Fotografie trifft Geschichte. Ein Gespräch zwischen Rudi Meisel und Annette Vowinckel über die Ausstellung „Landsleute 1977-1987“ im ZZF

Förderverein
Datum: 18.05.2017
Ort: Potsdam

Zeit: 18 Uhr

Eine Kooperationsveranstaltung des Zentrums für Zeithistorische Forschung, der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und des Vereins der Freunde und Förderer des ZZF e.V.

Der Fotograf Rudi Meisel hat seine Alltagsfotografien, die derzeit in der Ausstellung „Landsleute 1977  - 1987“ im Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam zu sehen sind, als gegenwärtigen Alltag, in dem man praktisch selber vorkomme, bezeichnet. Im Zentrum des Interesses standen das Erstaunen, die individuelle Sicht des Fotografen sowie eine zeitgenössische Reflexion des Typischen wie des Ungewöhnlichen. Wie sehen wir diese Fotografien heute, dreißig bis vierzig Jahre nach ihrer Entstehung? Sind sie historische Zeugnisse, aus denen wir ein Zeitgefühl herauslesen können, sind sie Dokumente eines fotojournalistischen Entstehungskontextes oder schlichtweg Fotos, die uns fesseln? Verändert sich der Blick auf Rudi Meisels Fotografien aus der Bundesrepublik und der DDR, wenn die Zeitzeugenschaft des Fotografen eine historische geworden ist? Diesen und anderen Fragen geht die Kulturhistorikerin Annette Vowinckel, die sich intensiv mit Fotojournalismus und historischer Fotografie auseinander gesetzt hat, im Gespräch mit dem Fotografen nach.

 

„Landsleute 1977 – 1987“.

Ausstellung bis 25.8.2017 im Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Weitere Hinweise

auf der ZZF Webseite sowie Visual History

Veranstaltungsort

ZZF Potsdam
Großer Seminarraum
Am Neuen Markt 9 d
14467 Potsdam

Kontakt und Anmeldung

Helen Thein-Peitsch  
E-Mail: thein [at] zzf-potsdam.de

 

Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung möglich.

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