Dokumentarfilm "Verbotene Filme" (D, 2014), Regie: Felix Moeller

Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur
Datum: 20.04.2018
Ort: Potsdam

16.00 - 18:00 Uhr

Öffentliche Filmvorführung im Filmmuseum Potsdam im Rahmen des internationalen Workshops "Der nationalsozialistische Film nach 1945"

Im Anschluss an den Film: Gespräch mit dem Regisseur Felix Moeller
Moderation: Christoph Classen (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)

Informationen zum Eintritt für Interessierte an dieser Veranstaltung, die nicht Teilnehmer des Workshops sind, finden Sie auf der Website vom Filmmuseum Potsdam HIER

Die Nationasozialisten räumten dem Film in ihrer Propaganda zentrale Bedeutung ein: Zwischen 1933 und 1945 entstanden mehr als 1.200 Spielfilme. Im Rahmen der Reeducation-Bemühungen nach dem Krieg wurden viele davon in den »Giftschrank« verbannt. Die meisten dieser Filme wurden nach und nach wieder freigegeben, oft allerdings in Fassungen, aus denen man als problematisch empfundene Stellen herausgeschnitt. Rund 50 NS-Filme dürfen bis heute nicht frei vorgeführt und verkauft werden, darunter Veit Harlans berüchtigter antisemitischer »Jud Süß« (1940) und Wolfgang Liebeiners Glorifizierung der Euthanasie »Ich klage an« (1941). Felix Moeller hat die sogenannten Vorbehaltsfilme nicht nur gesichtet, sondern mit Zuschauern, Filmemachern und Historikern aus dem In- und Ausland die Frage diskutiert, wie man heute angemessen mit diesem schwierigen Erbe umgehen sollte.
Anschließend: Publikumsgespräch mit dem Regisseur Felix Moeller

Der Dokumentarfilm "Verbotene Filme" wird im Filmmuseum Potsdam im Rahmen des internationalen Workshops zum Thema "Der nationalsozialistische Film nach 1945 /The Afterlives of National Socialist Film" des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Nottingham Trent University  gezeigt.

 

 

Veranstaltungsort

Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A | 14467 Potsdam
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