Kiezgeschichte

Kiezgeschichte

Friedrichshain und Kreuzberg im geteilten Berlin

Vom Arbeiterviertel zum Szene-Kiez: die geteilte Geschichte Berlins am Beispiel der Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg.

Die traditionellen Berliner Arbeiterbezirke Friedrichshain und Kreuzberg gehören heute zu den attraktivsten Wohnlagen der Stadt. Die sanierten Mietskasernen sind gefragt wie nie zuvor. Dabei galten die beiden Bezirke lange Zeit als das Armenhaus Berlins. Nach der Teilung der Stadt lagen Friedrichshain und Kreuzberg direkt an der Grenze des Kalten Krieges zwischen Ost- und West-Berlin. Trotz der Mauer teilten sie ähnliche gesellschaftliche Herausforderungen und boten Freiräume für alternative Lebensformen sowie neue Gegenöffentlichkeiten. Seit dem Mauerfall haben sich Friedrichshain und Kreuzberg rasch wieder angenähert und bilden inzwischen einen gemeinsamen Stadtbezirk mit stetig wachsender Anziehungskraft, dessen Entwicklung jedoch immer wieder Raum für Diskussionen bietet.
Hanno Hochmuth fragt nach den historischen Voraussetzungen für die heutige Gentrifizierung der beiden Altbauviertel. Er untersucht die geteilte Geschichte Berlins am Beispiel des Wohnens, der Kirche sowie des Vergnügens und zeigt, wie der Kiez in Ost und West erfunden wurde.

Aktuelle Veranstaltungen zum Buch:

Mittwoch, 8. November 2017 um 20.30 Uhr, Lesung und Gespräch
Der Autor stellt sein Buch im Gespräch mit Martin Düspohl vor.
Buchhandlung lesen und lesen lassen, Wühlischstr. 30, 10245 Berlin

Montag, 13. November 2017 um 19 Uhr, Lesung
Peter Schlemihl, Willibald-Alexis-Str. 25, 10965 Berlin-Kreuzberg

Donnerstag, 16. November 2017 um 19 Uhr
Franz-Mehring-Buchhandlung, Frankfurter Allee 65, 10247 Berlin


Band: 16
Ort: Göttingen
Jahr: 2017
Verlag: Wallstein
Seiten: 392
ISBN: 978-3-8353-3092-4
Publikationen