Abgeschlossene Projekte

Website „Kontinuitäten, Brüche, Neuanfang? Eine virtuelle Ausstellung zum Umgang mit dem Nationalsozialismus im BMI und MdI von 1949 bis 1970“

Studierende der Public History an der Freien Universität Berlin haben die virtuelle Ausstellung „Kontinuitäten, Brüche, Neuanfang. Umgang mit dem Nationalsozialismus in den beiden deutschen Innenministerien 1949-1970“ konzipiert und umgesetzt. Sie konnten dabei auf die Ergebnisse des Forschungsprojektes zur Nachkriegsgeschichte des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Ministeriums des Innern der DDR (MdI) zurückgreifen, das gemeinsam vom Institut für Zeitgeschichte München – Berlin (IfZ) und vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) durchgeführt wird.
Die virtuelle Ausstellung erzählt „Geschichte mit Geschichten“. Kurze Biografien ermöglichen einen Einblick in den Werdegang leitender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus beiden deutschen Innenministerien. Sie sind eng mit den thematischen Schwerpunkten verknüpft, bieten einen vielfältigen Zugang und füllen die historischen Prozesse mit Leben. Über allem schwebt die zentrale Frage, was „Belastung“ bedeutet. In einer interaktiven Umfrage ist dazu Ihre ganz persönliche Meinung gefragt.
Die Ausstellung „Kontinuitäten, Brüche, Neuanfang. Umgang mit dem Nationalsozialismus in den beiden deutschen Innenministerien 1949-1970“ wurde am 26. Juni 2017 im BMI durch den Bundesinnenminister Thomas de Maizière eröffnet.

Leitung am ZZF: Dr. Irmgard Zündorf

 

Ausstellung „Waldsiedlung Wandlitz. Eine Landschaft der Macht“

Von Mai bis November 2016 konnte die Ausstellung „Waldsiedlung Wandlitz. Eine Landschaft der Macht“ im Barnim-Panorama Wandlitz besucht werden, die vom ZZF in Kooperation mit der Gemeinde Wandlitz erarbeitet wurde. Sie lieferte Einblicke in den Politik- und Lebensstil der politischen DDR-Führungselite und dokumentierte die Folgen der Siedlung und des mit ihr verbundenen Sicherheitsregimes für die Region zu dokumentieren. Zudem wurden auf dem Gelände der früheren Waldsiedlung Informationsstelen aufgestellt, die über die Geschichte der ab 1958 errichtete und bis Anfang 1990 von den SED-Spitzenfunktionären genutzte Wohnsiedlung informierte.

Mitarbeit am ZZF: Dr. Jürgen Danyel, Dr. Irmgard Zündorf

 

Ausstellung „Alltag Einheit. Portrait einer Übergangsgesellschaft“

In Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum erarbeitete das ZZF die Ausstellung „Alltag Einheit. Portrait einer Übergangsgesellschaft“ und einen gleichnamigen Katalog. Vom Wandel der Sprache über die dramatischen Veränderungen der Arbeitswelt, vom Konsum über die wechselseitige Wahrnehmung von Ost-und Westdeutschen bis hin zum kulturellen Aufbruch nach dem Mauerfall liefert die Ausstellung Einblicke in die Alltags-, Kultur- und Erfahrungswelt der deutsch-deutschen Übergangsgesellschaft in der ersten Hälfte der 1990er Jahre. Die Ausstellung wurde im Mai 2015 eröffnet und endet nach einer Verlängerung im Februar 2016.

Leitung am ZZF: Dr. Jürgen Danyel, Mitarbeit am ZZF: Dr. Irmgard Zündorf

 

Twitter-Projekt: @Mauerfall89

Anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls starteten das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU) und BILD das gemeinsame Twitter-Projekt „Heute vor 25 Jahren" - @Mauerfall89. Das Projekt erzählte zwischen August und November 2014, wenn möglich in Echtzeit, die Ereignisse auf dem Weg zur friedlichen Revolution und zum Mauerfall 1989: von der massenhaften Ausreise von DDR-Bürgern und den Problemen der Diplomaten in den überfüllten Botschaften über die anschwellenden Bürgerproteste in der DDR und die immer hektischeren Meldungen der Stasi bis hin zu den zunehmend unkontrollierten Reaktionen der SED.

