"Können Dinge sprechen?" - ZZF-Historiker Andreas Ludwig beantwortet diese Frage am 3. März 2018 in der Reihe POTSDAMER KÖPFE

28.02.2018

Die Wissenschaftsetage (WIS) im Bildungsforum Potsdam lädt am kommenden Samstag, 3. März 2018, zum Vortrag "Können Dinge sprechen? Forscher als Detektive der materiellen Kultur" und anschließender Diskussion mit dem Historiker Dr. Andreas Ludwig vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) ein. Die Dinge unseres täglichen Gebrauchs sind uns vertraut - wenn auch manchmal rätselhaft -, ohne dass wir uns viele Gedanken über sie machen. Was aber wird, wenn diese "beiläufigen Begleiter" aus einer vergangenen Zeit stammen, Teil der Geschichte werden? Historikerinnen und Historiker, wie Dr. Andreas Ludwig, sind in jüngster Zeit auf diese materielle Kultur des Alltags gestoßen, über die die Quellen keine Auskunft zu geben scheinen. Wie Detektive gehen sie deshalb den Spuren am Objekt nach, um ihnen Informationen über vergangene Lebenswelten zu entlocken. Können sie die stummen Dinge zum Sprechen bringen? Ludwig zeigt in seinem Vortrag anhand von vier Alltagsobjekten aus der DDR - einer Spielzeugkasse, einem Querlüfter, einer Zählmaschine und einem Postmietbehälter, wohin die Spuren führen. Die vier Alltagsobjekte wurden in den 1960er bis 1980er Jahren produziert.

Der Vortrag findet in der Vortragsreihe "Potsdamer Köpfe"  statt, die von ProWissen Potsdam veranstaltet wird.
Am ZZF Potsdam arbeitet Dr. Andreas Ludwig zu den Projekten  "Musealisierung de Gegenwart" und "Materielle Kultur als Repräsentation von Herrschaft".

Referent:
Dr. Andreas Ludwig
Projekt "Musealisierung der Gegenwart"
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Ort und Zeit
Samstag | 3. März 2018 | 11:00 - 12:30 Uhr

WIS | 4. OG, Raum Süring / Volmer
Eintritt: 5 Euro, Schüler und Studierende frei
Parallel findet ein kostenloses Vorleseprogramm
für Kinder in der Kinderwelt der SLB statt.

 

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