Neue Bilanz auf Chronik der Mauer: Mindestens 140 Todesopfer in Berlin

10.08.2017

Auf Wladimir Iwanowitsch Odinzow, einen in der Garnison Elstal westlich von Berlin stationierten sowjetischen Soldaten, wird in der Nacht zum 2. Februar 1979 das Feuer eröffnet. Zwei Volkspolizisten halten ihn für einen zur Fahndung ausgeschriebenen Soldaten, der nach West-Berlin fliehen möchte. Ein neuer Beitrag auf Chronik der Mauer zeichnet die letzten Stunden des 18-Jährigen nach.
Mindestens 140 Menschen wurden zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer getötet oder kamen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. Das ist die aktuelle Bilanz des gemeinsamen Projektes der Stiftung Berliner Mauer und des ZZF Potsdam über "Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961 bis 1989". Lebensgeschichten und Todesumstände der Mauertoten werden auf www.chronik-der-mauer.de - einem Kooperationsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung, von Deutschlandradio und dem ZZF Potsdam - beschrieben und durch ergänzende Quellen dokumentiert.

Zum Beitrag über Wladimir Iwanowitsch Odinzow

Zur Dokumentation der 140 Todesopfer auf Chronik-der-Mauer.de

Hans-Hermann Hertle/Maria Nooke: Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961-1989. Ergebnisse eines Forschungsprojektes des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Stiftung Berliner Mauer (Stand August 2017)

Hans-Hermann Hertle/Maria Nooke: 140 Todesopfer an der Berliner Mauer 1961 – 1989 (Stand August 2017)

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