Die Stimme der Vernunft?

Die Stimme der Vernunft?

Menschenrechtssprache als Teil des Politischen während des Ost-West-Konflikts, 1961-1973

Wie wurden Menschenrechte zum erfolgreichen Bestandteil politischer und ideologischer Argumentation während der 1960er und 1970er Jahre? Zur Beantwortung dieser Frage untersucht das Buch die Verwendungsweisen von Menschenrechtssprache in der professionellen Sphäre der Politik. Drei historische Ereignisse liefern die Grundlage für die semantische und rhetorische Untersuchung von Menschenrechtssprache im Kalten Krieg. Der Vietnamkrieg dient als Langzeitereignis. Er wird durch den Berliner Mauerbau im August 1961 und den Prager Frühling 1968 ergänzt. Das Buch liefert somit auch einen Beitrag zur Kulturgeschichte der Politik im Kalten Krieg. 

 

Rezension
H-Soz-Kult, 6. April 2017, Autorin: Julia Sittmann


Ort: Bruxelles, Bern, Berlin, Frankfurt am Main, New York, Oxford, Wien
Jahr: 2016
Verlag: Peter Lang
Seiten: 340
ISBN: 978-2-87574-339-8
Publikationen