesamt 19 Luftschutztürme errichtet, die für die zahlreichen auf dem Gelände tätigen Zivilangestellten gedacht waren. Foto: Silvio Fischer

Der Einfluss nationalsozialistischer Militär- und Rüstungspolitik auf das Berliner Umland

Silvio Fischer

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Die Arbeit analysiert, inwieweit militärstrategische Handlungen und rüstungspolitische Entscheidungen während der NS-Zeit in ihrer Wirkung über die Hauptstadt Berlin hinausgingen und die gesamte Metropolregion erfassten. Wie haben...

Beseitigung der Ruinen in der Wilhelm-Pieck-Str., um die Häuser im alten Stil wiederaufzubauen. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-52503-0016 / Popper, Paul / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 183-52503-0016, Potsdam, Wilhelm-Pieck-Straße, Abriss der Ruinen, CC BY-SA 3.0 DE

Wunschbilder für eine Stadt. Siedlungs- und Wohnungsbau in Potsdam während Nationalsozialismus und DDR

Edda Campen

Assoziiertes Dissertationsprojekt

Die interdisziplinäre Arbeit zur Stadtgeschichte Potsdams widmet sich der Frage, inwiefern die seit dem 17. Jahrhundert entstandene Potsdamer Kulturlandschaft mit ihren Schlössern, Prachtfassaden und Seen auch während des...

Der Staatssekretär im Bundeskanzleramt Hans Globke (links) und Bundeskanzler Konrad Adenauer in einer Fotomontage aus dem Jahr 1963. Sie entstand anlässlich des Urteils zu lebenslangem Zuchthaus, das vom Obersten Gericht der DDR gegen Globke vor allem aufgrund seiner Rolle als Kommentator der „Nürnberger Rassegesetze“ von 1935 ausgesprochen wurde. Bild: Bundesarchiv, Bild 183-B0723-0054-001, CC-BY-SA 3.0

Das Bundeskanzleramt und der politische Umgang mit der NS-Zeit

Christian Mentel

Forschungsprojekt

Im Zentrum des Teilprojekts steht die politische Praxis des Bundeskanzleramts (BKAmt). Gefragt wird nach der Art und Weise, wie es zu Zeiten des Kalten Krieges und starker politisch-ideologischer Gegenpositionen auf den Nationalsozialismus Bezug nahm....

Raul Hilberg
(c) Walter H. Pehle

Raul Hilberg (1926-2007). Eine Biographie

René Schlott

Forschungsprojekt

Der US-amerikanische Politikwissenschaftler Raul Hilberg legte 1961 mit „The Destruction of the European Jews“ die erste systematische und umfassende Untersuchung zum nationalsozialistischen Judenmord vor, die bis heute als Standardwerk der Disziplin...