Mitarbeiter am ZZF: Dr. Hans-Hermann Hertle

 

Ausstellungsmodul zur NS-Zeit in der Gedenkstätte Lindenstraße Potsdam

Das ZZF erarbeitete gemeinsam mit der Gedenkstätte Lindenstraße (Kuratorin: Gabriele Schnell) das Ausstellungsmodul "'Rassenhygiene' und Terror-Justiz. Die Potsdamer Lindenstraße im Nationalsozialismus", das seit dem 12. September 2013 besucht werden kann. Die Ausstellung erinnert mit Text, Ton und Bild an die Opfer von Justiz und NS‐Rassenhygiene und informiert über die Täter und die Justiz als Instrument der Verfolgung in der Diktatur. Der NS‐Ausstellungsteil vervollständigt die vom ZZF Potsdam mit erarbeitete Dauerausstellung in der Gedenkstätte.

Leitung am ZZF: Dr. Hans-Hermann Hertle, Prof. Dr. Thomas Schaarschmidt

 

Ausstellung in der Gedenkstätte Seelower Höhen

Die neue Dauerausstellung in der Gedenkstätte Seelower Höhen informiert über die Kämpfe westlich der Oder am Ende des Zweiten Weltkriegs und die Geschichte des Erinnerungsortes seit 1945. Sie wurde am 15. Dezember 2012 feierlich von Ministerpräsident Matthias Platzeck eröffnet. Im Rahmen des wissenschaftlichen Beirats wurde die Ausstellungsausarbeitung vom ZZF durch Dr. Jürgen Danyel und Dr. Irmgard Zündorf begleitet.

 

Ausstellung "Abschied von Ikarus. Bildwelten der DDR – neu gesehen“

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt "Bildatlas: Kunst in der DDR" hat 2012 die Ergebnisse seiner dreijährigen Forschungs- und Erschließungsarbeit in der Ausstellung "Abschied von Ikarus. Bildwelten der DDR – neu gesehen" (siehe Foto) in der Weimarer Kunsthalle präsentiert. Im Rahmen der Ausstellung und auf einer begleitenden Website wird mit einem Auszug die von der Projektgruppe am ZZF Potsdam entwickelte Bilddatenbank vorgestellt, mit der die Kunstbestände von 165 Museen, Sammlungen, Galerien, Sonderdepots und Unternehmen von den am Projekt beteiligten Partnern erschlossen wurden.

Mitarbeit am ZZF: Dr. Jürgen Danyel, Anja Tack, Anna Littke

 

Dauerausstellung: „DDR Alltag“ im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt

Im Februar 2012 wurde die neue Daueraustellung im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt eröffnet.

Mitarbeit am ZZF: Dr. Irmgard Zündorf

 

Ausstellung „Route der Migration“

Im Oktober und November 2011 wurde am Bespiel Berlin über die Geschichte der Migration in Form von Containerausstellungen informiert. Das Kooperationsprojekt wurde zum 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei maßgeblich vom Netzwerk Migration e.V einer Plattform von Wissenschaftlern und Praktikern im Themenfeld Migration und Integration umgesetzt. Das ZZF war gemeinsam mit dem Studiengang Public History an der Freien Universität Berlin Kooperationspartner.

Mitarbeit am ZZF: Dr. Irmgard Zündorf

 

Ausstellung: „Die Pankower Machthaber“

2009 wurde die Ausstellung „Die Pankower Machthaber“, in den Torhäusern von Schloss Schönhausen in Berlin eröffnet. Die Ausstellung wurde vom ZZF erarbeitet und durch die Stiftung Aufarbeitung finanziert.

Mitarbeit am ZZF: Dr. Jürgen Danyel, Anja Tack, Dr. Irmgard Zündorf

 

Ausstellung: Freundwärts – Feindwärts. Die deutsche-deutsche Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden

Gemeinsam mit dem Verein Checkpoint Bravo wurde 2009 die Ausstellung „Freundwärts – Feindwärts. Die deutsche-deutsche Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden“ am und im ehemaligen Kommandantenturm in Drewitz/Dreilinden eröffnet.

Mitarbeit am ZZF: Dr. Irmgard Zündorf

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